Stark! Brosius‑Gersdorf rechnet mit der rechten Kampagne gegen sie ab!

150

Stark! Brosius‑Gersdorf rechnet mit der rechten Kampagne gegen sie ab!

von Thomas Laschyk | Juli 15, 2025 | Aktuelles

Die angesehene Juristin Frauke Brosius-Gersdorf, die von der SPD als Verfassungsrichterin vorgeschlagen wurde, sah sich in den letzten Tagen einer gezielten Kampagne von Rechtsaußen ausgesetzt. Konservative und Rechtsextreme versuchten, sie mit Fake News zu diskreditieren. Leider mit vorläufigem Erfolg: Ihre Wahl zur Verfassungsrichterin wurde vertagt. Jetzt äußert sie sich selbst zu den Vorwürfen.

Am 11. Juli 2025 sollte die Verfassungsrechtlerin Frauke Brosius‑Gersdorf vom Deutschen Bundestag in das Bundesverfassungsgericht gewählt werden. Eigentlich ein normaler politischer Akt, fachlich stand dem nichts im Weg. Brosius-Gersdorf gilt als hoch angesehen und unumstritten kompetent. Dann begann eine orchestrierte rechtsradikale Kampagne gegen sie, wie Volksverpetzer nachgezeichnet hat. Meldungen über angebliche Plagiatsvorwürfe und das Zerrbild einer „ultralinken“ Juristin, mit AfD-Lügen, wie dass sie Abtreibungen bis kurz vor der Geburt erlauben wolle, führten dazu, dass zwischen 50 und 60 Unionsabgeordnete mit Nein stimmen wollten.

Übrigens: Über 80 % der Deutschen unterstützen eine Reform des § 218 StGB, welcher aktuell noch Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert. Die Unionsfraktion vertritt also eine absolute Minderheitsposition. Es ist die reformorientierte Juristin Brosius-Gersdorf, die die Position der breiten Mehrheit vertritt. Doch die Unionspolitiker behaupten, ausgerechnet diese Position der Juristin, hinter der eine breite gesellschaftliche Mehrheit quer durch die politischen Lager steht, sei gegen die „demokratische Mitte“. Eine Stunde vor der Wahl gaben Fraktionsspitze und Kanzleramt offiziell die Vertagung bekannt – eine blamable Kapitulation vor der orchestrierten Empörungswelle.

Brosius-Gersdorf: Wie die Union von einer rechten Kampagne manipuliert wurde

Brosius‑Gersdorf wehrt sich jetzt

In einer Presseerklärung vom 15. Juli 2025 kritisierte Brosius‑Gersdorf diese inszenierte Kampagne jetzt als „unzutreffend und unvollständig, unsachlich und intransparent“. Sie wies darauf hin, dass die wiederholte Bezeichnung ihrer Person als „ultralinks“ oder „linksradikal“ diffamierend und realitätsfern sei. Ebenso verurteilte sie die Berufung auf anonyme Quellen in einer Debatte über eine Richterwahl als inakzeptabel und widersprüchlich zu den Schutzrechten, die politisch Verantwortliche selbst einfordern.

„Welchen Grund gibt es, sich als Mitglied einer Landesregierung, zumal aus dem Bereich der Justiz, in einer Debatte um eine Verfassungsrichterwahl anonym zu äußern? In Zeiten, in denen Politikerinnen und Politiker für sich zu Recht stärkeren Schutz vor verbalen Angriffen fordern und ein „digitales Vermummungsverbot“ diskutieren, befremden anonyme Äußerungen aus den Reihen politisch verantwortlicher Funktionsträger des Staates. Selbst anonym an medialer Kritik bis hin zu Schmähungen anderer mitzuwirken und gleichzeitig für sich selbst Schmähungsschutz zu fordern, steht im Widerspruch.“

Auch zum Kopftuch oder Parität bei Wahlen musste sie rechte Fake News richtigstellen. Doch am absurdesten war die Desinformation zu ihrer Position zum Schwangerschaftsabbruch.

Lügen zu ihrer Position zum Schwangerschaftsabbruch

Besonders scharf wies Brosius‑Gersdorf den Vorwurf zurück, sie wolle Abtreibungen bis zur Geburt straffrei stellen. Sie betonte, dass dem ungeborenen Leben ab der Einnistung einer befruchteten Eizelle das Grundrecht auf Leben zustehe und sie sich stets dafür eingesetzt habe. Die Darstellung, sie sei „lebenskritisch“ und für eine Legalisierung des Abbruchs bis zum Geburtstermin, sei falsch und entbehre jeglicher Grundlage.

Brosius‑Gersdorf wies darauf hin, dass sie lediglich auf ein verfassungsrechtliches Spannungsfeld aufmerksam machen wollte: Erhält das ungeborene Leben den Schutz der Menschenwürde, lässt sich nach aktueller juristischer Lehre dessen Gewicht nicht mehr gegeneinander mit den Rechten der Schwangeren abwägen.

Sie war Mitglied und stellvertretende Koordinatorin einer Regierungskommission, die 2023/24 Reformoptionen für den §218 StGB prüfte. Wie die SZ herausgearbeitet hat, wird ein einzelner Satz von ihr dabei aber irreführend aus dem Kontext gerissen. Der strittige Satz: „Es gibt gute Gründe dafür, dass die Menschenwürdegarantie erst ab Geburt gilt.“ Sie hat aber noch mehr geschrieben, was die rechte Empörungskampagne unterschlug:

„Brosius-Gersdorfs Antworten sind differenzierter ausgefallen, als es das isolierte Zitat nahelegt. Hätten ihre Kritiker die beiden Absätze davor gelesen, wären sie auf den Satz gestoßen: „Bei einer Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs hat der Gesetzgeber Schutzpflichten für das Grundrecht auf Leben des Embryos/Fetus (jedenfalls) ab Nidation.“ Hätten sie weitergelesen, wären sie auf das Zugeständnis der Autorin gestoßen, dass man das mit der vorgeburtlichen Menschenwürde auch anders sehen kann. Und wären sie gar bis zum Ende des Textes gelangt, hätten sie festgestellt: Die Frau plädiert für den Schutz des ungeborenen Lebens, und zwar in einer sorgfältig abgestuften Balance mit den Rechten der Mutter. Und ohne Strafrecht.“

Leute hatten keine Ahnung, kritisierten sie aber

Darüber hinaus legte sie dar, dass eine vollständige Auseinandersetzung mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten ein Bild der demokratischen Mitte zeichne. Einseitige Zuschreibungen beruhten auf punktuellen, aus dem Zusammenhang gerissenen Ausschnitten und verstellten den Blick auf den Kern ihrer Forschung zu Verfassungs‑, Sozial‑ und Bildungsrecht. Ihre herausragende fachliche Eignung bestätigen Kollegen vom Fach ebenfalls. Unterstützung bekommt sie unter anderem in Form eines offenen Briefs. Mittlerweile haben mehr als 300 Juristen und Rechtswissenschaftler einen offenen Brief unterschrieben, der Brosius-Gersdorf unterstützt. Sie ist außerdem Herausgeberin der neuesten Auflage des renommierten Grundgesetz-Kommentars von Dreier und Mitherausgeberin weiterer angesehener juristischer Publikationen.

Der Fall Brosius-Gersdorf wirft ein Schlaglicht darauf, wie verwundbar unsere demokratischen Institutionen gegenüber rechten Kampagnen geworden sind. Hier wurde die Wahl einer Verfassungsrichterin – einer Position, für die das Grundgesetz eigentlich eine Besetzung mit parteiübergreifendem Ernst und Verantwortung fordert – zum Spielfeld rechter Kulturkämpfer. Extremisten und Desinformationsaktivisten ist es gelungen, einen Keil in die demokratische Front zu treiben. Mit Lügen sowie Empörungsinszenierung errangen sie einen Erfolg im Bundesag.

Wenn Richterwahlen künftig nach dem Drehbuch von Fake-News-Kampagnen entschieden werden, steht viel auf dem Spiel. Zum Glück lässt sich Brosius-Gersdorf nicht einschüchtern. Das wäre ja noch schöner, wenn rechtsradikale Medien, die nur existieren können, weil sie von rechten Millionären bezahlt werden, auch noch Erfolg haben, die deutsche Politik zu bestimmen.

Teile des Artikels wurden mit maschineller Hilfe ausformuliert. Wie Volksverpetzer KI verwendet. Artikelbild: Britta Pedersen/dpa

Passend dazu:

Zur Quelle wechseln

#brosius #gegen #gersdorf #kampagne #rechnet #rechten #stark

Thomas Laschyk

Volksverpetzer

Bruhn: Er rechnet mit dem ekelhaften Verhalten der AfD ab!

0

Bruhn: Er rechnet mit dem ekelhaften Verhalten der AfD ab!

von Thomas Laschyk | Apr. 12, 2025 | Aktuelles

Im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern ging es rund zu. Der an Parkinson erkrankte Linken-Politiker Dirk Bruhn prangerte mit deutlicher Sprache zwei rechtsextreme AfD-Abgeordnete an. Bruhn, der wegen seines Zitterns seit Langem leidet, las den beiden Enrico Schult und Thore Stein regelrecht die Leviten.

Während der Debatte imitierte angeblich die erste Reihe der AfD-Fraktion das charakteristische Zittern des Politikers, sodass Bruhn sich schließlich nicht mehr zurückhalten konnte: „Während der gestrigen Debatte über den Wolf, hat die erste Reihe der AfD-Fraktion […] mein Zittern imitiert“, so Bruhn während seiner Rede. „Es stört mich nicht. Aber es zeigt mir, dass Sie nicht nur politische Arschlöcher sind, sondern auch menschliche Arschlöcher“, so der Linken-Politiker weiter. Er entschuldigte sich sogar prompt für den Ausdruck.

Applaus im Netz:

Die Landtagspräsidentin Birgit Hesse musste einen Ordnungsruf erteilen, während Bruhns eigene Partei, die Linke, ihm den Rücken stärkte. Für die Vertreter der Linken war dieser verbale Schlagabtausch ein deutliches Zeichen für das menschenverachtende Verhalten, das wir von der AfD zur Genüge kennen – ein Verhalten, das Bruhn gelassen, aber bestimmt verurteilte.

Die AfD-Abgeordneten wehrten sich später energisch gegen die Vorwürfe und betitelten Bruhns Äußerungen als „verbalen Ausrutscher“. Und das von den Faschisten! Darüber hinaus drohte die Partei sogar mit juristischen Schritten.

Dieser Vorfall ist ein eindeutiges Beispiel für den erbärmlichen und respektlosen Umgangston, der in politischen Debatten der letzten Zeit leider immer wieder zutage tritt – wegen der AfD. Im Netz bekommt er millionenfach Applaus für seine Worte – die Mehrheit der Deutschen sehnt sich nach Politikern, die den Faschisten Paroli bieten und ihren Hass verurteilen – anstatt sie zu hofieren.

Artikelbild: Screenshot

Passend dazu:

Zur Quelle wechseln

#bruhn #ekelhaften #rechnet #verhalten

Thomas Laschyk

Volksverpetzer

Ein Traktor verbrennt 120 Liter Diesel in der Stunde.

Die Agrar Dieselsubventionen beliefen in den letzten Jahren im Schnitt auf 3000 € je Betrieb und Jahr.

Bei einem Dieselpreis von 1,70 Euro pro Liter dauert es 15 Stunden bis 3000 Euro verbrannt sind.

Danach ist die Erleichterung aufgebraucht.

Hmm.....?

#Bauernproteste #mistgabel #rechnet

Quellen:
https://www.ima-agrar.de/wissen/nachrichten/1159-der-treibstoff-der-die-landwirtschaft-am-laufen-haelt

https://de.statista.com/infografik/31506/hoehe-der-subventionen-fuer-ernaehrung-und-landwirtschaft-auf-bundesebene/

Der Treibstoff, der die Landwirtschaft am Laufen hält

Information Medien Agrar Medien zur deutschen Landwirtschaft

#Rechnet #Lindner die #Zinskosten in die #Höhe ❓🤬
#Lindner hatte in Interviews gesagt, in diesem Jahr müsse der Bund rund 40 Milliarden Euro für Zinsen aufwenden – eine Verzehnfachung gegenüber den Ausgaben des Jahres 2021. Aus der Antwort auf die Anfrage geht hervor, dass es bei einer #präziseren #Rechenmethodik nur knapp 17 Milliarden Euro sind.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-12/bundeshaushalt-christian-lindner-zinsen-rechenmethodik#:~:text=Lindner%20hatte%20in%20Interviews%20gesagt,knapp%2017%20Milliarden%20Euro%20sind.

Bundeshaushalt: Rechnet Lindner die Zinskosten in die Höhe?

Zahlen des Finanzministeriums zeigen: Wenn die Regierung Schulden einfach anders verbuchen würde, hätte sie beachtliche 17 Milliarden Euro mehr zur Verfügung.

ZEIT ONLINE

Zeit+Raum Sprung X

Anekdote

Wären HEUTE Sanktionsexperten damals schon Experten gewesen - man weiß nicht wie Deutschland HEUTE aussehen würde ?

EINFACH mal mehr WISSEN
um u.a. in_Demokratien #mitreden zu können

#Entdecke ohne SCHEU
Mesopotamien
http://de.wikipedia.org/wiki/Mesopotamien

AUCH mal spannend

Schrift + #Zahlen
http://de.wikipedia.org/wiki/Mesopotamien#Sprache,_Schrift_und_Zahlen

#Getreide ist also nicht ALLES

ZAHLEN
mit welchen man HEUTE u.a. #rechnet ?
http://www.kinderfunkkolleg-mathematik.de/themen/woher-kommen-die-zahlen

Bild
A
Wo belegt die Getreide-Kultur entstanden sein SOLL

Mesopotamien – Wikipedia

News zur Coronavirus-Pandemie: Biontech-Impfung reduziert offenbar asymptomatische Corona-Infektionen
https://onehot.news/de/article/news-zur-coronavirus-pandemie-biontech-impfung-reduziert
#protestforscher #größer #mehrere #rechnet #millionen #zweifel
News zur Coronavirus-Pandemie: Biontech-Impfung reduziert offenbar asymptomatische Corona-Infektionen · The One Hot News

Dem Handel und seinen Beschäftigen müsse endlich eine tragfähige Zukunftsperspektive geboten werden, verlangten der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE) Josef Sanktjohanser und zahlreiche Topmanager der Branche in einem Brief an die Kanzlerin, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Sie sind überzeugt, dass damit die Gefahr einer Entdemokratisierung verbunden ist und dass sich Deutschland bereits auf dem Weg in die Diktatur befindet", so der Protestforscher, der am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam arbeitet. Der Soziologe rechnet nicht damit, dass die Proteste bald noch größer werden: "Auf der Straße waren in der Spitze vielleicht 40 000 Leute, aber die Videos, in denen Zweifel an den Corona-Maßnahmen gesät wurden, haben zum Teil mehrere Millionen gesehen", so der Protestforscher.

#Bedeutung #rechnet mit #Sinn, wie Sinn mit Bedeutung rechnet.

Sinn in #Relation zu einem #Überschuss an Sinn. #Selektion zweiter #Ordnung.

Das bekannte #Problem, welches zu #erkennen wäre sei die Selektion von #Überschusssinn. Die #Kriterien sind #experimentell zu #erforschen.

Dirk #Baecker - 4.0 oder die #Lücke die der #Rechner lässt, S.240f.