#CfP Tranformations and Contestations from the Global South: Rethinking Livestock Frontiers

📌 #Workshop at #GHILondon | July 9-10 2026 | imperialism, mobility, transitions & more | organised by #GHILondon, #MWFDelhi and #GerdaHenkelStiftung

📅 15th February 2026

🔗 https://www.ghil.ac.uk/fileadmin/redaktion/dokumente/2026/Workshop_20250709_CFP.pdf

Passenderweise sehe ich gerade, dass mein Beitrag ĂŒber "Arier, Aliens & Atlantis: ArchĂ€ologische #Wissenschaftskommunikation zwischen Popkultur und #Ideologie" inzwischen auch im L.I.S.A.-Portal der #GerdaHenkelStiftung online nachgeschaut und -gehört werden kann:

https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/antike_im_zerrspiegel_notroff_arier_aliens_atlantis_wissenschaftskommunikation_ideologie

Arier, Aliens und Atlantis: ArchÀologische Wissenschaftskommunikation zwischen Popkultur und Ideologie | L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Wie oft denken Sie an das Römische Reich? Warum hat Mark Zuckerberg eine Skulptur seiner Ehefrau im Garten aufgestellt? Was war das fĂŒr ein vermeintlich „römischer Gruß“, mit dem Elon Musk fĂŒr Aufregung gesorgt hat? Und was haben Außerirdische mit Atlantis zu tun? Immer wieder begegnen uns im Alltag, auch an vielleicht unerwarteter Stelle, Verweise auf die Antike, auf Daten, Quellen und Funde aus historischer und archĂ€ologischer Forschung. Vom populĂ€ren Sachbuch und TV-Dokumentationen, Social Media und Internet-Subkulturen bis hin zu VerschwörungserzĂ€hlungen – das Interesse an diesen Themen scheint ungebrochen, wenngleich historische Kontexte oft aufgelöst und Inhalte eher assoziativ in aktuelle Diskurse eingebunden werden. Der ArchĂ€ologe und Wissenschaftskommunikator Jens Notroff wirft einen Blick auf die zugrundeliegenden Narrative und zeigt, dass die damit verbundene Intention, auch wenn sie vor allem in der popkulturellen Wahrnehmung kaum auf den ersten Blick offen zutage tritt, kein neues PhĂ€nomen ist: Im Versuch, die Vergangenheit zu vereinnahmen, sollen auch VerhĂ€ltnisse in der Gegenwart in ein neues Licht gerĂŒckt werden. Diese Instrumentalisierung klar zu adressieren und solche Narrative und Intentionen einzuordnen, muss auch Aufgabe archĂ€ologischer und historischer Wissenschaftskommunikation sein.

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Wenn Vergangenheit und Geschichte zusehends ideologisch vereinnahmt werden, um MachtverhĂ€ltnisse in der Gegenwart zu reproduzieren, dann sollten wir als Altertumswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler uns schon auch dazu berufen fĂŒhlen, das im öffentlichen Diskurs irgendwie einzuordnen.

Meine ich in einem aktuellen Beitrag fĂŒr die #IdeeArchĂ€ologie-Reihe auf dem Wissenschaftsportal #LISA der #GerdaHenkelStiftung:

https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/idee_archaeologie_notroff_pseudoarchaeologie

Wir mĂŒssen reden! Über PseudoarchĂ€ologie und die ideologische Aneignung von Vergangenheit | L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

Die Antike boomt. Unter prominenten Silicon Valley-Pionieren und Tech-MilliardĂ€ren jedenfalls ist eine Begeisterung fĂŒr griechisch-römische Geschichte verbreitet, mit der sie zusehends zu einer reichweitenstarken Antikenrezeption beizutragen scheinen. Das Nachdenken ĂŒber Rom hat es kĂŒrzlich gar zum viralen Internet-Meme gebracht Owen Carry, Why Do Men Think About The Roman Empire So Often? The Viral Question And 'Roman Empire TikTok Trend' Explained, Know Your Meme 14.09.2023. https://knowyourmeme.com/editorials/guides/why-do-men-think-about-the-roman-empire-so-often-the-viral-question-and-roman-empire-tiktok-trend-explained [zuletzt aufgerufen: 05.10.2025]. . AuffĂ€llig ist dabei ein mehr oder weniger offen ausgesprochener Gegenwartsbezug, mit dem historische Ereignisse auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen projiziert werden. Von Twitter-GrĂŒnder Jack Dorseys Überzeugung, der Aufstieg Roms zur Großmacht sei insbesondere technologischem Fortschritt zuzuschreiben Jon Swartz, Jack Dorsey, the man (and mind) behind Twitter, USA Today 05.10.2015. https://eu.usatoday.com/story/tech/2015/10/05/jack-dorsey-man-and-mind-behind-twitter/73132292 [zuletzt aufgerufen: 08.10.2025]. ĂŒber das ZugestĂ€ndnis von Meta-CEO Mark Zuckerberg, dass der von ihm bewunderte Kaiser Augustus fĂŒr den erreichten „Weltfrieden“ in der Tat „certain things“ Evan Osnos, Can Mark Zuckerberg Fix Facebook Before It Brakes Democracy?, The New Yorker 10.09.2018, https://www.newyorker.com/magazine/2018/09/17/can-mark-zuckerberg-fix-facebook-before-it-breaks-democracy [zuletzt aufgerufen: 06.10.2025]. tun musste (ein gewagter Euphemismus fĂŒr die römischen BĂŒrgerkriege und den Umbau der Republik in eine Autokratie) und die libertĂ€re Stoa-Auslegung eines Peter Thiel, Tech-Pionier von Paypal bis Palantir, in der Freiheit (gemeint ist vor allem die Freiheit der MĂ€chtigen) zunehmend inkompatibel mit demokratischen Grundprinzipien scheint Barton Gellman, Peter Thiel is taking a break from democracy, The Atlantic 09.11.2023, https://www.theatlantic.com/politics/archive/2023/11/peter-thiel-2024-election-politics-investing-life-views/675946 [zuletzt aufgerufen: 08.10.2025]. bis zur kulturpessimistischen Gegenwartsanalyse Marc Andreessens, u.a. MitbegrĂŒnder von Netscape, der sich in seiner kalifornischen Heimat an die Krise Roms um 250 n. Chr. erinnert fĂŒhlt: „we live amidst an enormous flowering of culture and creativity, but the roads are becoming unsafe and nobody is quite sure why.“ Lizette Chapman, Marc Andreessen compares California to Rome circa 250 A.D. ‘The roads are becoming unsafe and nobody is quite sure why’, Fortune 04.10.2022. https://fortune.com/2022/10/04/marc-andreessen-california-rome-las-vegas-new-york [zuletzt aufgerufen: 08.10.2025]. So viel AktualitĂ€t und Relevanz sollte uns als Altertumswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler freuen, denn dass wir mit historischer Perspektive in der Tat Herausforderungen auch in Gegenwart und Zukunft kommentieren können, wollen wir fĂŒr uns und unsere FĂ€cher schließlich gern in Anspruch nehmen. Dass einordnende Stimmen hier allerdings hilfreich sein können, mag der doch recht einseitige Fokus auf IdentitĂ€tsdebatten zeigen. Dass sie unbedingt nötig sind, wird spĂ€testens deutlich, wenn wir diese Liste bekannter (und politisch einflussreicher) Rom-Enthusiasten um Elon Musk erweitern. Denn wĂ€hrend im Grunde jede dieser Perspektiven in einschlĂ€gigen Online-Subkulturen (wie der sogenannten Manosphere Deniese Kennedy-Kollar, Extremism and Radicalization in the Manosphere. Beta Uprising. New York: Routledge, 2024. , fĂŒr die die Althistorikerin (und Schwester des Meta-/Facebook-GrĂŒnders) Donna Zuckerberg eine starke AffinitĂ€t zu und Instrumentalisierung von antiken Texten und Bildern herausgearbeitet hat Donna Zuckerberg, Not All Dead White Men. Classics and Misogyny in the Digital Age. Cambridge, MA: Harvard University Press, 2018. ) anschlussfĂ€hig wĂ€re (bzw. umgekehrt auch daraus hervorgegangen sein könnte), sucht insbesondere der ElektromobilitĂ€ts-Raumfahrt-Social-Media-Unternehmer konkret deren NĂ€he. Und kokettiert, durchaus öffentlich und öffentlichkeitswirksam, historisch argumentierend mit deren ideologischen Codes (erinnert sei, neben dem Auftreten als „Kekius Maximus“ Katie Hawkinson, Elon Musk changes X handle to Kekius Maximus. What does it mean?, Independent 02.01.2025. https://www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/elon-musk-name-change-social-media-kekius-maximus-b2672708.html [zuletzt aufgerufen: 08.10.2025]. , u.a. an den vermeintlich „Römischen Gruß“ anlĂ€sslich der Feierlichkeiten zur zweiten AmtseinfĂŒhrung Donald Trumps Anfang des Jahres, fĂŒr dessen HistorizitĂ€t sich so gut wie keine antiken Belege, dafĂŒr aber um so deutlichere Anleihen in der jĂŒngeren Geschichte finden Jens Notroff, Customers who bought “It’s a Roman salute” also bought “Swastikas are just ancient symbols of luck”, Trowel and Pen 22.01.2025. https://trowelandpen.com/2025/01/22/customers-who-bought-its-a-roman-salute-also-bought-swastikas-are-just-ancient-symbols-for-good-luck [zuletzt aufgerufen: 08.10.2025]. ).

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

Das #JacobiStipendium der #AEK_DAI fĂŒr Doktorandinnen und Doktoranden feiert 2025 sein 20-jĂ€hriges Bestehen. Im JubilĂ€umsjahr stellt das Wissenschaftsportal #LISA der #GerdaHenkelStiftung ehemalige Stipendiatinnen und -Stipendiaten vor, die aus ihrer derzeitigen Arbeit berichten.

Wie z.B. Christoph Lundgreen, Professor fĂŒr Alte Geschichte an der @tudresden, der 2009 Jacobi-Stipendiat war:

https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/20_jahre_jacobi_stipendium_interviewreihe_lundgreen

Alte Geschichte als historische Sozialwissenschaft | L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Das Jacobi-Stipendium der Kommission fĂŒr Alte Geschichte und Epigraphik fĂŒr Doktorandinnen und Doktoranden feiert 2025 sein 20-jĂ€hriges Bestehen. Im JubilĂ€umsjahr stellen wir in monatlicher Folge zwölf ehemalige Jacobi-Stipendiatinnen und -Stipendiaten vor, die aus ihrer derzeitigen Arbeit berichten. Wir haben ihnen fĂŒnf Fragen gestellt, die sie schriftlich beantwortet haben. Im MĂ€rz lernen wir Prof. Christoph Lundgreen kennen. Er ist Professor fĂŒr Alte Geschichte an der Technischen UniversitĂ€t Dresden. Prof. Lundgreen war im Jahr 2009 mit dem Projekt Lex, ius, mos – aber keine Verfassung? Normenhierarchie und Metaregeln in der römischen Republik Jacobi-Stipendiat in MĂŒnchen.

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Das #JacobiStipendium unserer #AEK_DAI feiert sein 20jÀhriges Bestehen!

Im Wissenschaftportal #LISA der #GerdaHenkelStiftung berichten im JubilĂ€umsjahr 12 frĂŒhere Stipendiat:innen aus ihrer Arbeit.

Den Anfang macht hier Dr. Silvia Tantimonaco: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/20_jahre_jacobi_stipendium_interviewreihe_tantimonaco

„Die Antike hat noch so viel zu erzĂ€hlen“ | L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Das Jacobi-Stipendium der Kommission fĂŒr Alte Geschichte und Epigraphik fĂŒr Doktorandinnen und Doktoranden feiert 2025 sein 20-jĂ€hriges Bestehen. Im JubilĂ€umsjahr stellen wir in monatlicher Folge zwölf ehemalige Jacobi-Stipendiatinnen und Stipendiaten vor, die aus ihrer derzeitigen Arbeit berichten. Wir haben ihnen fĂŒnf Fragen gestellt, die sie schriftlich beantwortet haben. Den Auftakt macht Dr. Silvia Tantimonaco, Postdoc an der UniversitĂ€t Oviedo in Spanien. Dr. Tantimonaco war im Jahr 2017 mit dem Projekt El latín de Hispania a través de las inscripciones. La provincia de la Lusitania Jacobi-Stipendiatin in MĂŒnchen.

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Der Abschluss des Projektes zur "Ressourcennutzung auf #RapaNui" und den Forschungen am Fundort Ava Ranga Uka A Toroke Hau wurde durch eine Finanzierung der #GerdaHenkelStiftung unterstĂŒtzt.

DafĂŒr ganz herzlichen Dank!

Enigmatic pit structures in Mongolia identified as permanent settlements from the Qing era

Enigmatic pit structures in Mongolia identified as permanent settlements from the Qing era

Exzellenzcluster Roots
Previously enigmatic pit structures in the Khangai Mountains (central Mongolia) were, at least partly, military settlements or garrisons of the Qing period (1636-1911), as an international team led by #ClusterRoots member Henny Piezonka now writes in @Antiquity
The findings are based on #excavations in 2019, made possible by the #GerdaHenkelStiftung and by the #ClusterofExcellence ROOTS: https://www.cluster-roots.uni-kiel.de/en/publications/other-publications-by-roots-member/enigmatic-pit-structures-in-mongolia-identified-as-permanent-settlements-from-the-qing-era #archaeology @archaeodons
Enigmatic pit structures in Mongolia identified as permanent settlements from the Qing era

Enigmatic pit structures in Mongolia identified as permanent settlements from the Qing era

Exzellenzcluster Roots
Bislang rÀtselhafte Grubenanlagen im Khangai-Gebirge (Zentral-Mongolei) waren zumindest teilweise MilitÀrsiedlungen oder Garnisonen der Qing-Zeit (1636-1911). Das schreibt ein internationales Team um Henny Piezonka jetzt in @Antiquity
Die Erkenntnisse beruhen auf #Ausgrabung​en im Jahr 2019. Sie wurden ermöglicht im Rahmen des #LostCities-Programms der #GerdaHenkelStiftung und vom #ClusterRoots: https://www.cluster-roots.uni-kiel.de/en/publications/other-publications-by-roots-member/enigmatic-pit-structures-in-mongolia-identified-as-permanent-settlements-from-the-qing-era #ArchĂ€ologie #Stadtforschung
Enigmatic pit structures in Mongolia identified as permanent settlements from the Qing era

Enigmatic pit structures in Mongolia identified as permanent settlements from the Qing era

Exzellenzcluster Roots