📈 WĂ€hrend die #Preise fĂŒr lebensrettende #Medikamente steigen, machen #Pharmafirmen weiter #Rekordgewinne.

đŸ‡łđŸ‡± In den #Niederlanden zeigt sich: Mehr #Wettbewerb = deutlich niedrigere Preise.

Die #Pharmaindustrie streitet nichtmal ab, dass der #Profit enorm ist. 
Mehr dazu: https://bukopharma.de/pharmabrief/pharma-brief-4-2025-trumps-zoll-und-wirtschaftspolitik-illegaler-medikamentenhandel-und-forschungskosten-im-faktencheck/niederlande-wettbewerb-laesst-preise-purzeln/

Niederlande: Wettbewerb lÀsst Preise purzeln - BUKO Pharma-Kampagne

Die Preise von drei sehr teuren TF-alpha-Inhibitoren verringerten sich nach Beginn des Generika-Wettbewerbs um 85-90%.

BUKO Pharma-Kampagne

Gibt es bei Ärztefortbildungen eigentlich immer noch leckere Schnittchen von #Pharmafirmen?

Ja, leider dĂŒrfen Pharmafirmen immer noch Fortbildungen von Ärzten sponsern und dadurch ihre Werbebotschaften und Produkte auf deren Rezeptblock bringen.
Aktuell gut sichtbar bei dem sehr erfolgreichen Werbefeldzug zu den "Abnehmspritzen", bei dem seit Jahren bundesweit fĂŒhrende "Experten" in Ärzte-Fortbildungen offensiv Werbung dafĂŒr machen.

Doch seit dem letzten Ärztetag 2024 gibt es neue Empfehlungen zur Fortbildungs-Zertifizierung durch die dafĂŒr zustĂ€ndigen LandesĂ€rztekammern.

Wir von #MEZIS haben dafĂŒr mit #Transparency International einen Appell an die Ärztekammern formuliert, der basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen klare Kriterien fĂŒr die Zertifizierung vorschlĂ€gt:

https://mezis.de/stellungnahme-mezis-und-ti-transparenzmangel-bei-aerztlicher-fortbildung/

Stellungnahme MEZIS und Transparency International Deutschland: Transparenzmangel bei Àrztlicher Fortbildung

Gemeinsame Stellungnahme von MEZIS „Mein Essen zahl‘ ich selbst – Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte“ und Transparency International Deuts

MEZIS Mein Essen zahl' ich selbst
Ich denke ich werde jetzt mal ein paar #Aktien von #Pharmafirmen kaufen. Ich denke, wenn #Merz die Wahl gewinnt, werden Psychopharmaka weggehen wie warme Semmeln und folglich die Kurse steigen. Heißt eine Firma nicht sogar Merz. Hat das vielleicht sogar System?

Wenn #Pharmafirmen einen direkten Draht zur Regierungsspitze haben, lÀuft halt alles wie geschmiert.
In einem Dokument vom 13. September 2023 etwa hÀlt das Referat 117 des BMG fest:
Es „kann dem CEO von Eli #Lilly Dave Ricks mitgeteilt werden, dass das BMG dem Wunsch von Eli Lilly nachkommt und im Rahmen des MFG plant, vertrauliche Rabatte fĂŒr den Herstellerpreis zu ermöglichen.“
Quelle: https://www.investigate-europe.eu/de/posts/wunsch-von-eli-lilly

Vereinfacht ausgedrĂŒckt: Wir bauen eine Firma fĂŒr Abnehmspritzen und ihr verabschiedet dafĂŒr ein Gesetz fĂŒr vertrauliche Arzneimittelpreise.

Ist das noch Politik oder schon Korruption?

Wie dem auch sei, wir von #MEZIS hatten das bereits im April kritisiert: https://mezis.de/pm-mezis-lex-pharma-vertraulichkeitsregeln-im-medizinforschungsgesetz-bevorzugen-einseitig-pharmainteressen/

„Wunsch von Eli Lilly“

Laut internen Dokumenten aus dem Gesundheitsministerium hat sich die Bundesregierung der Forderung des Pharmakonzerns Eli Lilly gefĂŒgt, ein Gesetz zu dessen Gunsten zu Ă€ndern. Im Gegenzug flossen Milliarden-Investitionen. Der Konzern bestreitet einen Zusammenhang.

Investigate Europe

Wie die #Pharmafirmen ihre #Lipidsenker in deutsche Gesetze bugsieren, sieht man eindrĂŒcklich am "Gesundes-Herz"-Gesetzentwurf:

1) "Parlamentarische FrĂŒhstĂŒcke" fĂŒr die Abgeordneten werden von Marketing-Agenturen organisiert, hier: "Im Puls. Think Tank Herz-Kreislauf e.V." laut Lobbyregister des Bundestages finanziert von eben den Pharmafirmen die mit Lipidsenkern Geld verdienen.

2) Wenn die Abgeordneten auf Linie sind und die Formulierungshilfen in den Entwurf eingebracht wurden, kommt Punkt

3) Kritik abwehren. Es gab sehr viel Kritik von vielen Organisationen, unter anderem der DEGAM (und auch von uns).
"Die Experten" holte man sich deshalb von der pharma-nahen Deutschen Kardiologischen Gesellschaft. Diese versuchte die fundierte Kritik mit einer imposanten Stellungnahme mit fast 50 Quellenangaben zu entkrÀften ...
... diese DGK-Stellungnahme ist jedoch mehr als peinlich: Zitierfehler, bewußtes Weglassen von Studien ...
... all das findet sich im schönen DEGAM-Podcast:
https://www.aerztezeitung.de/Podcasts/Vom-kranken-Herz-Gesetz-oder-wie-mit-Studien-Politik-gemacht-wird-451803.html

EvidenzUpdate-Podcast : Vom kranken Herz-Gesetz – oder wie mit Studien Politik gemacht wird

Eine neue Stellungnahme liefert eine Menge Evidenz zum „Gesundes-Herz-Gesetz“. Fazit: Eine tolle und wichtige Sache. Im EvidenzUpdate-Podcast haben wir uns die Literatur genauer angesehen – und sind entsetzt.

Springer Medizin Verlag GmbH, Ärzte Zeitung
#Pharma mischt mit beim #DiGA-Thema. Immer mehr #Pharmafirmen involvieren sich aktiv (wenn auch oft im Hintergrund) im DiGA-Markt. https://pm-report.de/gesundheitswesen/2024/pharma-mischt-mit-beim-diga-thema.html
Pharma mischt mit beim DiGA-Thema

Im Handelsblatt war Ende MĂ€rz zu lesen, dass in Sachen DiGA „man aber von vielen eingeschlafenen Projekten hört.” Luisa Wasilewski erklĂ€rt, woran das liegt.

Home

2/ Heute haben einige westliche #Pharmafirmen ihre #Medikamententests an Kindern ins Ausland verlagert. So ist das Leid weit weg & lÀsst sich wohl noch leichter verdrÀngen:

Indischer #PharmaSkandal:
#Kinder als #Versuchskaninchen
https://www.sueddeutsche.de/panorama/indischer-pharma-skandal-kinder-als-versuchskaninchen-1.704679

Kinder als Versuchskaninchen

Tragödie in einer bekannten indischen Klinik: Bei medizinischen Testreihen sind 49 Babys ums Leben gekommen. Die Auftraggeber waren westliche Pharmafirmen.

SĂŒddeutsche Zeitung
#Pharmafirmen lassen Millionen in die #Gesundheitsbranche fliessen: Fast 200 Millionen Franken zahlten Pharmafirmen letztes Jahr an Ärztinnen, Ärzte und SpitĂ€ler. Mit Tricks hintertreiben einige Konzerne die Transparenz. https://www.beobachter.ch/wirtschaft/pharmafirmen-lassen-millionen-in-die-gesundheitsbranche-fliessen-531881
Das Versteckspiel um die Pharma-Millionen

Fast 200 Millionen Franken zahlten Pharmafirmen letztes Jahr an Ärztinnen, Ärzte und SpitĂ€ler. Mit Tricks hintertreiben einige Konzerne die Transparenz.

Beobachter

"Mehr fĂŒr #Dividenden ausgegeben als fĂŒr die Entwicklung neuer #Medikamente"

Die hohen Medikamentenpreise «sind nicht durch die Ausgaben der Industrie fĂŒr Forschung & Entwicklung zu rechtfertigen», stellen die Autoren einer Analyse im «BMJ» zu #Arzneimitteln fest. Ihnen zufolge gaben die grossen #Pharmafirmen in jedem Jahr von 1999 bis 2018 mehr fĂŒrs #Marketing und fĂŒrs Verkaufen ihrer Produkte aus als fĂŒr die Forschung und Entwicklung. [...]
Auch in die RĂŒckkĂ€ufe ihrer eigenen Aktien hĂ€tten die meisten mehr investiert als in die Forschung und Entwicklung. [...]
Dies vor dem Hintergrund, dass die meisten neu auf den Markt gekommenen Medikamente nur einen kleinen oder gar keinen Zusatznutzen gegenĂŒber etablierten Wirkstoffen geboten hĂ€tten."

Quelle (gekĂŒrzt): https://www.infosperber.ch/wirtschaft/konzerne/covid-impfstoffe-das-32-milliarden-dollar-geschenk/

BMJ-Originalstudie ($): https://www.bmj.com/content/380/bmj-2022-071710

#MEZIS

Covid-Impfstoffe: Das 32 Milliarden-Dollar-Geschenk - infosperber

Entwicklungskosten von der Öffentlichkeit bezahlen lassen, Gewinne privatisieren – so gehen grosse Pharmafirmen vor.

infosperber
Noch immer keine Transparenz bei Covid-19-ImpfstoffvertrÀgen und Verhandlungen zwischen EU und Pharmafirmen | Corporate Europe Observatory

Fast zwei Jahre nachdem die Lobbyorganisation Corporate Europe Observatory (CEO) AntrÀge auf Informationsfreiheit (FOI) zu den Covid-19-ImpfstoffvertrÀgen und Verhandlungen zwischen der EU und Pharmaunternehmen gestellt hat, hat die EuropÀische Kommission einen letzten Stapel von 200 Dokumenten veröffentlicht.