Keine Kritik, niemals!
Melania, Jeffrey, Donald, die WM ⊠ein PR-Kampf zur ĂberwĂ€ltigung der Kriege
mit Update nachmittags
Wenige Monate vor der fĂŒr Donald Trump spielentscheidenden Fussball-WM meldet sich die SĂŒdamerika-Abteilung der Fifamafia zu Wort, mit dem passenden Schlusswort des deutschen Sportinformationsdienstes sid: âAus den FIFA-MitgliedsverbĂ€nden ist dagegen keine Kritik an Infantino zu vernehmen.â Das gilt auch und besonders fĂŒr die deutsche (DFB) und europĂ€ische Sektion (Uefa) dieser kriminellen Vereinigung, die aufs Engste mit der Wettmafia ökonomisch liiert ist.
Wie kommichdrauf? Die Gattin des âmĂ€chtigsten Mannes der Weltâ hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet (der Link ist paywallfrei, Sie mĂŒssen sich freilich durch eine Unmenge nervtötender Popups durchkĂ€mpfen). Ich gestehe, ich fĂŒhle mich angesprochen. Dass Mrs. Trump sich zu Wort meldet, ist ihr legitimes Recht. Sagt sie mehr, als sie will?
Klar ist, dass die Epstein-Debatte ihr keine Ruhe lĂ€sst. Sie ist zu dem Schluss gekommen, dass sie reagieren muss. âDie LĂŒgen, die mich mit dem infamen Jeffrey Epstein in Verbindung bringen, mĂŒssen heute ein Ende haben.â Werden sie aber nicht, sie werden im Gegenteil auf diese Weise befeuert. Das werden auch Mrs. Trumps Ratgeber*innen genau wissen. Denn sie sind gut und teuer.
âDie Menschen, die ĂŒber mich lĂŒgen, sind frei von ethischen MaĂstĂ€ben, Demut und Respektâ. Ich gestehe: ja, ich bin frei von Respekt.
âIch habe nichts gegen ihre Unwissenheit, aber ich weise ihre böswilligen Versuche zurĂŒck, meinen Ruf zu verleumden.â Die Spannung steigt. Wer hatte die dramaturgische Beratung?
âIch war niemals mit Epstein befreundet. Donald und ich wurden von Zeit zu Zeit zu denselben Partys wie Epstein eingeladen, da sich gesellschaftliche Kreise in New York City und Palm Beach hĂ€ufig ĂŒberschneiden.â Ja, die Welt isân Dorf, da kann mann/frau nichts machen.
âUm es klarzustellen: Ich hatte niemals eine Beziehung zu Epstein oder seiner Komplizin Maxwell. Meine E-Mail-Antwort an Maxwell kann nicht als mehr denn beilĂ€ufiger Schriftwechsel eingestuft werden. Meine höfliche Antwort auf ihre E-Mail ist nicht mehr als eine belanglose Notiz.â Ja, interessant, das wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. âBeziehungâ â was könnte damit gemeint sein? Und was nicht? Ein weites Feld. âE-Mail-Antwortâ? Welche E-Mail? Welche Antwort? âBeilĂ€ufiger Schriftwechselâ â wie konnte das passieren? Wie beilĂ€ufig? Wie höflich? Oder wirft Mrs. Trump diesen Knochen hin, um abzulenken? Wovon?
âIch bin nicht Epsteins Opfer.â Aha, was sie getan hat, hat sie also freiwillig getan. Kriminalistisch und justiziell betrachtet. Materialistisch muss das nicht so sein (das Sein, das das Bewusstsein beeinflusst).
âIch habe meinen Ehemann zufĂ€llig 1998 auf einer Party in New York City kennengelernt. ⊠(es folgt Reklame fĂŒr ihr Buch) ⊠Das erste Mal, dass sich meine Wege mit Epstein kreuzten, war im Jahr 2000 bei einer Veranstaltung, die Donald und ich gemeinsam besuchten.â Aha, erst Donald, dann Jeffrey.
Es folgen AusfĂŒhrungen zu ihrer Nichtbeteiligung an allen Mr. Epstein vorgeworfenen Straftaten. âDie falschen Verleumdungen ĂŒber mich von boshaften und politisch motivierten Personen und Institutionen, die meinen guten Namen schĂ€digen wollen, um finanziell zu profitieren und politisch aufzusteigen, mĂŒssen aufhören.â Dazu bekenne ich; ja, ich bin âpolitisch motiviertâ, und nein, ich âprofitiereâ nicht âfinanziellâ. Und die Zeiten, dass ich âpolitisch aufsteigenâ will, sind vorbei, seit mindestens 10 Jahren. Das geniesse ich, ein grosses persönliches GlĂŒck. Sollten Sie auch mal probieren, Mrs. Trump!
âIch fordere den US-Kongress auf, den Frauen, die von Epstein Opfer geworden sind, eine öffentliche Anhörung einzurĂ€umen, die ausdrĂŒcklich auf die Ăberlebenden ausgerichtet ist.â Da sind wir uns einig.
âGeben Sie diesen Opfern die Möglichkeit, unter Eid vor dem Kongress auszusagen, mit der Verbindlichkeit einer eidesstattlichen Aussage.â Das ist ein bisschen hinterhĂ€ltig, oder? Die Opfer sind traumatisiert. Wenn sie âunter Eidâ was Falsches aussagen, begehen sie eine Straftat. Oder ist das in den USA anders?
Mrs. Trump, mit Ihnen habe ich ehrliches Mitleid. Wie sind Sie da nur reingeraten? Und wie kommen Sie da gesund wieder raus? So jedenfalls nicht ⊠Es gibt hier in Deutschland durchaus hochwertige und erfolgreiche PR-Beratungen fĂŒr Frauen, z.B. in Heidelberg, das ist bei Ihnen in den USA doch gut bekannt. Oder auch in Köln ⊠ich vermittle es gerne.
Es gibt nur einen guten Grund da zu bleiben, wo Sie sind. Wenn Sie Ihrem irren Gatten den roten Knopf fĂŒr die Atomwaffen zum âAuslöschen von Zivilisationenâ entziehen können. Damit gingen Sie als Heldin in die Geschichte ein. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Update nachmittags
Und wer bis hierhin durchgehalten hat, wird nun belohnt. Wir schalten um zur deutschen MĂ€nnertoilette.