Die vergessene Moderne – Hermynia Zur Mühlen und die Kunst des Widerspruchs - Kolumne

Hermynia Zur Mühlen – die „rote Gräfin“ – war eine der schärfsten Stimmen der Zwischenkriegszeit. Ihre politische Literatur schrieb gegen Armut, Faschismus und Gleichgültigkeit an – leise, klar und mit Empathie. Warum sie heute aktueller ist denn je.

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Die regennassen Stadt flüstert Geheimnisse. Ein einsamer Junge findet im Regen seinen einzigen Freund. Doch in einem Tropfen wartet ein uralter Schrei auf Erlösung. Was, wenn nicht Wasser fällt, sondern unerzählte Geschichten? Wenn die Trauer der Stadt dich findet?
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https://euro-agentur.de/regen-regentropfen-feuchte-luft-seele.htm
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Die andere Moderne: Irmgard Keun und die Frauenstimmen der 1930er - Buchmarkt

Wenn von deutscher Moderne die Rede ist, fallen meist dieselben Namen: Brecht, Döblin, Thomas Mann. Die Frauen der Epoche dagegen verschwinden gern zwischen den Fußnoten. Dabei schrieb Irmgard Keun schon Anfang der 1930er Romane, die eine ganze Gesellschaft porträtierten – aus der Perspektive junger Frauen, die weder Heldinnen noch Opfer sein wollten, sondern einfach leben. Keun brachte das Berlin der Zwischenkriegszeit zum Sprechen wie kaum eine andere. Ihr Ton war schnoddrig, lakonisch, von ...

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