Mein drittes Mixtape für DarknessForever

Mein drittes Mixtape für Darkness Forever trägt den Untertitel „ABC of Goth Music“, ich habe die Lieder nämlich einfach alphabethisch sortiert. Die Idee dazu hatte ich durch eine Instagram-Challenge, bei der jeden Tag ein Lied von A bis Z in die Stories gepostet werden sollte.

Und das ist mein ABC der Gothic-Musik:

[01] The Cure – A Forest
[02] Depeche Mode – Black Celebration
[03] Siouxsie and the Banshees – Cities In Dust
[04] Deine Lakaien – Dark Star
[05] Grundeis – Every Second An Ocean
[06] Twin Tribes – Fantasmas – Ash Code Remix
[07] Lebanon Hanover – Gallowdance
[08] Shock Therapy – Hate Is a 4-Letter Word
[09] Pink Turns Blue – I coldly stare out
[10] Love Like Blood – Johannesburg
[11] ACTORS – Killing Time (Is Over)
[12] Joy Division – Love Will Tear Us Apart (12″ Version)
[13] Klez.e – Mr Dead And Mrs Free
[14] Ash Code – Nite Rite
[15] The Cassandra Complex – One Millionth Happy Customer
[16] Boy Harsher – Pain
[17] Xmal Deutschland – Qual
[18] She Past Away – Ritüel
[19] The Chameleons – Second Skin
[20] She Wants Revenge – Tear You Apart
[21] John Foxx – Underpass
[22] Funhouse – Velvet Kiss
[23] The Sound – Winning
[24] Undinyx – Xibalba
[25] Pink Turns Blue – Your Master is calling
[26] Bauhaus – Ziggy Stardust

Mir ist leider der Faux Pas passiert, dass ich entgegen meiner eigenen Regeln eine Band zweimal gespielt habe.

Ein Blick in den Sendeplan verrät, wann Goth Disco Inferno 3 wieder läuft. Meine andere beiden Mixtape sind ebenfalls noch in der Rotation, zusammen mit vielen anderen Mixtapes.

Übrigens hat DarknessForver ein neues Feature: Ein Terminkalender für dunkle Konzerte, Parties und Festivals. Veranstaltungshinweise können im Fediverse mit dem Hashtag #DarkLive gekennzeichnet werden.

#DarkLive #DarknessForever #DarkWave #GothDiscoInfeno #GothicRock #PostPunk #SynthWave

DiscogsDienstag: The Cure – Friday I’m In Love

Huch? „Ja, is denn heit scho Freitag?“ Nein, es ist DiscogsDienstag und es geht um das Lied, das ich freitags in immer neuen Versionen als Morgengruß ins Fediverse tröte: „Friday I’m In Love“ von The Cure aus ihrem neunten Album „Wish“ (1992). Es ist einer der fröhlicheren Songs, die Robert Smith geschrieben hat und läßt die Melancholie und Dunkelheit anderer Cure-Songs musilkalisch vermissen. Gleichzeitig steht der Text im Gegensatz dazu. Nicht nur, dass die restlichen Wochentage als negativ beschrieben werden, in der Bridge wird auch aufgezählt, was am Freitag so besonders ist und das er davon nicht genug bekommt.

Für mich ist es die Beschreibung einer Fernbeziehung, unabhängig davon, ob ich die geliebte Person jeden Freitag treffen kann, an einem anderen Wochentag oder sogar noch seltener. Die Monotonie des langen Wartens auf das nächste Treffen und die unbändige Freude, wenn es endlich wieder so weit ist. Ich kann dieses Gefühl sehr gut nachempfinden, alle Gedanken sind auf die Lieblingsperson gerichtet, alles andere erscheint grau und trist.

Selbstverständlich sind auch andere Interpretationen denkbar, vielleicht geht es auch nur um die Vorfreude auf das Wochenende. So war es wohl auch von Robert Smith gemeint, wie der Musikexpress schreibt:

Er sollte dieses Gefühl einfangen, am Freitagnachmittag ins Wochenende zu starten: „Das ist etwas, das man in der Schule hat, und viele Menschen arbeiten in Jobs, die ihnen nicht wirklich Spaß machen. Auf dieses Freitagnachmittag-Gefühl freut man sich also.“​

Nur, auf was wird dann samstags gewartet und warum kommt der Sonntag zu spät? Beendet dieser das Wochenende nicht eher zu früh? Ich jedenfalls halte an meiner freitäglichen Liebeserklärung fest.

Das von Time Pope gedrehte Musikvideo ist auch ungewohnt fröhlich, fast albern und eine Hommage an den französischen Stummfilmregisseur Georges Méliès, dessen Charaktere in dem Video verwendet werden:

https://youtu.be/mGgMZpGYiy8?feature=shared

Also wünsche ich uns allen einen nicht zu grauen Dienstag und dass wir uns auf den nächsten Freitag freuen, dann ist ja auch wieder GothDiscoInferno.

#Discogs #DiscogsDienstag #GothDiscoInfeno #TheCure