Im Museum für islamische Kunst der Zisa fallen die filigranen Maschrabiyya-Gitter durch ihre geometrische Präzision auf. Diese geschnitzten Holzelemente dienten einst zur Belüftung und zum Sichtschutz, ohne den Luftzug zu behindern. Die fein gearbeitete Strukturen machen das Licht selbst zum Teil des Musters und werfen hübsche Schatten in den Raum.
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Die Zisa erhebt sich in Palermo als eindrucksvolles Beispiel normannisch-arabischer Architektur, errichtet im 12. Jhd als Sommerresidenz der Könige von Sizilien. Der Name geht auf das arabische „al-Azīz“ zurück (sinngemäß „die Prächtige“) und verweist auf den repräsentativen Anspruch dieses Rückzugsortes. Über die Zeit erlebte der Palast Umbau, Vernachlässigung und sogar Einstürze von Decken und Wänden, bevor eine umfassende Restaurierung begann. Heute zeigt sich die Zisa wieder weitgehend in ihrer historischen Form.
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