Von Thomas A. Friedrich Eiskalt erwischt. Schlechte Nachrichten vom Belgischen Nationalen Institut für die Entsorgung radioaktiven Abfalls (NERAS/NIRAS/ONDRAF). Für den Rückbau der belgischen Atomkraftwerke müssten mindestens drei Milliarden Euro mehr aufgewendet werden als ursprünglich geplant. Dies berichten die Wirtschaftszeitungen De Tijd und L`Echo in ihren Wochenendausgaben. Sie berufen sich auf […]
Der Energiekonzern Engie darf mit dem Abriss der Kühltürme des Atomkraftwerks Tihange beginnen. Damit geraten die Pläne der belgischen Regierung, den Reaktor Tihange 1 möglicherweise wieder ans Netz zu bringen, ins Wanken. Das berichten unter anderem die Zeitungen „De Tijd“ und „La Dernière Heure“.
Gestern Abend, in der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember, wurde der Kernreaktor von Doel 2 endgültig abgeschaltet. Dieser Vorgang fand unter der Aufsicht eines nuklearen Inspektors der Föderalen Agentur für Nuklearkontrolle (FANC) statt, der bestätigte, dass die Abschaltung sicher verlaufen ist.
#oekonews:
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Abschaltung statt Wiedereinstieg: AKW Tihange 1 endgültig heruntergefahren!
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"Betreiber Engie sagt Nein zum Weiterbetrieb / Ein absoluter Sicherheitsgewinn für die Region / Erfolg jahrelanger Anti-Atom-Proteste "
2.10.2025
#AKW #Atomkraft #Atomkraftwerk #Belgien #Engie #EngieElectrabel #Kernenergie #NPP #Tihange #Tihange1
• In Belgien wurden seit 2022 insgesamt vier Leistungsreaktoren stillgelegt, aktuell werden an den Standorten Doel und Tihange noch drei Reaktoren betrieben. • Im Mai 2025 wurde das bisherige gesetzliche Verbot von Neubauten durch das belgische Parlament aufgehoben. Die Regierung strebt an, Laufzeiten auch bereits stillgelegter Anlagen zu verlängern, in der Koalitionsvereinbarung ist auch vom Bau neuer Anlagen die Rede. • Mit Myrrha wird derzeit ein Forschungsreaktor gebaut, mit dem unter anderem Fragestellungen zur Transmutation erforscht werden sollen. • Im Rahmen eines europäischen Projekts strebt das belgische Kernforschungszentrum die Entwicklung eines bleigekühlten SMR an; eine von zwei Vorläuferanlagen soll im belgischen Mol errichtet werden.
#Kernkraft rechnet sich einfach nicht.