NEUER REZENSION: "Mort Cinder".
Ein spät gehobener Schatz: mit dieser argentinischen Kultserie aus den 1960er Jahren begann die moderne Phantastik im Comic.
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Mort Cinder

Ein spät gehobener Schatz: mit dieser argentinischen Kultserie aus den 1960er Jahren begann die moderne Phantastik im Comic. London, eines dieser phantasierten Grusel – Londons, in den frühen 1960ern: der ältliche Antiquitätenhändler Elias stolpert in die Schusslinie unheimlicher Menschen mit Bleiaugen und gebrochenem Willen, die unter dem Befehl eines totalitären Wissenschaftlers auf der Jagd nach Mort Cinder sind. Mort Cinder, ein sanftmütiger Hühne mit einem Gesicht wie aus vermodertem Holz, ist so etwas wie das unsterbliche Weltgewissen. Nach dem zumindest vorübergehenden Sieg über ihre Gegner untersuchen Elias und Mort Seite an Seite seltsame alte Artefakte voll guter und böser Magie oder betrachten gemeinsam Morts Erinnerungen an seine vielen Kämpfe mit verschiedenen Facetten des Bösen. Immer war er dabei, als Menschen andere Menschen versklavt, unterdrückt und ausgebeutet haben, und immer wieder stand er erst auf der falschen Seite und hat sich dann für die richtige entschieden. Da spreche ich einmal mit einem lateinamerikanischen Intellektuellen und will ein bisschen prahlen, und schon blamiere ich stattdessen mich und dieses Land: ob der andere denn Mort Cinder kenne, habe …

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