@isotopp
#JMStV - Change my Mind:
1. Eltern können entscheiden, ob sie das Feature nutzen oder nicht. So wie sie das jetzt auch schon könnten - aber es ist halt so kompliziert, dass das niemand macht.
2. Eltern können entscheiden, in welcher Altersklasse ihre Kinder sein sollen. Auch 18+
3. Wer ein niedrigeres Alter angibt, bekommt einfach im App-Store nur die Kindersichere Apps. Und ehrlich: Da reicht es vermutlich, wenn sich die 100 größten einstufen.
4. Fürs Web greift dann AFAIK ein JugendschutzDNS wie https://www.jusprogdns.com/

Es ist optional.
Frei konfigurierbar.
Ohne Nachweis.

Mir scheint das eine unkomplizierte Lösung zu sein, die Eltern bei der Medienbildung unterstützt.

@SibylleBerg Das ist die Funktion, die nötig ist nach #JMStV. Dort geht es nicht um Nachweis, sondern darum, dass Eltern einfach aussuchen können, was ihre Kinder sehen sollen und was nicht.

https://www.kjm-online.de/themen/aufsicht-internet/faqs-zum-6-medienaenderungsstaatsvertrag/

6. Medienänderungsstaatsvertrag

Der 6. MÄStV stärkt den Jugendmedienschutz: Die KJM kann illegale Inhalte schneller sperren, Mirror-Pages effektiv blockieren und Zahlungsströme unterbinden

kjm-online.de

@khaleesicodes @openrightsgroup Im #JMStV steht jetzt schon eine pragmatische Lösung, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll: Eltern sollen im Betriebssystem das Alter der Kinder einstellen. Darüber wird einerseits der Zugriff über Jugendschutz-DNS gesteuert und die App-Stores sollen das nutzen, um nur freigegebene Apps anzuzeigen.

Dann muss niemand wissen, wer wer ist. Es muss nicht einmal das korrekte Alter der Kinder sein. Eltern können entscheiden, welches Alter da angegeben wird. Eltern entscheiden, was ihre Kinder nutzen dürfen und was nicht.

@netzpolitik_feed Haha. Schon der noch gültige #JMStV würde nach Ansicht des VerwG Düsseldorf gegen EU-Recht verstoßen.
Das wird interessant mit der nächsten Novelle.

https://www.heise.de/news/Telekom-und-Vodafone-muessen-Pornhub-und-YouPorn-vorerst-nicht-sperren-11087989.html

Telekom und Vodafone müssen Pornhub und YouPorn vorerst nicht sperren

Die Landesanstalt für Medien NRW darf zwei große Zugangsanbieter zunächst nicht zwingen, Webseiten eines in Zypern ansässigen Porno-Anbieters zu blockieren.

heise online

Nach Zustimmung Brandenburgs ist der Weg ist frei für den Sechsten Staatsvertrag
zur Änderung medienrechtlicher Staatsverträge und somit auch für den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV)
https://maniabel.work/archiv/319

#JMStV

Sechster Medienänderungsstaatsvertrag – maniabel.work

Entdecken Sie, was Sie für die Sicherheit und den Schutz Ihrer Daten selbst tun können. <meta charset=

Nächste Woche wird der #JMStV vermutlich beschlossen.
Dann wird internationalen Softwareherstellern gesetzlich vorgeschrieben, eine Alterskontrolle in Betriebssystemen und Browsern einzubauen. Wirkungsvollere Maßnahmen wie Medienkompetenz in der Schule will keins der 16 Bundesländer.
Jeder mit IT-Kenntnissen weiß, dass Jugendliche das umgehen werden.

Am deutschen Wesen soll die (IT-)Welt genesen.

Meiner Recherche und Einschätzung nach ist die #Zwangsfilter-Novellierung des #JMStV weniger heiß, als sie in der Presse dargestellt wird:

https://forum.teckids.org/t/zwangsfilter-fuer-betriebssysteme/4401

Dennoch gibt es ein Vernetzungstreffen dazu auf dem #38C3

https://events.ccc.de/congress/2024/hub/en/event/gegen-zwangsspionage-in-betriebssystemen-kick-off-/

Zwangsfilter für Betriebssysteme

Die Konferenz der Ministerpräsidenten hat eine Reform der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag beschlossen. Danach müssen alle Betriebssysteme für Computer und Smartphones bald eingebaute und verpflichtende Jugendschutz-Mechanismen haben: Bericht von heise Wir sollten hier eine Gruppe finden, die sich dagegen wehren möchte. Gleichzeitig kann @danielemil die Fakten recherchieren und sortieren. Im Fediverse stimmen wir uns aktuell mit Partnern ab. Was danach Sinn ergibt, werden wir dann herausfinden...

Teckids-Forum
Alle Jahre wieder 🎶

Ich erinnere mich noch gut, als der JMStV uns Öffnungszeiten für's Internet vorschreiben wollte. Jetzt bekommen wir also Zwangsfilter, die sich weder lückenlos umsetzen noch kontrollieren lassen.

Wer heckt solche Staatsverträge aus? Und kommen diese Personen sich nicht lächerlich vor?

#JMStV #Pornofilter #Cringe

RE:
https://mastodon.social/users/avatter/statuses/113675107678505940

An der Thematik #Pornofilter zeigt sich wieder einmal das #Medienversagen.
Weil Pornos ja so extrem böse sind und nur Schweine Pornos konsumieren, können sich die Ministerpräsidenten völligen Schwachsinn unter dem Deckmantel des "Jugendschutzes" ausdenken. Völlig egal, ob dies legal oder technisch überhaupt realisierbar ist.
Ich erwarte von den Medien, dass sie das Thema aufgreifen und die Beschlüsse der MPK zum #JMStV hinterfragen, ob das überhaupt realisierbar ist, und warum deutsche Landesministerpräsidenten meinen, der ganzen Welt ihre Jugendschutzregeln aufzwingen zu müssen.
Sowas kann sich nur jemand ausdenken, die absolut GAR KEINE Ahnung von #Digitalisierung und vom Internet haben.

Das Neuland-Spruch von Merkel spar ich mir jetzt mal.

Bundesländer beschließen Porno-Filter für Betriebssysteme

Auch Betriebssysteme müssen laut dem reformierten Jugendmedienschutz-Staatsvertrag bald sicherstellen, dass sie eine "Jugendschutzvorrichtung" haben.

heise online