Zwei Tage voller spannender Insights, neuer Konzepte und kreativer Ideen sind vorbei, das Netzwerktreffen der Medienbranche ist zu Ende! Wichtige Debatten werden weitergehen — wir danken bis hierhin für gute Gespräche und ein gelungenes Event! #MTM26
Das Panel endet mit einem Blick in die Glaskugel: „In fünf Jahren könnten wir die Transformation geschafft haben, sodass wir das Potenzial hier in der Region nutzen – und alle sagen: Wir können’s, wir wollen’s", so Friedrich Lüder auf den #MTM26.
Mit Einblicken in Gegenwart und Zukunft des Lokaljournalismus von @sebastianesser Romy Blank, Dr. Judith Kretzschmar, Marc Rath und Antje Sirleschtov
und Moderation von Steffen Grimberg enden die #MTM26. Danke und bis zum nächsten Mal!
“Wir wissen alle, dass die gedruckte Zeitung ein Auslaufmodell ist” stellt Antje Sirleschtov fest. Ein großer Kostenfaktor falle da weg: Das Papier! Geld, findet sie, das man für neue Modelle und Ideen einsetzen könnte. #MTM26
Spannende Gespräche auf dem Netzwerktreffen der Medienbranche: Auf dem letzten Panel der #MTM26 kommen die Macher*innen auf dem Podium mit Profis im Publikum zum Thema Lokaljournalismus in den Austausch.
“Wir arbeiten inzwischen alle für die alten Leute!” sagt @sebastianesser Die über 60-Jährigen seien gut versorgt, das Problem seien die 25-Jährigen. Jüngere hätten überhaupt keinen Zugang mehr zu Infos, sie seien auf chinesischen und amerikanischen Plattformen unterwegs. #MTM26
Während Länder wie Frankreich seit Jahren stabile Modelle haben, sei die Förderung in Deutschland kaum planbar, so Maren Raabe. „Wenn wir die entsprechende Förderung haben, sind wir auch in Deutschland in der Lage, im Gamesbereich in die Weltspitze aufzusteigen.“ #MTM26
“Wir sind nicht mehr in der Lage, die Menschen auf dem flachen Land mit gedruckten Zeitungen zu versorgen.” Der Newsletter sei ein Tool in dieser Transformation, findet Marc Rath. Ältere Menschen, so seine Erfahrung, wollen nach wie vor, dass die Zeitung raschelt. #MTM26
Nicht nach rein wirtschaftlichen Kriterien: @meseberg (ARTE) setzt auf Angebote mit gesellschaftlicher Relevanz – auch dort, wo private Anbieter nicht investieren. Entscheidend sei das Feedback der Community, das als bereichernd wahrgenommen werde. #MTM26
Dass man die Verbreitungen von regionalen Meldungen von der Gesellschaft finanzieren kassen kann, das geht, erklärt @sebastianesser. "Ich kenne jede Menge kleiner Start-Ups, da gibt es gerade so einen Goldgräber-Rush, wer zuerst kommt, dem gehört das Dorf.” #MTM26