Ich fahre regelmäßig mit einem Bus, der die beiden letzten Haltestellen der Überland-Citybahnen verbindet und im 30-Minuten-Takt zwischen diesen pendelt. Die Linie hat fünf Haltestellen und es passiert oft, dass man der einzige Gast ist. In 7 von 10 Fällen der letzten Wochen durfte ich jedoch immer in ultra genervte und herablassende Busfahrergesichter blicken, die mir und meinem Rollstuhl die Rampe ausklappen mussten. Es ist halt auch eine Zumutung, das zweimal am Tag zu tun. Wenn sie am Uni-Campus ordentlich an die Haltestelle heranfahren würden, würde es ohne gehen. Aber solchen Leuten, die sich dann auch noch gekünstelt ewig Zeit lassen, als ob ich entspannt 30 cm in den Bus hineinklettern könnte oder das „Problem Rollstuhl” spontan verschwinden würde, wünscht man auch mindestens 4 Wochen Rollstuhlnutzung. Und einen Gratis-Kurs im Aussprechen/Zurückgrüßen von „Guten Morgen” und „Ihnen auch ...” Liebe Heikos, Ronnys und Co., ich fahre damit auch nur zur Arbeit, zahle Steuern und Rente. #wheellife #opnv





