Freie Presse? You’re Fired!
Was ist das Schönste an einer Diktatur? Richtig, man spart sich die Mühe mit dieser lästigen Pressefreiheit. Donald Trump scheint das auch so zu sehen – und übernimmt kurzerhand persönlich die Kontrolle darüber, welche Medien noch über ihn berichten dürfen.
Bisher entschied eine unabhängige Journalistenvereinigung, wer Zugang zum Weißen Haus oder zur Air Force One hat. Doch Trump hat genug von diesem Quatsch. Zukünftig soll die Regierung selbst bestimmen, wer berichten darf – und vor allem, wer nicht.
Erstes Opfer: Die Nachrichtenagentur AP. Ihr Vergehen? Sie weigert sich, den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ umzubenennen. Wie kann man nur! Wer sich Trumps Wortwahl nicht zu eigen macht, darf auch nicht in sein Haus.
Laut Weißem Haus ist das übrigens kein Angriff auf die Pressefreiheit, sondern eine „Modernisierung“. Inklusion für Trump-Wähler, nennt es Pressesprecherin Karoline Leavitt. Natürlich, wer hätte nicht gern eine inklusive Hofberichterstattung?
Medienhistoriker Jon Marshall sieht das etwas anders: „Ein gefährlicher Schritt für die Demokratie“, sagt er. Aber seien wir ehrlich: Wer braucht Demokratie, wenn man einen starken Führer hat, der selbst entscheidet, was wahr ist?
Und was kommt als Nächstes?
- „Fox News – einzige zugelassene Quelle!“
- Trump ernennt sich selbst zum „Obersten Wahrheitsminister“!
- Jahresabo für „Trump Today“ in jedem Haushalt verpflichtend!
Eins ist sicher: Die „Fake News“-Jäger im Weißen Haus machen Ernst. Wer sich widersetzt, wird einfach weggesperrt – äh, ausgeschlossen. Pressefreiheit war gestern. Wer berichtet, entscheidet Trump.
God bless America. Oder besser: Trump bless America.
#Autokratie #Diktatur #DonaldTrump #Medienzensur #PolitischeSatire #PresseUnterDruck #PressefreiheitUSA #TrumpUndJournalismus #unabhängigeBerichterstattung #usa #WeißeHausMedienzugang #yellowCasa
