Am letzten Tag von #PastaPuszta ging es schon wieder früh los, das scheint sich zu einer schlechten Eigenschaft zu entwickeln. Zum Glück haben es noch vor der Sonntagmorgen-Strassenbahnsperrung zum Bahnhof geschafft.

Anschließend ging es Richtung Slowakei, genauer nach Tornanádaska. Eine der ländlichen Strecken, bei der eine Stilllegung nicht völlig abwegig ist. Und wenn der Triebwagen für knapp 60 Kilometer fast zwei Stunden "fährt", weiss der weitgereiste Bahntiger auch wieso.

#PastaPuszta

Heute gab es dann den eigentlichen Reisegrund: Eine Sonderfahrt im Grossraum Miskolc.

Da kurzfristig noch ein Ticket zu bekommen war, wurde #PastaPuszta einfach um dieses Wochenende herum geplant.

Die Sonderfahrt führte zu mehreren, nicht mehr im Planbetrieb befahrenen Strecken, bzw. zu reinen Güterstrecken. Teilweise scholl ein bestimmtes "DHMD" durch den Zug, aber auch für die alten Herren gab es Neues...

Zuerst wurde die Stichstrecke nach Tiszaújváros und weiter nach Tiszapalkonya-Erőmű bereist. Heute wird hier nur noch Industrie bedient (u.a. eine Raffinerie), bis vor ca. 10 Jahren gab es hier wohl noch Personenverkehr.

#PastaPuszta

Am nächsten Morgen ging es früh von Zvolen os.st. nach Čata, diesmal ein echter Stillegungskandidat. Auch Nebenbahn pur, allerdings wohl zumindest teilweise mehr Potential als die Strecke nach Zlaté Moravce.

Ab Šahy bleibt der Verkehr wohl bestehen, in Čata gibt es dann halbwegs pünktlichen Anschluss in -je nach Stunde- beide Richtungen.

#PastaPuszta

Nach einer definitiv zu kurzen Nacht ging es viel zu früh wieder los, den Reisebegleiter abholen.

Da ja bei der Hashtagagentur gespart werden musste, ist der Schlenker nach Wien zwar #DirekterWeg , aber nicht ersichtlich...

Früh am Morgen ging es dann von Maribor über Spielfeld und Graz nach Wien.

#PastaPuszta

Zu einer halbwegs zivilen Uhrzeit ging es dann wieder zum Bahnhof. Erstmal wurde ein wenig rangiert und ein Güterzug nach Velenje bereitgestellt und abgefertigt.

Anschließend wurde der Triebwagen für die erste Fahrt vorgefahren, wie bereits gestern abend geht es erstmal nach Stranje, von da allerdings weiter über Rogatec nach Ðurmanec. In den Bahnhofsfahrplänen ist die Verbindung zu finden, online kennen weder SZ noch HZZR die komplette Verbindung. Der Interrail-App musste die Verbindung auch "schonend" in zwei Stücken beigebracht werden. Dafür war die Zugbeleiterin recht entspannt, es gab mal wieder eine Aztec-Sichtkontrolle.

#PastaPuszta

Am frühen Morgen ging es dann zum Knotenbahnhof Trebnje, die Strecke nach Metlika war das Ziel. Leider geht hier wohl nichts mehr über die Grenze weiter, aber zumindestens das Streicheltelefon war kurz in Kroatien...

Nach nur kurzem Aufenthalt ging es dann auch direkt wieder zurück, die #WorkGleisBalance wahren!

#PastaPuszta

Nachdem mittlerweile draussen so dunkel ist, dass sich der gemeine Streckensammler langsam in die Höhle aus Kursbüchern zurückzieht, wird das WiFi im Zug genutzt und der Tag geschildert.

Am frühen Morgen ging es von Nova Gorica nach Sežana. Der Triebwagen war (landestypisch?) von Freiwilligen nachlackiert, die Fenster waren aber (wieder? noch?) frei. Also die Fahrt entspannt geniessen!

Sežana war auch schnell erreicht, hier war dann unerwartet viel Verkehr.

Warum der Zug aus Triest nicht so wirklich in den Fahrplänen zu finden war, bleibt unklar. Es ging aber mit selbigen weiter gen Ljubljana. Unterwegs wurde auch schnell klar, warum aktuell keine Fernverkehrszüge hier fahren: Über 20 km eingleisige Verkehrsführung wegen Bauarbeiten sind eine Ansage.

Mehrere Güterzüge warteten auf uns, und strebten anschließend gen Triest.

#PastaPuszta

Es begab sich zu einer Zeit, da noch Resturlaubstage in des Tiger's Seele brannten und auch noch ein oder zwei Interrailpässe im Mailordner quengelten.

Da rief eine Stimme zur Sonderfahrt im Osten, und zusammen gibt das #PastaPuszta. Leider hat es wieder nicht für einen guten Hashtag gelangt, aber meh!

Aufgrund von mangelhafter Planung und daraus entstehender Terminkollisionen ging es nicht schon Freitags los, sondern heute zu einer Zeit, bei der sich die Frage "Hinlegen oder direkt wach bleiben?" aufdrängte. Da der Nacht-ICE noch ein wenig Verspätung sammelte, war das Schlafen eher die bessere Lösung.

So ging es dann nach München, mit Beweisfoto erst nach der Ankunft.

#DirekterWeg #PastaPuszta