Gleich startet die mündliche Verhandlung im #TwitterTrial. Die zentrale Frage: Muss sich X an die eigenen AGB halten – und antisemitische Inhalte löschen? Denn Beleidigungen, Shoah-Leugnungen und antisemitische Bilder sind auf der Plattform jeden Tag allgegenwärtig.
Alle Infos, was bisher im Prozess passiert ist, findet ihr hier: https://hateaid.org/twitter-grundsatzprozess-antisemitismus/?mtm_campaign=twittertrial&mtm_kwd=mastodon-start-mv
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X verdient Geld mit Antisemitismus, denn Hass gegen Jüdinnen*Juden bringt Klicks und Reichweite. Wir wollen das ändern. Nach zwei Jahren #TwitterTrial verhandeln wir morgen vor Gericht. Statt weiter über juristische Formalia zu reden, wollen wir endlich Klarheit: Muss sich X an die eigenen AGB halten und solche Anfeindungen löschen?
Klage abgewiesen wegen Unzuständigkeit. Keine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem #TwitterTrial. Wir gehen in die nächste Instanz, damit X sich nicht weiter seiner Verantwortung entziehen kann.
Mit solchen Grundsatzprozessen wollen wir eure Rechte im Netz stärken. Unterstützt uns dabei mit einer Spende. Jetzt spenden: https://hateaid.org/spenden/?donation_custom_field_9433=240814-twittertrial&mtm_campaign=twitter-trial-urteil-spenden&mtm_kwd=mastodon-reel#spendenformular
Unser #TwitterTrial mit der European Union of Jewish Students: wegen Unzuständigkeit abgewiesen. X kümmert sich wieder nicht um die Probleme auf ihrer Plattform. Stattdessen wählen sie ein Schlupfloch. Was passiert ist und warum wir nun erst recht in die nächste Instanz gehen:
Heute fand vor dem Landgericht Berlin unser Verfahren mit der European Union of Jewish Students gegen X (ehemals Twitter) statt. X schiebt formelle Gründe vor, um strategische Prozessführung gegen sie unmöglich zu machen. Wir gehen notfalls durch alle Instanzen. Sobald das Urteil vorliegt, informieren wir euch. Mehr zum Grundsatzprozess: https://hateaid.org/twitter-grundsatzprozess-antisemitismus/?mtm_campaign=twittertrial-mv&mtm_kwd=mastodon