Spannend, was man mit #PV, #Heimspeicher und #eAuto so machen kann.
Bild 1: Strompreis bei #Tibber für heute. Von 10.30 bis 16.15 Uhr liegt der #Börsenstrompreis bei 0 ct, mein #Endkundenpreis bei 19 ct/kWh. In dieser Zeit ist Einspeisung fürs Netz eher kontraproduktiv, da die Erzeugung eh schon höher liegt als die Nachfrage.
Bild 2: Mein Heimspeicher hat mich die Nacht durch mit eigenem PV Strom versorgt. Bezug und Einspeisung immer um +/-0 kW.
Zwischen 7 und 7.30 Uhr (1) war dann meine PV Erzeugung hoch genug um meinen Stand-By Verbrauch zu decken. Da habe ich den Heimspeicher von „Self-use“ (versorge das Haus und lade, wenn die PV Überschuss erzeugt) auf „Battery-hold“ gestellt. PV-Überschüsse gingen also ins Netz. Bei (2) wurde die Kaffeemaschine eingeschaltet. Da hat die PV schon mehr als genug geliefert, bei (3) zog ne Wolke vorbei.
Bild 3: Nochmals die Kaffeemaschine (4) und dann um 8.55 Uhr (5) habe ich den Speicher wieder auf „Self-use“ gestellt und die Wallbox mit 6A / 4,1 kW aktiviert. Die kommen nun direkt von der PV und der stets aus dem Speicher. Wenn alles nach Plan läuft steigt die PV Erzeugung an und gegen Mittag ist der Speicher voll und das Auto weiter am Laden. Dann wird die Ladeleistung ca. auf die aktuelle PV Erzeugung angehoben. Wenn mehr Sonne kommt geht ein minimaler Überschuss ins Netz, wenn ne Wolke vorbeizieht puffert der Speicher und lädt anschließend wieder auf. Gegen Abend sollten dann Auto und Speicher voll sein und der Speicher bringt mich wieder über die teuren Nacht-Stunden ohne PV Ertrag und ohne Netzbezug.
Und wenn das Auto nicht ganz voll wird ist morgen ja auch noch ein Tag.
Bei den derzeit negativen Strompreisen fangen mittlerweile #tibber kunden an Ihre Freunde und Bekannte nach Hause zum Laden einzuladen. Ganz einfach weil sie damit Geld verdienen!
Warum machen das eigentlich nicht auch öffentliche Ladeanbieter? Wenn ich tatsächlich Geld dafür bekomme, wenn ich in einem gewissen Zeitraum Strom abnehmen, dann kann ich doch über einen dynamisches Preismodell zu allen Zeiten mit negativen Strompreisen ein unschlagbar günstiges Angebot an meinen öffentlichen Ladesäulen machen.
Das muss absolut nicht negativ sein, es reicht doch wenn ich als #EnBW, #Ionity oder #AralPulse ankündige am Sonntag an Schnellladesäulen für 25 cent laden zu können. Dann kann ich doch gigantische Strommengen abnehmen und nehme trotzdem noch eine gute Marge mit, wenn #Netzentgelte und Abschreibungen auf die #LadeInfrastruktur eingerechnet werden. Gibt es hier ein #Marktversagen oder habe ich etwas nicht beachtet?
@BlumeEvolution @rahmstorf @akkudoktor.bsky.social @umwelthilfe @balkonsolar @VQuaschning
Das wird #Tibber aber ohne #Smartmeter auf Dauer auch nicht durchhalten können, denn ohne echtes Smartmeter ist man bilanziell auf dem Standardlastprofil - und dafür müssen sie beschaffen. (Das geht von Verbrauchsspitzen Morgens und Abends aus…)