Solidarität mit dem LiLi Markt in Oerlinghausen Lipperreihe – und allen kleinen Läden, die um ihre Existenz kämpfen!
In ganz Deutschland schließen immer mehr kleine Supermärkte – und das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer Politik, die Großkonzerne und Profitinteressen über lokale Versorgung, Gemeinschaft und soziale Gerechtigkeit stellt. Besonders schmerzhaft trifft es uns jetzt in Oerlinghausen: Der LiLi Markt in Lipperreihe, ein Ort des Zusammenhalts und des ehrenamtlichen Engagements, steht vor der Schließung. Ein weiterer Verlust für unser Viertel, für die Nachbarschaft, für alle, die hier leben und sich einbringen.
Warum ist das ein Problem?
Kleine Läden wie der LiLi Markt sind mehr als nur Einkaufsstätten. Sie sind soziale Treffpunkte, Orte der Begegnung und der Solidarität. Sie schaffen Arbeitsplätze, unterstützen lokale Produzent:innen und sorgen dafür, dass Menschen – besonders ältere oder mobilitätseingeschränkte – vor Ort versorgt sind.
Doch während Discounter und Online-Riesen mit Dumpingpreisen und Steuertricks ihre Gewinne maximieren, ersticken kleine Betriebe in Bürokratie, Mietwucher und unfairem Wettbewerb.
Der LiLi Markt steht auch für etwas Besonderes: für das Engagement von Menschen, die sich freiwillig einbringen, um den Laden am Laufen zu halten. Doch selbst dieses Engagement reicht oft nicht aus, wenn die Rahmenbedingungen gegen einen arbeiten. Statt solche Initiativen zu fördern, setzt die Politik auf Marktkonzentration – und überlässt die Folgen den Kommunen und den Betroffenen.
Was können wir tun?
- Lokal einkaufen – auch wenn es manchmal teurer ist. Jeder Euro, der in kleinen Läden bleibt, ist ein Euro gegen die Macht der Konzerne.
- Solidarisch sein – Nachbarschaftsinitiativen unterstützen, auf Missstände aufmerksam machen, Druck auf Politik und Verwaltung ausüben.
Forderungen stellen
- Mietpreisbremse für Gewerberäume, damit kleine Läden nicht von Spekulant:innen verdrängt werden.
- Steuergerechtigkeit, damit Konzerne ihren fairen Beitrag leisten – statt sich auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern.
- Förderung von Genossenschaftsmodellen und gemeinwohlorientierten Läden, die nicht auf Profitmaximierung, sondern auf Versorgung und Gemeinschaft setzen.
Der LiLi Markt in Lipperreihe ist kein Einzelfall – er ist ein Symbol für eine Entwicklung, die wir nicht länger hinnehmen dürfen. Wir brauchen eine Politik, die Menschen über Profite stellt. Eine Politik, die lokale Versorgung sichert und Solidarität belohnt – statt sie zu bestrafen.
Was denkt ihr? Wie können wir uns gemeinsam für den Erhalt unserer kleinen Läden einsetzen?
Teilt eure Ideen und zeigt Solidarität – in den Kommentaren, auf der Straße und an der Wahlurne.
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