Italienisches Restaurant„Laternchen“ in Auweiler bietet mehr als 100 Weine an

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Bernd Schöneck

04.11.2024, 13:02 Uhr

Lesezeit 2 Minuten

Blick auf die Theke im „Laternchen“ in Auweiler

Copyright: Torsten Kaersch

Das mediterrane Restaurant an der Pescher Straße 1 hat sich drei Jahre nach seiner Wiedereröffnung etabliert.

Über eine Sache schmunzelt Inhaber Luigi Raspa nach mehr als drei Jahren Betrieb im „Laternchen“ immer noch: „Es ist nicht alltäglich, dass die Leute in einem italienisch geführten Restaurant so viel Fleisch essen. Aber bei uns ist das so.“ Neben den Klassikern der italienischen Küche, wie diversen Antipasti, neapolitanischer Pizza mit dem speziellen „Fior di Latte“-Mozzarella, Pasta & Co. ist die Fleischauswahl ein fester, beliebter Bestandteil des 2021 wiedereröffneten Restaurants an der Pescher Straße 1, in der Ortsmitte von Auweiler.

„Wir setzen bei unserem Rindfleisch konsequent auf Black-Angus-Fleisch mit mindestens 100-tägiger Fütterung“, verrät er. Immer beliebter würden auch saisonale Gerichte, wie Spargel, Pfifferlinge oder aktuell Steinpilze.

Name „Laternchen“ übernommen

Vor etwas mehr als drei Jahren, im August 2021, hatte Raspa mit seinem Team den altehrwürdigen Gasthof im weiß gestrichenen Backsteinbau übernommen. Nachdem in den 1990er-Jahren unter dem Namen „Da Franco“, nicht verwandt mit der gleichnamigen Pizzeria im Nippeser Westen, dort schon einmal ein italienisches Lokal war, hieß der Laden kurze Zeit später schon einmal „Laternchen“. Damals beschloss Raspa, den Namen beizubehalten.

Luigi Raspa vom „Laternchen“ vor seinem Weinregal.

Copyright: Bernd Schöneck

Inzwischen ist der Laden fest etabliert. Das Team besteht mittlerweile aus 16 Beschäftigten und seit einem Jahr verstärkt ein neuer Koch die Mannschaft. „Wir haben Kundschaft von weit über Esch und Auweiler hinaus, beispielsweise aus Pulheim oder den innenstadtnäheren Veedeln“, sagt Raspa.

Große Weinkarte im „Laternchen“ in Auweiler

In den vergangenen Jahren hat er die verwinkelten Räume behutsam weiterentwickelt und neu designt. Der sukzessive Umbau sei eine große Herausforderung gewesen. Gleich mehrere Gasträume, mit unterschiedlichen Stimmungen und Wirkungen, gibt es hier, sowie ebenfalls drei Terrassen – auf dem Plätzchen vor dem Haus, neben dem Gebäude und im geschützten Innenhof, wo es eine eigene Theke gibt.

Besonders stolz ist Raspa, der vor seiner Tätigkeit im „Laternchen“ in einem Weinhaus gearbeitet hatte, auf seine sehr große Weinkarte: Mehr als 100 Sorten aus allen möglichen Ländern und Regionen sind mittlerweile vorrätig. Neben dem regulären Betrieb finden regelmäßige Weinverkostungs-Abende statt. Zudem rüstet sich das Team aktuell für die Advents- und Weihnachtszeit. In den kommenden Wochen werden die Räumlichkeiten saisonal geschmückt.

Sowohl an den beiden Weihnachtstagen, 25. und 26. Dezember, als auch an Silvester, lädt das „Laternchen“ zu Menü-Abenden ein. An Weihnachten gibt es ein dreigängiges Menü mit Komponenten nach Wahl (44 Euro mit Suppe, 52 Euro mit Vorspeise). An Silvester beginnt der Menü-Abend um 18 Uhr. Die sechs Gänge kosten 115 Euro, inklusive eines gemeinsamen Feuerwerks zu Mitternacht. Genaue Informationen auf der Webseite des „Laternchen“.

www.laternchen-restauranthotel.de

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Bernd Schöneck | Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger

Kiosk-TourDas Auweiler Büdchen ersetzt Bäcker und Supermarkt

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Nils Bühner

24.07.2024, 11:58 Uhr

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Besonders Radfahren schätzen die grüne Terrasse für eine Rast.

Copyright: Nils Bühner

Im Köln-Auweiler gibt es weder Bäckerei noch Supermarkt. Das Auweiler Büdchen möchte diese Lücke schließen – unter anderem mit selbstgemachten Speisen.

Am Auweiler Büdchen herrscht reges Treiben: Ein Paketbote hastet in den Kiosk, Radfahrer verbringen ihre Mittagspause auf der begrünten Terrasse, zwei Hundebesitzer kaufen belegte Brötchen.

Ein älteres Ehepaar ist sogar extra eine halbe Stunde aus dem benachbarten Esch zum Büdchen spaziert. „Hier sitzt man schön und der Besitzer Firat ist unheimlich freundlich“, sagt die Frau, während sie auf der Terrasse des Büdchens eine Cola trinkt und eine Zigarette raucht. „Die anderen Kioske hier in der Gegend kannst du vergessen.“

In Auweiler gibt es weder Bäckerei noch Supermarkt

Auweiler ist Teil des Stadtbezirks Chorweiler und geprägt von Einfamilienhäusern, Feldern und einigen wenigen Gaststätten. Hier gibt es keine Bäckerei und der nächste Supermarkt liegt in Esch. Bis dahin sind es etwa fünf Minuten mit dem Auto.

Deshalb hat Kiosk-Besitzer Firat Altikardes das Angebot des Auweiler Büdchens für die etwa 1500 Einwohner entsprechend erweitert: Jeden Morgen bringt ein Bäcker frische Brötchen, Brezeln und Croissants. Der Kiosk bietet außerdem warme Speisen wie Rührei mit Speck und Aufläufe an, die Altikardes Schwester zubereitet.

Das Auweiler Büdchen im ÜberblickAdresse: Pohlhofstraße 5, 50765 KölnÖffnungszeiten: Täglich von 7 bis 21 UhrEin Kölsch kostet: 1,40 EuroEin Kaffee kostet: 1,20 Euro

Altikardes ist noch neu in Auweiler, er hat das Büdchen erst im April 2024 übernommen, doch das Büdchen ist im Veedel fest verwurzelt. Die örtliche Maigesellschaft Greesberger hält hier wöchentlich ihren Stammtisch ab, und das, obwohl nur einige Meter entfernt eine Gaststätte liegt. Firat Altikardes hofft, durch die Übernahme auch neue Kunden gewinnen zu können. „Ein neuer Besitzer und neue Ware, das muss sich erstmal herumsprechen“, sagt er.

Radtouren führen direkt am Kiosk vorbei

Die Chancen dafür stehen gut, denn der Kiosk liegt im Ortskern und grenzt an eine Grünfläche mit Spielplatz. Viele Radtouren im Kölner Umland führen durch Auweiler, direkt am Büdchen vorbei. „Die Radfahrer trinken hier nach der Rast dann auch mal ihr Verdauungsbierchen“, sagt Altikardes.

Der 37-Jährige betreibt neben dem Auweiler Büdchen noch einen Bahnhofskiosk in Horrem. In Auweiler habe er zwar deutlich weniger Kunden, dafür bleibe auch mal Zeit für nachbarschaftlichen Tratsch. „Der Umgang hier ist freundlicher und familiärer, jeder kennt hier jeden“, sagt Altikardes. Wenn im Büdchen mal etwas Ruhe einkehrt, setzt er sich auch einfach mal auf die Terrasse und plaudert mit seinen Kunden.

Die Serie: Am Büdchen

Die Kiosk-Kultur gehört zu Köln wie der Karneval. Grund genug also, unseren liebsten Büdchen eine eigene Serie zu widmen. Für die „Kölner Kiosk-Tour“ sind Nachwuchsreporter der Kölner Journalistenschule losgezogen und haben in jedem Bezirk die einzigartigsten Büdchen zusammengetragen. Ob Mittagstisch vom Edel-Koch, vegane Stullen oder Minigolfanlage: In unserer Sommer-Kiosk-Serie ist für jeden etwas dabei.

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Nils Bühner | Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger

Esch/AuweilerKölner erleidet schwere Knochenbrüche – Unfallfahrer flüchtet

25.04.2024, 13:27 Uhr

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Ein 36-Jähriger ist in Esch-Auweiler von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. (Symbolfoto)

Copyright: Alexander Schwaiger

Ein Kölner erlitt nach einem Unfall in Esch-Auweiler schwere Knochenbrüche.

Ein 36-jähriger Fußgänger ist am Montag (15. April) in Köln Esch-Auweiler von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Der Unfallfahrer soll anschließend Fahrerflucht begangen haben.

Nach Angaben der Polizei soll der 36-Jährige gegen 14 Uhr auf der Straße „Am Baggerfeld“ im Bereich des Escher Sees unterwegs gewesen sein. Auf Höhe der Fußgängerampel soll er die Fahrbahn dann laut eigenen Aussagen bei „Grün“ überquert haben. Dabei soll er von dem Pkw erfasst worden sein.

Unfall in Esch-Auweiler: Kölner erleidet Knochenbrüche und Schock

Der beteiligte Autofahrer soll nach der Kollision zwar angehalten, den Unfallort jedoch ohne Angaben von Personalien wieder verlassen haben.

Der Kölner erlitt durch den Unfall Knochenbrüche und einen Schock, woraufhin er das Geschehen erst wenige Tage später bei der Polizei meldete und Anzeige erstattete.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang sowie dem gesuchten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 2259-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden. (red)

https://www.bachhausen.de/esch-auweiler-koelner-erleidet-schwere-knochenbrueche-unfallfahrer-fluechtet/

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Esch/Auweiler: Kölner erleidet schwere Knochenbrüche – Unfallfahrer flüchtet