𝗠𝗮𝗹𝗮𝗻𝗴𝗴𝗮𝗻-𝗙𝗶𝗴𝘂𝗿
Teil eines Ensembles aus Masken und Skulpturen, präsentiert als Höhepunkt einer Totengedenkfeier zu Ehren eines bedeutenden Mannes – oft Jahre nach der Beisetzung. Die heimlich gefertigten Werke stärkten Familienbande und regelten Besitzrechte neu. Danach verrotteten sie im Busch. Die Figur stammt von Tabar (Papua-Neuguinea) und kam 1906 als Schenkung von Albert Hahl ins Museum.
#Malanggan #Ahnenkult #NeuIrland #KunstUndKultur

Neu im #Slider: (In-)alienabilität – veräußerliche und unveräußerliche Kulturgüter.

👉 https://retour.hypotheses.org/3520

Inalienabilität wird meist mit europäischen Museen assoziiert, war jedoch auch bei kolonisierten Gesellschaften im 19./20. Jahrhundert präsent. Leonie Maurer im Blog ➡ Retour.

#Neuirland #Provenienzforschung #PostcolonialStudies #DeutscheKolonialzeit #PapuaNeuguinea

(In-)alienabilität, Absenz und Agency. Provenienzrecherchen zu malangan aus Neuirland

von Leonie Maurer CN: Die in direkter Zitationsweise wiedergegebenen deutsch-kolonialen Quellen bedienen sich einer rassistischen, gewaltlegitimierenden bzw. verharmlosenden und misogynen Sprache. Begriffe, welche Rassismus unmittelbar reproduzieren wurden durch * unkenntlich gemacht. Der Blogpost befasst sich an einer Stelle mit dem sensiblen Thema der Gebeine von Ahn:innen in Museumssammlungen. Der Begriff der (In-)alienabilität unterscheidet zwischen veräußerbarem … „(In-)alienabilität, Absenz und Agency. Provenienzrecherchen zu malangan aus Neuirland“ weiterlesen

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