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Provenienzforschung in #Hamburg: Gespräche zum Internationalen Museumstag und zum #TagderProvenienzforschung
Sonntag, 17.05.2026, 11-13 Uhr: https://www.shmh.de/veranstaltungen/provenienzforschung-in-hamburg/20260517-1100/
Für die Stabi dabei: Dr. Wiebke von Deylen, Leiterin der Arbeitsstelle Provenienzforschung: https://www.sub.uni-hamburg.de/sammlungen/ns-raubgut/die-arbeitsstelle-provenienzforschung.html
Bücher tragen Spuren von Besitz und Nutzung – Autogramme, Widmungen, Stempel, Einlagen. Provenienzforschung macht Bücher so zu historischen Zeugnissen von Wissen, Beziehungen und Sammlungspraxis. Bei unserem Projekt zeigt sich: Buchbesitz von Frauen ist keine Ausnahme, sondern Teil der Kulturgeschichte. In der kommenden Zeit stellen wir einige dieser Spuren in einem kleinen Provenienz-Wörterbuch vor.
Heute ist Internationaler Tag der #Provenienzforschung.
💡 Seit dem Zweiten Weltkrieg wird nach Kulturgut gesucht, das seinen rechtmäßigen Eigentümern durch das NS–Regime entwendet worden ist. Die Bestände der Staatsarchive sind für Recherchen in doppelter Hinsicht einschlägig. Zum einen können sie selbst verfolgungsbedingt entzogene Gegenstände enthalten. Zum anderen verwahren die Staatsarchive die Unterlagen zahlreicher Behörden und Parteidienststellen, die an der Ausplünderung von Teilen der Bevölkerung beteiligt waren.
Auch im Landesarchiv befinden sich in großem Umfang Unterlagen, die Hinweise über entfremdetes jüdisches Eigentum enthalten. Seit Mai 2015 wurde, beginnend im Generallandesarchiv Karlsruhe, in unseren Beständen systematisch nach solchen Unterlagen zu NS-Raubgut gesucht.
👉 Eine Quellensammlung zur Provenienzforschung finden Sie unter https://www2.landesarchiv-bw.de/provenienzforschung/
👉 Zum Rechercheratgeber "Provenienzforschung im Generallandesarchiv Karlsruhe" gelangen Sie unter https://www.landesarchiv-bw.de/de/recherche/rechercheratgeber/61285
📷 Fotos: Kulturgut aus beschlagnahmtem jüdischen Vermögen. Signatur: LABW, Generallandesarchiv Karlsruhe 441-3 Nr. 964: http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-1979371
#archiv #archive #provenienzforschung #tagderprovenienzforschung #nsraubgut

17 likes, 0 comments - deutschestechnikmuseum on April 8, 2026: "Die Provenienzforschung untersucht, woher Objekte stammen, wem sie früher gehörten und ob es problematische Erwerbsumstände gab. 🔍 Fall 1: Genau solche Fragen wirft ein Lichterbergmann im Depot des Deutschen Technikmuseums auf. Im Video erfahrt ihr, was wir über das Objekt bereits wissen! Ein weiterer Lichterbergmann ist übrigens im Museum für bergmännische Volkskunst in Schneeberg zu sehen. 🙏 Für die Unterstützung bei der Recherche bedanken wir uns bei Familie Nestler, Bernd Sparmann aus Schneeberg, dem Museum für bergmännische Volkskunst in Schneeberg, dem Schnitzverein „Glück Auf“ Neustädtel - Bergstadt Schneeberg e.V., dem Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine e.V. sowie dem Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden. 📸 © Archiv SDTB, Montanhistorisches Dokumentationszentrum, Schnitzverein Neustädtel, Museum für bergmännische Volkskunst".
Was die Zugangsbücher erzählen: Ausgewählte Quellen zur #Provenienzforschung.
Wir laden zu einem Werkstattbesuch in unserer Arbeitsstelle Provenienzforschung ein: am Montag, den 13. April um 15:30 h im Carl-von-Ossietzky-Forum: https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=42228 #NSRaubgut
Am 8. April ist #TagderProvenienzforschung. Unser Beitrag zum Aktionstag richtet den Fokus auf Objekte und Bestände, die mit jüdischer Geschichte und Kultur in Verbindung stehen.
8. April 2026, 18 Uhr, Treffpunkt Foyer der Bibliotheca Albertina, Eintritt frei
➡️ Details: https://www.ub.uni-leipzig.de/aktuelles/veranstaltungen-einzelansicht?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=3111&cHash=d27c6512f7548ae148f1fdc690968882