#Messerverbotszone bedeutet fĂŒr die Gastronomie: draußen nur noch Göffel.

Ab morgen, 21. Januar 2026, gilt in Teilen der Innenstadt von #Karlsruhe die Waffen- und Messerverbotszonenverordnung. Sie gilt nachmittags, abends und nachts (Bereich Amalienstraße nicht tĂ€glich).

https://web1.karlsruhe.de/db/amtliche_bekanntmachungen/files/Waffen-%20und%20Messerverbotszonenverordnung.pdf

#Messerverbotszone #Messerverbot

#BeautifulDowntownMannheim #GescheiterteKommune #Mannheim

"Am gestrigen Tag, 14. Januar 2026, soll der TatverdĂ€chtige gegen 16:15 Uhr ein CafĂ© in H 3 in der Mannheimer Innenstadt betreten und dort seiner vorgefassten Absicht entsprechend ohne Vorwarnung aus einer scharfen Pistole mehrere SchĂŒsse auf einen ahnungslos an einem Tisch sitzenden 47-JĂ€hrigen abgeben haben. Einer der SchĂŒsse soll den GeschĂ€digten am Oberschenkel getroffen, die anderen ihn verfehlt haben. Unmittelbar danach soll der 58-JĂ€hrige das Lokal in der Annahme verlassen haben, dass der GeschĂ€digte aufgrund der abgegebenen SchĂŒsse sterben könnte. Eine Lebensgefahr konnte im Rahmen der darauffolgenden Ă€rztlichen Versorgung des 47-JĂ€hrigen ausgeschlossen werden.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen fĂŒhrten im Tatortnahbereich zur vorlĂ€ufigen Festnahme des TatverdĂ€chtigen durch eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Oststadt. Hierbei soll der 58-JĂ€hrige im Besitz der mutmaßlichen Tatwaffe gewesen sein."

Und das innerhalb der
#Messerverbotszone 🙄

presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6197310
POL-MA: Mannheim: 58-jÀhriger TatverdÀchtiger wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Tateinheit mit...

Mannheim (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des PolizeiprÀsidiums Mannheim Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim hat das Amtsgericht...

Presseportal.de
@3fachverglast
Scheinbar gefĂ€hrliches Pflaster, wo du gefeiert hast! Erkenne ich bei euch in der KĂŒche eine #Messerverbotszone? 😉
Viel Spaß mit 2026
Achso, kein Messer, sondern eine Machete kam zum Einsatz in der #Messerverbotszone

" Der TatverdĂ€chtige soll den 36-JĂ€hrigen zu Boden geschubst haben. Anschließend soll der TatverdĂ€chtige eine mitgefĂŒhrte Machete hervorgezogen und mit der stumpfen Seite der Klinge mehrfach auf den 36-JĂ€hrigen eingeschlagen haben. Im Anschluss soll er dem am Boden knienden Mann mit der scharfen Klingenseite eine lebensgefĂ€hrliche Schnittverletzung am linken Oberschenkel sowie eine weitere Stich- oder Schnittverletzung oberhalb des linken Schulterblattes zugefĂŒgt haben."

mannheimer-morgen.de/orte/mannheim_artikel,-mannheim-angriff-an-mannheimer-haltestelle-tattersall-machete-war-tatwaffe-_arid,2343708.html

#GescheiterteKommune #Mannheim
Angriff an Mannheimer Haltestelle Tattersall: Machete war Tatwaffe

Wegen versuchten Totschlags sitzt ein 32-JÀhriger in Haft. Er soll einen Mann an der Haltestelle Tattersall mit einer Machete lebensgefÀhrlich verletzt haben.

Mannheimer Morgen
In #Freiburg wurde als Protest gegen die #Messerverbotszone am StĂŒhlinger Kirchplatz Pudding mit dem Messer gegessen. WĂ€hrend des letzten Redebeitrags pöbelte ein mittelalter Mann mit recht großem Hund, der durchaus etwas einschĂŒchternd wirkte. Seit 25 Jahren wĂŒrde er im StĂŒhlinger wohnen. Auf dem Platz wĂŒrde es immer schlimmer werden. Wie es Rassisten gerne tun, bediente auch er sich argumentativ seiner Frau. Diese sei Polizistin und traue sich abends nicht mehr ĂŒber den Platz zu gehen. Dass durchaus nicht wenige Menschen Angst haben in der Dunkelheit ĂŒber den StĂŒhlinger Kirchplatz zu gehen ist wohl richtig. Der mittelalte Mann offenbarte aber recht schnell, dass ein Problem vermutlich auch in der rassistischen Einstellung liegt. Seine Frau wĂŒrde nun ein Visier tragen, wegen dieser „Talahons“, ein Begriff den die politische Rechte benutzt, um abwertend ĂŒber junge migrantische MĂ€nner zu sprechen. So zeigte die Gegebenheit mal wieder, das es zumindest im Umfeld der Polizei @freiburg ein Rassismusproblem gibt. Schlagzeilen hatten in der Vergangenheit z.B. eine rassistische Hetzjagd mit mehreren beteiligten Freiburger Polizisten gemacht oder auch eine Chatgruppe bei der Freiburger Polizei, in der rassistische, auslĂ€nderfeindliche und nationalsozialistische Inhalte verbreitet wurden. https://rdl.de/beitrag/keine-polizei-aber-rassistische-p-beleien-beim-puddingessen-freiburg
Keine Polizei, aber rassistische Pöbeleien beim Puddingessen in Freiburg

Die Freiburg For You Fraktion lud am Montag zum Puddingessen ein und zwar mit dem Messer auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz.

Radio Dreyeckland
#Freiburg: @FR4U ruft am Montag zum Puddingessen mit dem Messer auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz auf. Dort hat der OB in Absprache mit der #Polizei eine #Messerverbotszone eingerichtet, womit vermutlich das #racialprofiling noch einmal verstĂ€rkt wird. Wir haben mit Sophie Keller gesprochen. #Repression https://rdl.de/beitrag/zum-pudding-dolchen-auf-den-st-hlinger-kirchplatz
Zum Pudding-Dolchen auf den StĂŒhlinger Kirchplatz!

Die FR4U-Fraktion im Gemeinderat findet Puddingessen mit der Gabel offenbar abgelutscht und unpolitisch. Deshalb ruft sie fĂŒr Montag, 20. Okt. um 16:30 Uhr zum Puddingessen mit (stumpfen) Messern auf dem StĂŒhlinger Kirchplatz auf.

Radio Dreyeckland
LĂ€uft in #Mannheim mit der #Messerverbotszone đŸ„Ž

"Unbekannter greift 36-JĂ€hrigen mit Eisenstange an - Zeugenaufruf"

www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6137561
POL-MA: Mannheim: Unbekannter greift 36-JĂ€hrigen mit Eisenstange an - Zeugenaufruf

Mannheim (ots) - Ein unbekannter TÀter griff am Dienstagmorgen in der Mannheimer Innenstadt einen 36-jÀhrigen Mann mit einer Eisenstange an. Der 36-JÀhrige hielt sich gegen...

Presseportal.de
MĂ€dchen bedroht Zugbegleiter mit Messer

<strong>Ein etwa 14 Jahre altes MĂ€dchen hat in der Nacht zum Samstag vor dem Bielefelder Hauptbahnhof einen Zugbegleiter mit einem Messer bedroht. Jetzt ermittelt die Bundespolizei.</strong>

tagesschau.de

Im schönen Bielefeld, der primÀren WirkungsstÀtte der @Datenpunks gibt es etwas Neues: Mit dem heutigen Tage glÀnzt die Innenstadt mit einer schicken Messerverbotszone.
Gut, die Schilder hĂ€ngen noch nicht alle, die kreativen Öffnungszeiten (ich weiß es doch auch nicht...) sind schwer zu merken, aber unsere PolizeiprĂ€sidentin versichert:

"[...]jede und jeder muss damit rechnen, dort im Hinblick auf das FĂŒhrungsverbot von Waffen und Messern von der Polizei kontrolliert zu werden.".

Ich bin mir ziemlich sicher dass einige Leute öfter jede und jeder sind als andere Leute.

Die Einrichtung einer #Messerverbotszone erweitert die polizeilichen Befugnisse schon recht umfassend. Insbesondere dĂŒrfen Personen und ihre Taschen verdachtsunabhĂ€ngig nach jeglicher Art von Messer durchsucht werden - selbst die Abriegelung einer Messerverbotszone und die Durchsuchung aller darin befindlichen Personen ist damit rechtlich abgesichert.
In Darmstadt wird auch gerne mal ein Bus oder eine Stadtbahn angehalten, um allen Mitfahrenden noch einmal zu verdeutlichen, dass sie gefĂ€lligst Auto zu fahren haben, wenn sie ihre BĂŒrgerrechte in Deutschland gewahrt wissen wollen.

Aber hey, das ist doch ein kleiner Preis dafĂŒr, dass wir alle besser vor den MessermĂ€nnern geschĂŒtzt sind, vor denen uns Alice Weidel so sorgenvoll wie uneigennĂŒtzig warnt. Oder etwa nicht?

Forscher:innen der Kriminologischen Zentralstelle Wiesbaden, kurz KrimZ, haben 2024 "Ausmaß und Entwicklung der MesserkriminalitĂ€t in Deutschland" untersucht.
Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass derzeit kein "unmittelbarer kriminalpolitischer Handlungsbedarf" besteht.
Da es nur wenige verlÀssliche Zahlen gibt, können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht eindeutig belegen, dass MesserkriminalitÀt in den letzten Jahren tatsÀchlich zugenommen hat.

Ausserdem gibt es gar keine richtige Definition dafĂŒr, was unter "MesserkriminalitĂ€t" in der Kriminalstatistik landet - selbst sichergestellte Messer in Messerverbotszonen zĂ€hlen hier. Heisst: Je mehr Messerverbotszonen eingerichtet werden, desto mehr Delikte fĂŒr die Statistik werden festgestellt.

Die meisten Messerangriffe finden laut der KrimZ-Studie im "privaten Raum unter Bekannten" statt und als geschlechtsspezifische Gewalt gegenĂŒber Frauen und queeren Menschen.

Die oft herangezogene Polizeiliche Kriminalstatistik steht seit Jahren als wissenschaftlich dĂŒrftig in der Kritik. Der Kriminologe Tobias Singelnstein von der Goethe UniversitĂ€t Frankfurt definiert sie in der "Zeit" als "TĂ€tigkeitsbericht der Polizei, mehr nicht", und fĂŒhrt aus: "die Statistik spiegelt nur das wider, was die Polizei sehen kann und erfassen will".

In Sachsen zeigt eine Evaluation der Waffenverbotszone in Leipzig, dass die Zahl der Delikte seit Einrichtung der dortigen Verbotszone fĂŒr kurze Zeit verringert werden konnte, wenn mehr Polizeikontrollen durchgefĂŒhrt worden sind. Allerdings sind sie im Anschluss jeweils wieder angestiegen - wenn auch auf niedrigerem Niveau als im ersten Zeitraum der EinfĂŒhrung der Waffenverbotszone. Nicht einmal das subjektive SicherheitsgefĂŒhl der BĂŒrger:innen hat sich in Leipzig verbessert. Dort wird nun die Waffenverbotszone wieder rĂŒckabgewickelt.

Wenn #Waffenverbotszonen also nicht wirklich einen Einfluss darauf haben, dass Waffengewalt passiert, höchstens wo sie passiert, wieso der ganze Aufriss?

BKA-PrĂ€sident Holger MĂŒnch fasst in einem "Zeit"-Interview ganz gut zusammen:

„Es geht ja nicht nur darum, ein Verbot auszusprechen, sondern auch einen Anlass zu schaffen, kontrollieren zu dĂŒrfen.“

Innerhalb von Waffenverbotszonen ist racial profiling vorprogrammiert: NatĂŒrlich werden migrantisch gelesene, junge und mĂ€nnliche BĂŒrger hĂ€ufiger kontrolliert. Wie nachhaltig so etwas das Vertrauen in den Rechtsstaat und seine Organe beschĂ€digt, sollte klar sein.

Ein weiterer Aspekt ist die Stigmatisierung von ganzen Stadteilen durch die Einrichtung einer Waffenverbotszone dort. Anwohner:innen werden in eine Schublade gesteckt, ihr SelbstverstĂ€ndnis als gleichberechtigter Teil der Stadtgesellschaft Ă€ndert sich und fĂŒhrt im Schlimmsten Fall dazu, dass die Prophezeiung eines KriminalitĂ€tsschwerpunkts sich selbst erfĂŒllt.

Sinnvoller wĂ€ren soziale Projekte und Programme zur GewaltprĂ€vention. Wir mĂŒssen ĂŒber toxische MĂ€nnlichkeit sprechen und in den Schulen Trainings zu Empathie und Konfliktlösung anbieten. Sicherheit durch Mietendeckel, Mindestlohn, psychologische Versorgung ohne monatelange Wartezeiten und eine Perspektive fĂŒr GeflĂŒchtete durch zĂŒgig bewilligte AsylantrĂ€ge wĂ€ren Maßnahmen, die eher fĂŒr sozialen Frieden sorgen wĂŒrden als die Taschen von Leuten in der Innenstadt zu durchforsten.

Oder wir freuen uns ĂŒber nutzlose Symbolpolitik, und dass wir "schon dem ein oder anderen potenziellen TĂ€ter das Messer weggenommen" haben, wie NRW-Innenminister Herbert Reul sagt.

Ausmaß und Entwicklung der MesserkriminalitĂ€t in Deutschland: empirische Erkenntnisse und kriminalpolitische Implikationen - Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie

Knife crime has been intensively discussed in Germany’s media and political debates in the last few years. Particularly the question of whether there has been a considerable increase in knife crime has been controversially debated but also whether there is a relationship with nationality and ethnicity. Despite these intensive discussions, there are comparatively little empirical data on this issue—at least in the German-speaking language area. The present article examined the phenomenon of knife crime based on data derived from the Federal State of Rhineland-Palatinate. For this purpose, the verdicts of a total of 519 persons convicted of a serious violent crime with final sentencing were included in the analyses, including convictions in the years 2013 (n = 253) and 2018 (n = 266). The data were compiled by the Ministry of Justice of Rhineland-Palatinate. The results showed no statistically significant differences between knife crime and severe violent crime overall regarding the studied variables, particularly nationality/ethnicity. Similarly, a massive increase in knife crime from 2013 to 2018 could not be found. Only the difference between knife crime and general severe violent crime in terms of culpability assessment was highly significant in 2013 and 2018. Therefore, the results of the present study could not serve as an indicator for an urgent need for immediate crime policy implications.

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