Wegen Brückenbauarbeiten an der Budapester Straße wird die Buslinie 62 umgeleitet. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen und Ersatzhaltestellen während der Bauzeit. #Dresden #DresdenNews #DVB #Dresdner Verkehrsbetriebe #Linie62 https://bit.ly/498Au5A https://www.diesachsen.de/dresden-news/dresden-darum-muessen-die-dvb-die-linie-62-umleiten-3090562?utm_source=Mastodon&utm_medium=publizer&utm_content=textlink
Dresden: Änderungen im Busverkehr am Wochenende aufgrund von Bauarbeiten

Wegen Brückenbauarbeiten an der Budapester Straße wird die Buslinie 62 umgeleitet. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen und Ersatzhaltestellen während der Bauzeit.

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Stichwahl – Beschleunigung

Wundersame Bahn CCXXIII

Stichgewählt habe ich selbstverständlich schon vor über einer Woche. In meiner Lage kann mann ja nie wissen, wieviele Tage ich noch habe. Da ist es besser, der Stimmzettel ist vor mir in der Urne. Heute Mittag am Adenauerplatz gab es mal wieder eine Bahnszene, die meine Entscheidung illustriert und begründet.

Als wählender Fussgänger hätte ich erwartet, dass die nach der letzten Kommunalwahl gewählte neue politische Mehrheit eine Entscheidung rückgängig gemacht hätte, die noch unter Führung des heutigen CDU-OB-Kandidaten gefällt wurde. Der Fussgängerüberweg am Adenauerplatz auf Höhe der von-Sandt-Strasse und direkter Zugang zum Bistro “El Horizonte” sowie zu Bücher Bartz wurde – angeblich als “Versuch”, die Baustellenbaken stehen dort heute noch – stillgelegt. Das ist nun 6-7 Jahre her. Offenbar war es zuviel verlangt, dass er unter grüner politischer Führung wiederhergestellt wird. Die Baken stehen immer noch.

Die vorgebliche Begründung, die ebenso für den (noch geplanten) Abriss mehrerer Häuser in der St. Augustiner Strasse herhalten muss, ist “Beschleunigung” für die Bahn, und zwar besonders die Linie 66, die doch all die eiligen Reisenden zum ICE-Bahnhof bringen soll. Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: die meisten Reisenden fahren gar nicht ICE! Die fahren Regional-Express. Entsprechend voll ist der auch immer. Aber woher sollen Politiker*innen das wissen?

Heute Mittag nun folgende Szene am Adenauerplatz. Ich wartete auf meinen Bus, angezeigt und eingehaltene Wartezeit: 5 Minuten. Eine Linie 62 kam von der Brücke. Wartete am Fussgängerüberweg. Danach 20 Meter weiter die nächste Ampel. Die 62 wartete erneut, denn bevor sie rechts abbiegen konnte, erhielten die Autos (und Busse) Vorrang durch die Ampelschaltung. Hinter der 62 wartete die 66 an ebendieser Fussgängerüberweg-Ampel. Das Warten unmittelbar hinter der 62 hätte den Überweg blockiert (Bahn zu lang).

Dann durfte die 62 endlich nach rechts. Die 66 musste jedoch erneut Fussgänger abwarten. Derweil überholte sie mein ankommender Bus. Umsteigeanschlüsse? Was ist das? Im Verkehrsverbund? Die Bahnfahrgäste hatten das Nachsehen, im Sinne des Wortes. Am Ausgang der Haltestelle für beide, Bus und Bahn, Rot an der Fussgängerampel.

Im Klartext: eine ÖPNV-orientierte Ampelschaltung, eine vom Fahrzeug aus zu betätigende Ampel z.B. (gibt es technisch seit den 80ern!, statt von KI von echten Menschen betätigt, durch analogen Tastendruck, kann sich das heute noch jemand vorstellen?), würde mehr beschleunigen, als der Häuser-Abriss und eine mehrjährig quälende verkehrsbehindernde Baustelle, zu weit geringeren Kosten.

Die Oberbürgermeisterin hatte fünf Jahre Zeit, sich darum zu kümmern, und hat es nicht geschafft. Ich hätte nicht tauschen wollen, sie hatte mehr zu tun, als gesund ist. Ihr Gegenkandidat ist dagegen Garantie für das Gegenteil: die Häuserabriss würde beginnen. Denn “Immobilienexperte” machte der beruflich. Mit den Versuchen zum Klimaschutz wäre es in der Stadt so vorbei, wie mit dieser Bundesregierung. Ist es das, was die Bonner SPD will? Die muss froh sein, wenn es noch Leute gibt, die diese Frage überhaupt stellen.

Dann lieber noch diese eine Chance für die Amtsinhaberin und ihre Leute in Stadtrat und Bezirksvertretung. Es könnte die Letzte sein.

Stichwahl – Beschleunigung – Beueler-Extradienst

Die 🌞 ist zurück und mit ihr der #HADAG-Sommerfahrplan: Die #Linie62 ist ab sofort wieder mit zusätzlichen Schiffen unterwegs – bis 22:15 Uhr im 15-Min-Takt. Und auch die #Linie72 ist zwischen Landungsbrücken und
Elphi an Wochenenden und Feiertagen wieder in Betrieb!
Schlag auf Schlag geht's voran bei der HADAG: Die zweite von drei neuen Batterie-Fähren ist auf Kiel gelegt, der Bau des Herzstücks hat also begonnen! Schon ab Anfang 2024 werden die Schiffe nach und nach der Elbe übergeben, wo sie den Takt der #Linie62 von 15 auf 10 Min verdichten sollen. #HamburgTakt

Holzbänke sind besser

Wundersame Bahn CXLII
Ich gehöre zu den Menschen, die – wenn ihnen an einer Haltestelle etwas auffällt, die Stadtwerke informieren. Hier mal freiliegende Kabel, weil irgendwelche, in ihrem Alltag nicht ausgelasteten oder zutiefst – von was und wem auch immer – frustrierte Jugendliche, wieder einmal die Informationstasten zertreten […]

https://extradienst.net/2023/03/27/holzbaenke-sind-besser/

Holzbänke sind besser

Wundersame Bahn CXLII Ich gehöre zu den Menschen, die - wenn ihnen an einer Haltestelle etwas auffällt, die Stadtwerke informieren. Hier mal freiliegende Kabel, weil irgendwelche, in ihrem Alltag nicht ausgelasteten oder zutiefst - von was und wem auch immer - frustrierte Jugendliche, wieder einma...

Beueler-Extradienst

Beschleunigung? – doch nicht überall

Eine meiner Lieblingsthesen lautet, dass im real existierenden Kapitalismus alle Prozesse immer weiter beschleunigt werden; das Kapital “will”/muss zirkulieren, und diese Beschleunigung ist ein wesentlicher Wachstumsfaktor. Aber es gibt ein kleines gallisches Dorf, in dem z.B. Strassenbahnfahrer*innen immer noch keine Ampelvorrangschaltung geniessen. In diesem Dorf werden sogar Ausbaumassnahmen für mehrspurigen Autoverkehr als “ÖPNV-Beschleunigung” bezeichnet, Häuserabriss, Friedhofsverkleinerung und Beseitigung von Fussgängerampeln inklusive. Dieses Dorf heisst Beuel, wird von der Stadt Bonn verwaltet und liegt im Rheinland. Solche Ampelschaltungen kannte ich schon Ende der 70er Jahre, in richtigen Grossstädten. Wenn in Bonn alles 50 Jahre später kommt, kann es eigentlich nicht mehr lange dauern.

Extradienst-Leser*innen wissen, dass ich Rentner bin. Die haben bekanntlich nie Zeit. Aber ich geniesse es, selbst bestimmen zu können, wann ich es eilig habe. Ich flanierte also gemütlich nach dem Mittagessen über unseren städtebaulich so ausnehmend eleganten Adenauerplatz, und machte dabei die folgende Beobachtung.

Eine Bahn der Linie 62 muss von der Kennedybrücke kommend am Ampel-Überweg für Fussgänger*innen und Fahrräder stoppen. Die warten immer sehr lange auf Grün. Die Erfahrenen wissen: wenn sich eine Bahn von Weitem nähert, kann es nicht mehr lange dauern. Ich passierte das Geschehen zu Fuss. 20 m weiter kam die 62 erneut zum Stehen, exakt an der Stelle, an denen den Fussgänger*innen der Überweg von der von-Sandt-Strasse zum Bistro El Horizonte und zu Bücher Bartz gestohlen wurde (noch von der schwarz geführten CDU-Stadtspitze). Die 62 muss hier rechts abbiegen, und wird genötigt, zunächst den Autoverkehr rechts von ihr passieren zu lassen, damit auch den Dümmsten klar wird, wer das Sagen hat und schneller ist.

Während die 62 hier also erneut wartete, näherte sich hinter ihr die 66. Die muss vor dem von der 62 bereits passierten Überweg stoppen, weil sie ihn sonst – als faktische Verlängerung der rumstehenden 62 – zur allgemeinen Freude der immer zahlreich wartenden Fahrräder – blockieren würde. Und wie wenig Spass die verstehen, hatte ich hier kürzlich beschrieben.

Die Lösung wäre einfach. Die Überwege an der Kennedybrücke und an der von-Sandt-Strasse müssten synchronisiert werden. Wenn sie gleichzeitig Grün haben, wird niemand verlangsamt. Und die Bahnpiloten von der 62 und 66 müssen die Ampel steuern und sich das Grün selbst verschaffen können. Mir als Radfahrer und Fussgänger ist es immer aufs Neue peinlich, minutenlang zu warten, und mein Grün genau dann zu bekommen, wenn eine in der Rushhour vollgestopfte 66 damit zum Halten genötigt wird.

Mein Ex-Chef Karl Uckermann, der die Bonner Verkehrspolitik massgeblich mitbeeinflusst hat, sogar die Kennedybrücke aus der Opposition heraus, versichert mir noch heute bei unseren Stammtischen in der Brotfabrik, dass sich die Ratspolitiker*innen in dieser Frage von der Verwaltung am Nasenring durch die Arena ziehen lassen. Obwohl die Verfassung – und auch die NRW-Gemeindeordnung – es exakt umgekehrt vorgesehen hat.

Seit über zwei Jahren sind sowohl Bonn als auch Beuel mehrheitlich grün regiert.

PS: Woanders is auch scheisse. Wir haben es gut im Rheinland.

Beschleunigung? – doch nicht überall

Eine meiner Lieblingsthesen lautet, dass im real existierenden Kapitalismus alle Prozesse immer weiter beschleunigt werden; das Kapital will/muss zirkulieren, und diese Beschleunigung ist ein wesentlicher Wachstumsfaktor. Aber es gibt ein kleines gallisches Dorf, in dem z.B.

Beueler-Extradienst