Um das mal für Außenstehend transparent zu machen:
Jeden Monat führen Behandler*innen hunderte Euro in diese ganze #TelematikInfrastruktur, ihre #PraxisVerwaltungsSoftware und ebenso erzwungene "Module" ab.
Natürlich geht das am Ende nicht auf Kosten der Behandler*innen - deren Standesvertretungen sorgen schon dafür, dass der Großteil über die Krankenversicherungen erstattet wird.
Das heißt: Am Ende zahlt jeden Pfifferling dieser stetig wachsenden Zeche für unzureichende Digitalisierungsversuche wer?
Die Versicherten und wenn der Bund noch was an Förderung reinbuttert natürlich auch alle Steuerzahlenden.
Wer profitiert davon seit 2016? Alle die in dem geschaffenen Milliardengrab ein Geschäftsmodell für sich entdecken konnten.
Schade, dass Wirtschaftsförderung auf Gemeinschaftskasse in D immer nur sehr selektiv in Frage kommt - sonst gäb's hier vielleicht noch ne marktführende Rolle in der Solarbranche samt Arbeitsplätzen.
Für mich individuell ein zusätzlicher Dorn:
Zu sehen wieviel Kohle für den ganzen Ramsch rausgeworfen wird und dann als Anwender des Schrotts dennoch gezwungen werden, nebenberuflich als Netzwerkadmin in der eigenen Praxis tätig sein zu müssen. Dass ich die Hardware, die mir derselbe Anbieter im Paket verkauft hat, auch nach 10 Jahren immer noch händisch mit 20schrittigen PDF-Anleitungen aktualisieren soll. Die Zeit, die ich dafür verwende - und die andere Kolleg*innen in Hotline-Warteschleifen und Remote-Wartungssitzungen aufbringen, die wird nämlich nicht kompensiert. Weder für uns - noch für unsere Patient*innen, deren Theras dadurch noch weniger Zeit haben als eh schon.
Sag noch mal jemand, dass davon bisher auch nur 1 Psychotherapie-Pat. profitiert hätte! NULL!!