Weil immer noch viele meinen, dass #Zirkumzision #Circumcision #Beschneidung von Knaben keine #Genitalverstümmelung #MGM sei, oder »nicht so schlimm wie #FGM«.

Hier der Begleittext zum Thema, der von Intaktiv e.V. zusammen mit dem Link auf Facebook geteilt wurde:

»Heute vor 13 Jahren beschloss der Bundestag die Einfügung von Paragraf 1631d , bekannt auch als "Beschneidungsgesetz" , in das Bürgerliche Gesetzbuch ( BGB) . Dieses Gesetz ermöglicht es Eltern, ihren Söhnen ohne Begründung die Vorhaut vom Penis abschneiden zu lassen. Grund genug , daran zu erinnern, dass längst nicht alle als Kind Beschnittenen glücklich und zufrieden mit diesem ungebetenen Eingriff in ihrem intimsten Bereich sind. Seht hierzu die großartige Doku von Insa Onken aus dem Jahr 2022: «

https://www.ardmediathek.de/video/swr-wissen/jungenbeschneidung-mehr-als-nur-ein-kleiner-schnitt/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE4NDM4MTM

SWR Wissen: Jungenbeschneidung - mehr als nur ein kleiner Schnitt - hier anschauen

Die Entfernung der Vorhaut ist die häufigste OP an Jungen weltweit - aus religiösen, kulturellen oder medizinischen Gründen. Doch sind Beschneidungen wirklich so häufig notwendig? Ärzt*innen zweifeln zunehmend daran.

»Beschneidung darf nicht länger Tabu-Thema sein
Auch Jungen haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit«

https://hpd.de/artikel/auch-jungen-haben-recht-koerperliche-unversehrtheit-23561

#Zirkumzision #Beschneidung ist #barbarisch und #grausam, ist #Genitalverstümmelung

Auch Jungen haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit

Für den 11. November 2025 hatte das Hamburger Säkulare Forum, das neun säkulare Organisationen der Hansestadt vertritt, zum Thema "Beschneidung von Jungen ohne Indikation" eingeladen. Schon der Untertitel im Einladungstext "Medizinische, gesellschaftliche und ethische Perspektiven auf eines der größten Tabu-Themen im deutschen Kinderschutz" deutet die Brisanz des Themas an.

Ein Drittel aller Männer weltweit sind #genitalverstümmelt.

#Beschneidung / #Zirkumzision ist #Genitalverstümmelung

»Jeder dritte Mann weltweit ist beschnitten. Meistens wird die Vorhaut bereits im Kindesalter entfernt - aus religiösen, kulturellen oder medizinischen Gründen. Bei Jungen ist die Beschneidung die häufigste Operation der Welt. Man sagt, bis zu 50 Prozent der am Penis sich befindlichen Haut geht bei der Beschneidung verloren – je nach Radikalität. Doch immer mehr Ärzte kritisieren, dass viel zu häufig operiert wird.«

https://www.arte.tv/de/videos/089058-000-A/jungenbeschneidung/

Jungenbeschneidung - Mehr als nur ein kleiner Schnitt - Die ganze Doku | ARTE

Die Entfernung der Vorhaut ist die am häufigsten durchgeführte Operation an Jungen weltweit - aus religiösen, kulturellen oder medizinischen Gründen. Doch immer mehr Ärztinnen und Ärzte kritisieren, dass viel zu häufig operiert wird und stellen den medizinischen Nutzen der Beschneidung in Frage. Wie sinnvoll ist Beschneidung wirklich?

ARTE
"Diese Art von Bagatellisierung nach dem Motto 'Das ist ja nur so ein kleiner Eingriff' - aus dieser Ecke müssen wir diesen Eingriff unbedingt herausholen."
Auch für euch, @bmi die #SWR-Doku: "Jungenbeschneidung - mehr als nur ein kleiner Schnitt?".
#MenDoComplain #Zirkumzision #Selbstbestimmung #GenitalAutonomy #GenitaleSelbstbestimmung
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE4NDM4MTM?at_medium=mastodon
SWR Wissen: Jungenbeschneidung - mehr als nur ein kleiner Schnitt - hier anschauen

Die Entfernung der Vorhaut ist die häufigste OP an Jungen weltweit - aus religiösen, kulturellen oder medizinischen Gründen. Doch sind Beschneidungen wirklich so häufig notwendig? Ärzt*innen zweifeln zunehmend daran.

Vom 3. bis 7. Mai fanden unterschiedliche Aktionen zum Worldwide Day of Genital Autonomy 2023 statt. Gemäß dem diesjährigen Schwerpunktthema "Genitale Selbstbestimmung in der Kunst" war der Kreativ-Anteil in diesem Jahr bemerkenswert hoch. Eva Matthes reiste nach München, Wien und Köln und nahm einige Eindrücke mit.​
11 Jahre Kölner "Beschneidungsurteil"
11 Jahre Kölner "Beschneidungsurteil"

Vom 3. bis 7. Mai fanden unterschiedliche Aktionen zum Worldwide Day of Genital Autonomy 2023 statt. Gemäß dem diesjährigen Schwerpunktthema "Genitale Selbstbestimmung in der Kunst" war der Kreativ-Anteil in diesem Jahr bemerkenswert hoch. Eva Matthes reiste nach München, Wien und Köln und nahm einige Eindrücke mit.

Der Jahrestag des Kölner "Beschneidungsurteils" wird am 7. Mai erneut als "Weltweiter Tag der Genitalen Selbstbestimmung" (Worldwide Day of Genital Autonomy – WWDOGA) gefeiert. Den Aufruf dieses internationalen Bündnisses unterstützen über 80 Kinder-, Menschen- und Frauenrechtsorganisationen aus 15 Ländern und fünf Kontinenten.​
Genitale Selbstbestimmung in der Kunst
Genitale Selbstbestimmung in der Kunst

Der Jahrestag des Kölner "Beschneidungsurteils" wird am 7. Mai erneut als "Weltweiter Tag der Genitalen Selbstbestimmung" (Worldwide Day of Genital Autonomy – WWDOGA) gefeiert. Den Aufruf dieses internationalen Bündnisses unterstützen über 80 Kinder-, Menschen- und Frauenrechtsorganisationen aus 15 Ländern und fünf Kontinenten.

Offener Brief des Instituts für Weltanschauungsrecht zum 10. Jahrestag des »Beschneidungsgesetzes« am 12.12.2022:
#Kinderschutz, #Selbstbestimmung und #Gleichstellung umsetzen: die »Beschneidungserlaubnis« § 1631d BGB abschaffen!

#Beschneidung #Zirkumzision #Genitalverstümmelung

https://weltanschauungsrecht.de/meldung/offener-brief-kinderschutz-selbstbestimmung-Beschneidungserlaubnis-abschaffen

Offener Brief: Kinderschutz, Selbstbestimmung und Gleichstellung umsetzen: die "Beschneidungserlaubnis" § 1631d BGB abschaffen!

Heute, am 12. Dezember 2022, jährt sich die "Beschneidungserlaubnis" § 1631d BGB zum 10. Mal. Diesen Umstand nehmen Betroffene, Expert:innen und Vertreter von Fachorganisationen zum Anlass, sich mit einem offenen Brief an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestags zu wenden. Sie fordern mit guten juristischen, medizinischen und ethischen Gründen die Abschaffung des § 1631d BGB. Den offenen Brief können Sie hier herunterladen.

10 Jahre Komikernation Deutschland
»Seit zehn Jahren sind Jungen in Deutschland rechtlos gestellt
Schon seit zehn Jahren stellt Deutschland jüdische Jungen, muslimische Jungen, Jungen, die an Ärzte mit veraltetem Wissen über kindliche Phimose geraten, sowie Jungen, deren Eltern aus irgendeinem Grund etwas gegen natürliche männliche Genitalien haben, schutzlos. […]«

#Beschneidung #Zirkumzision #Genitalverstümmelung

https://ulfdunkel.wordpress.com/2022/12/12/10-jahre-komikernation-deutschland/

10 Jahre Komikernation Deutschland

Ulf Dunkels Blog

Meine #Serie mit #Tipps und #Tricks 🤔 aus der #Urologie möchte ich am liebsten mit **GeSRU StepS!** beginnen.

https://www.gesru.de/fuer-assistenzaerzte/fortbildung/gesru-steps/steps-video/

Ihr findet dort aktuell 50 #Videos über die häufigsten #Operationen und Eingriffe aus dem urologischen Spektrum - z.B. #Zirkumzision, #URS, #Vasektomie.

Wenn ich diese #Empfehlung Kolleginnen und Kollegen gebe, bin ich immer aufs Neue überrascht, dass sie diese nicht kennen und es im Laufe der Zeit zu schätzen lernen.

#neuhier

Steps Video - GeSRU - German Society of Residents in Urology

Am 7. Mai jährte sich die bekannte Entscheidung des Kölner Landgerichts zur Beschneidung zum fünften Mal. Eine Oberstaatsanwältin hatte sich nicht mit dem erstinstanzlichen Urteil zufriedengegeben, das einem Arzt bei der Beschneidung eines vierjährigen Jungen trotz Nachblutungen keinen Fehler anlastete. Das Landgericht sah das zwar anders, sprach den Arzt aber wegen eines Verbotsirrtums frei.

In Reaktion auf die damit entstandene Rechtsunsicherheit paukte der Gesetzgeber den neuen Paragraphen 1631d im Bürgerlichen Gesetzbuch zur Beschneidung des männlichen Kindes in Windeseile durch. Dieser wurde am 20. Dezember 2012 beschlossen und trat rund eine Woche später in Kraft.

Vor Kurzem erschienen aber zwei Berichte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die deutlich machen, dass die Diskussion noch nicht zu Ende ist: Für den umfassenden Bericht über die Sexualität von Männern der Stiftung Männergesundheit verfasste Heinz-Jürgen Voß, Professor am Institut für Angewandte Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg, das Kapitel über "Beschneidung bei Jungen", das am 3. Mai erschien. Darin zog er ein medizinisch wie juristisch positives Fazit:

"Mit dem Beschluss des Deutschen Bundestages im Dezember 2012 wurde eine Regelung getroffen, die gleichermaßen der körperlichen Unversehrtheit und der Religionsfreiheit - die beide im deutschen Grundgesetz festgelegt sind - Rechnung trägt. Es wurde wieder Rechtssicherheit hergestellt, sodass Ärzt_innen und religiöse Beschneider_innen abgesichert handeln können, und zugleich den Bedürfnissen des Kindes Rechnung getragen wird, mit Betäubung und in steriler Umgebung beschnitten zu werden, sodass möglichst große Sicherheit gewährleistet ist."

Nur wenige Tage später, am 8. Mai, fand am Universitätsklinikum Düsseldorf die Fachtagung "Jungenbeschneidung in Deutschland: Eine Bestandsaufnahme" statt, auf der acht Forscherinnen und Forscher den Stand der Wissenschaft diskutierten. Tags darauf erschienen die Abschlussforderungen der Fachtagung, die es medizinisch wie politisch in sich haben. Unter anderem heißt es dort:

"Ärzte sollten nicht ohne Indikation und immer unabhängig von Herkunft, Religion und sexueller Orientierung behandeln und aus diesem Grund auch keine medizinisch nicht indizierten Beschneidungen durchführen, schon gar nicht an einwilligungsunfähigen Patienten … Politik und Gesetzgebung müssen sich einschränkungslos hinter den Satz stellen: Die genitale Unversehrtheit ist ein Menschenrecht aller Kinder. "
https://www.heise.de/tp/features/Wie-sich-die-Forschung-zur-Beschneidungsdebatte-widerspricht-3718278.html https://www.heise.de/tp/features/Wie-sich-die-Forschung-zur-Beschneidungsdebatte-widerspricht-3718278.html #Beschneidung #Medizin #Medizinethik #Zirkumzision