@w4tsn
Haha, das ist wirklich die Frage.

Aber mal ernsthaft: ich möchte die #SpySoftware #Windows gerne ersetzen. Und habe die *"ganz ganz einfach"* *"in einer Viertelstunde"* und *"für Umsteiger geradezu ideale"* #Linux Version #Mint installiert.

Leute... 😡🤬

Ich habe Windows11 mit einer Dateien-Sammlung aus Office, epub und mp3 files. In einer mehr oder weniger sauberen Struktur, die auf eine NAS synchronisiert wird.
Und seit gestern auch eine Linux Mint Partitition.

Die Installation hat gut geklappt, sogar WLAN Drucker wurden erkannt und eingebunden. Nur: Linux sieht die Struktur / Office-Dateien nicht und (damit es gerecht zu geht) Windows die Linux Dateien nicht. Obwohl alles auf der gleichen Festplatte sitzt.

Somit ist der Plan, die Office-Dateien in der bestehenden Datenstruktur nach und nach mit LibreOffice Dateien aufzufüllen und alles weiterhin ohne großen Änderungsaufwand auf die NAS zu sichern, nicht so einfach umzusetzen.
Kleinigkeiten wie der Umstand, dass der Linux-Firefox keine Tabs gruppieren kann und anderer Unfug wie Tabber, dass LibreOffice eben auch Eingewöhnung verlangt, bevor man flüssig arbeiten kann, etc lassen sich bestimmt irgendwie regeln. Aber das geht nicht ohne endlose Zeitvergeudung, endloses Lesen in Nerd-Foren und sich mit irgendeinem Quark zufrieden geben zu müssen, weil man es einfach nicht hin bekommt. Oder weil "Kann es doch auch"-Linux es dann eben doch nicht kann (OneNote zB. Und das Programm, mit dem ich meine Steuerklärungen mache)

Ich hätte halt doch erst die 32 Semester Linux-Anwendung in Clausthal-Zellerfeld studieren sollen.

Also:
Für mich ist diese Scheiß-Software Windows / Office plug and play. Alles funktioniert seit Jahrzehnten, man kommt gar nicht in die Situation, irgendwelche Funktionalitäten recherchieren zu müssen. Läuft einfach. Alles. Immer.

Linux mag für fortgeschrittene Softwarespezialisten oder Leute mit unbegrenzter Zeit eine Alternative sein, aber wie von allen versprochen *einfach* ist das alles gar nicht. Der sehr geschätzte Tröter @koje71 hat neulich mal kundgetan, dass ein bestimmtes Programm in seiner Linux-Umgebung nicht das tat, was erwartet wurde und was er dann alles veranstaltet hat, um es zu korrigieren. Ich habe gar nicht verstanden, wovon er überhaupt redet und das hätte mir eine ernste, dringliche Warnung sein sollen, die Finger davon zu lassen.

Was mache ich jetzt?
Keine Ahnung.
Werde immer wenn ich Zeit habe, versuchen Linux Stück für Stück zum Laufen zu bringen, ein Problem nach dem anderen zu lösen. Vielleicht gelingt es ja, vielleicht fallen mir work-arounds ein.
Vielleicht bleibe ich auch trotz allem bei Windows und schmeiße Linux wieder von der Festplatte (was aber wohl auch wieder nicht ganz so einfach ist, wie es drauf zu bekommen)
Schaumerma.

#LinuxFrust #GrosseEnttäuschung #JaIchHabeBitLockerDeaktiviert