Nachtreten

Der Schwulenhass schafft es nicht sich zu beruhigen – selbst in Jahrzehnten nicht

Wie schlecht muss es einem Ex-Fussballprofi und mutmasslichen Multimillionär gehen, wenn er sich auf diese Weise meint in die Schlagzeilen zurückkämpfen zu müssen? Die Selbsterniedrigung der meisten Fussballer (der Herren) beginnt ja in der Regel schon damit, sich bei sog. Journalisten des Springerkonzerns einzuschleimen. Jede*r Fussballlehrer*in, die*der noch halbwegs bei Trost ist, weiss, welche Gefahr damit jedem Teamgeist droht.

Die Jüngeren können sich daran nicht mehr erinnern. Es ist zurecht in Vergessenheit geraten. Der Profi Michael Ballack, von überwiegend ahnungslosen Medienfuzzys zeitweise für den besten deutschen Fussballer gehalten, wurde von Bundestrainer Löw nicht mehr berücksichtigt. Der Grund, der freilich tatsächlich nicht öffentlich diskutiert wurde, war, dass der damalige Spielerberater des Herrn Ballack gegenüber einem Journalisten des Spiegel absichtsvoll über die “Schwulenseilschaft” in der DFB-Auswahl ablederte. Das war ein Attentat auf den Teamgeist. 2014 wurde die DFB-Auswahl Weltmeister, schlug Mitfavorit Brasilien in dessen Stadion mit einem epochemachenden 7:1. Ohne Ballack, als Team.

Über Schwule im Profifussball wurde damals – und bis heute – absichtsvoll geschwiegen. Aus Angst vor der hetzenden Revolverpresse, die, was für ein Zufall, in Deutschland führend durch den o.g. Springerkonzern repräsentiert wird. Die übersichtliche Szenerie des Profifussballs (der Herren) war langzeittraumatisiert durch das spektakuläre Schicksal des schwarzen Briten Justin Fashanu. Das nachzuerleben strebte verständlicherweise niemand an. So ist es bis heute geblieben. Zum Schwulsein bekennen tun sich bis heute nur Profis, die ihre aktive Karriere beendet haben.

Der PR-Weltmeister Jürgen Klopp hatte zu seiner aktiven Fussballlehrerzeit mal vorgeschlagen, die schwulen Fussballmänner sollten sich doch in einer grossen teamübergreifenden Gruppe kollektiv bekennen, um die anschliessende Hetzkampagnenlast auf zahlreiche Schultern verkraftbar zu verteilen. Doch dazu sind Deutschlands Fussballmänner offenbar zu doof.

Im Gegensatz zu den Frauen. Sie wurden 2003 und 2007 Weltmeisterinnen, und die Hetze gegen ihre offene Lesben-Lebensweise ging den meisten von ihnen am Arsch vorbei. Ex-Bundestrainerin und heutige ZDF-Kommentatorin Martina Voss-Tecklenburg lebte entsprechende Beziehungen als erfolgreiche Spielerin offen, bevor sie dann doch einen Mann heiratete. Linda Bresonik und Inka Grings wurden vollstoff durch die Bild-Jauche gezogen, und schafften dennoch Weltklasseleistungen auf dem Platz.

Die Männer sind halt feige. Und der arme Herr Ballack besonders. Ob mann bald “Loddar” zu ihm sagt?

Nachtreten – Beueler-Extradienst

Michael Ballack: „Ich kann da wenig bis gar nicht über ihn sprechen“ – der schmerzhafte Umgang mit dem Tod seines Sohnes

Mehr als vier Jahre nach Emilios Tod berichtet Ballack offen über Schmerz, Verdrängung und wie Familie und Arbeit ihm helfen, damit zu leben.

DieBayern.de

Playing in the Bundesliga is ‘no longer attractive’ for top stars like Florian Wirtz – Michael Ballack

Florian Wirtz completed a £116m transfer to Liverpool in June and despite Bayern Munich having the power to…
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https://www.newsbeep.com/114624/

Ballack: Zweifel bei Bayerns Triple-Chancen

Michael Ballack äußert Zweifel an Bayerns Titelchancen. Lob für Trainer, aber zurückhaltend mit Prognosen. DFB-Pokal und Champions-League spannend.

DieBayern.de
Ballack: Trainer-Nachfolge nicht größtes Problem beim FC Bayern

Ex-Nationalspieler Michael Ballack sieht die Mannschaft als Hauptbaustelle beim FC Bayern München nach einer titellosen Saison. Die Suche nach einem Nachfolger für Trainer Thomas Tuchel ist nicht das größte Problem.

DieBayern.de
Ballacks Rat an die Bayern: «Man muss an den Kader rangehen»

Der ehemalige Nationalmannschaftskapitän hat innerhalb der Mannschaft der Bayern ein Problem ausgemacht. In einem Interview spricht er darüber.

DieBayern.de

Vercoacht?

Oder verpfiffen? Der BVB beim 3:3 in Frankfurt

Im El Horizonte waren die Alten Herren – ich mutmasslich der Jüngste – plus eine Dame einig: sehenswertes Spiel, starker Fussball von beiden bei extremem Dauerregen, nasser Rasen, nasser Ball, nasse Klamotten – dabei gut spielen ist eine ganz eigene Kunst.

Der Handelfmeter zum Frankfurter 1:0 entspricht der gegenwärtig herrschenden Regellehre – als wir noch spielten, wäre der niemals gegeben worden. Weder lag eine Absicht noch die Erlangung irgendeines Vorteils vor – aber der Ball ging gegen die Hand. Das reicht heutzutage.

Das Frankfurter 2:0 war der fünfte oder sechste Frankfurter Konter , der über die komplett verwaiste linke Dortmunder Abwehrseite (Bensebaini, Reyna) vorgetragen wurde. Es war eher überraschend, wie lange es dauerte, bis daraus ein Tor resultierte. Aus meiner Sicht ein schwerer Coachingfehler, das erst in der Halbzeitpause abzustellen. Selbst TV-Gastkommentator Michael Ballack war das Problem nicht entgangen. Wie lange dauert das bei einem hochbezahlten Bundesligatrainer (Terzic)? Das hat aus meiner Sicht zwei Punkte gekostet. Hätte Frankfurt noch ein 3:0 nachgelegt – die Möglichkeiten bestanden – wäre der Drops gelutscht gewesen. Das haben sie zum Glück des BVB nicht getan.

Bei den Auswechslungen hätte ich für Reyna statt Adeyemi, seit Wochen in einer Formkrise, Bynoe-Gittens gebracht. Hier gab der Spieler dem Trainer recht: beim technisch formvollendet rausgespielten 3:3 von Brandt (reingekommen für Reus, also ein komplettes Jokertor, das in der Regel den Trainern zugerechnet wird).

Bei einem Dortmunder Freistoss hätte nach einem Foul im Strafraum dem BVB ein Foulelfmeter zugestanden. Merke: entscheidend ist nicht, ob ein Foul “schlimm” ist, sondern ob es ein Foul ist – ganz wie bei dem Ball an der Hand.

Aber was wäre ein Fussballspiel, nach dem wir uns nicht rechtschaffen aufregen würden? Zum Vergessen.

Vercoacht?

Oder verpfiffen? Der BVB beim 3:3 in Frankfurt Im El Horizonte waren die Alten Herren - ich mutmasslich der Jüngste - plus eine Dame einig: sehenswertes Spiel, starker Fussball von beiden bei extremem Dauerregen, nasser Rasen, nasser Ball, nasse Klamotten - dabei gut spielen ist eine ganz eigene Ku...

Beueler-Extradienst

Der eine hat in seiner Karriere schon viel Gras gefressen, der andere will das noch - #MichaelBallack
beim Launch des Mähroboters #GoatG1 von #ecovacs.

Das Besondere: Der Roboter braucht kein Begrenzungskabel im Gartenboden. Ein großer Trend dieses Jahr! Bei der Produktdemo machte der smarte Mäher dank KI-Kameras sowie einer Antenne und Barken mit Ultrawideband-Funk einen sehr gut orientierten Eindruck. Kleintierattrappen blieben unangetastet, ein Bad im Pool blieb aus.

Ich bin schon gespannt auf den baldigen ausführlichen Test! #SmartGarden

@Macbeth @Meine_Kehrseite Ich erinnere mich vage an einen #Brennpunkt über #MichaelBallack|s Knie, meine Erwartungen an die Qualitätsmedien sind nicht mehr so richtig hoch…
Nach dem schmeichelhaften 0:0 Englands gegen die USA am Freitag, gab es für einen Spieler noch ein privates Glanzlicht. Und: Messi zieht mit Maradona gleich. Das sind die News.
+++ WM-News +++: Englands Mount trifft in Katar erstmals seine dreijährige Nichte
#Fußball-WM2022 #DiegoMaradona #LionelMessi #KylianMbappé #LeroySané #MichaelBallack #Fußball-News
+++ WM-News am Sonntag +++: Wagner-Kommentar über »katarische Bademäntel« sorgt für Empörung

ZDF-Experte Sandro Wagner hielt katarische Gewänder irrtümlich für Deutschlandtrikots. Dass er diese als »Bademäntel« bezeichnete, bringt dem Ex-Nationalspieler Kritik im Netz ein. Das waren die News am Sonntag.

DER SPIEGEL