Triegel trifft Cranach - Malen...

Neues vom Cranach-Triegel-Altar: Entstehung und anschließender Streit um das Kunstwerk sind bald in den Kinos zu sehen. Begleitend dazu eröffnet eine neue Ausstellung zum Leipziger Maler Michael Triegel.
Der Leipziger Maler Michael Triegel auf der Kinoleinwand
„Da musst du bockig sein!“, hat einer seiner Lehrer, Ulrich Hachulla (*1943), mal zu Michael Triegels figürlichen Malstil gesagt. Das war in den frühen 90er-Jahren an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, der HGB Leipzig. Nun untersucht der in Sachen „Kunst“ routinierte Dokumentarfilmer Paul Smaczny („Die Thomaner“, 2011) das Zusammentreffen von Michael Triegels Kunst im 21. mit der figürlichen Kunst von Lucas Cranach dem Älteren im 16. Jahrhundert. Gegenstand ist die […]
Dokumentarfilm über den Leipziger Maler Michael Triegel, der den im 16. Jahrhundert zerstörten Mittelteil des Cranach-Altars im Naumburger Dom neugestaltet. Über mehrere Jahre begleitet der Film den Künstler bei der Arbeit im Atelier und auf Reisen zu den Quellen der Renaissance. Dabei entsteht ein vielschichtiges Porträt eines Malers, der altmeisterliche Techniken bewusst als zeitgenössisches Ausdrucksmittel begreift. Zugleich thematisiert der Film die Kontroversen um Denkmalschutz, religiöse Bildtraditionen und den bedrohten UNESCO-Welterbestatus des Doms.

Leipzig – Premiere von „Triegel trifft Cranach“ im Passage-Kino
Ich bin „versöhnt“ sagte der Maler Michael Triegel „der erfrorene Obdachlose aus Rom liegt jetzt auf dem Friedhof Campo Santo Teutonico nicht weit von meinem Bild entfernt – „da habe ich ihm mit roter Schirmmütze ein Denkmal gesetzt“. Die Rede ist von der Premiere des Dokumentarfilms „Triegel trifft Cranach“ am vergangenen Sonntag (25.01.26) in den Passage-Kinos. Zwei ausverkaufte Vorstellungen und großes Medieninteresse. Natürlich ging es im Film wie in der Diskussion […]https://oratorium-leipzig.de/leipzig-premiere-von-triegel-trifft-cranach-im-passage-kino/