#Kollapsbewegung & #SoliPrepping werden immer sexier:
"Es gibt mittlerweile auch anti-dystopische Erzählungen, die mehr Solidarität in den Mittelpunkt stellen. Es haben sich sogar neue Bewegungen gebildet, auch in Deutschland, etwa mit dem Konzept des "solidarischen Preppings". Das richtet sich bewusst gegen die Idee: "Ich baue mir meinen eigenen Bunker und sorge nur für mich." Stattdessen geht es um die Frage: Wie kann ich in einer Notsituation, sei es Corona oder eine länger anhaltende Hitzewelle, wie wir sie jetzt schon erleben, Strukturen aufbauen, in denen wir aufeinander achten? Vielleicht heißt das auch einfach: mal beim Nachbarn klingeln. Aber es geht auch um Strategien auf höherer Ebene, damit wir uns im Ernstfall nicht zurückziehen und nur an uns selbst denken, sondern aktiv werden und anderen helfen."
https://www.ndr.de/kultur/buch/science-fiction-expertin-hermann-warum-anti-dystopien-zukunft-haben,hermann-134.html