They took a fresh heavy flask from the counter, uncorked it, and set it on the table in front of them.
With still sleepy eyes they began pouring their thick dark purple tiredness into the flask.
As it started to silently fill up, the first rays of the new morning managed their way into the tiny kitchen. They yawned one last time and sighed with relief when the last drops of pure tiredness dripped out of them.
Feeling awake and ready for the day, they corked the flask and labeled it before putting it into the fridge for later.
Because, as everyone knows, there is no better thing to help you get to sleep in the evening, as the tiredness of an morning after an awful night.

#MicroFiction #Gemurmel #MurmelSchreibt #MikroFiktion

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„Wir verbannten das Arbeitsplatzargument aus allen politischen Diskussionen und Überlegungen.“
»Können Sie kurz erläutern, was Sie mit Arbeitsplatzargument meinen?«
„Klar. Damals war es absolut üblich, dass wenn eine Industrie, oder gar nur ein genügend großes Unternehmen, ins Straucheln geriet, die Politik diesen Unternehmen beisprang und gigantische Summen Steuergelder in diese pumpte. Und rechtfertigte sich damit ja nur ach so wichtige Arbeitsplätze zu sichern.“*schüttelt irritiert den Kopf
»Danke. Und das haben keine Leute kritisiert?«
„Doch natürlich. Aber nie auf einem grundlegenden Niveau und nicht in genügend großer Zahl, da ja die Mehrheit im Denken im kapitalistischen System gefangen war.“
»Ah. Und dann?«
„Dann?! Tja, dann ging alles atemberaubend schnell. Zunächst begannen wir mit einer akribischen Zerlegung des Arbeitsplatzarguments. Was ist ein Arbeitsplatz? Was seine Funktion in der Gesellschaft? Für das Individuum? Was sind seine Auswirkungen? Was sein gesamtökologischer und gesamtgesellschaftlicher Fußabdruck? … mit solchen Fragen begannen wir.
Ziemlich schnell war klar, dass ein ‚Arbeitsplatz‘ aus mehreren Hautpkomponenten besteht. Die für einen überwiegenden Teil der Gesellschaft wichtigste Eigenschaft eines Arbeitsplatzes war es ein Einkommen sicherzustellen um selbst die absolut grundlegendsten Dinge wie Wohnen, Gesundheit, Ernährung etc zu ermöglichen. Natürlich gab es auch damals schon staatliche Programme, die einsprangen wenn wer keine Arbeit fand [und diverse erniedrigende Bedingungen erfüllte, Anm. d. Chronistin]. Aber die waren so knapp bemessen und mit Repressalien versehen, dass es mehr einem reinen Überleben, denn einem echten Leben glich wenn eins darauf angewiesen war.
Also die erste Komponente eines Arbeitsplatzes war für das Individuum unfassbar wichtig: Sicherung der Grundbedürfnisse auf einem möglichst guten Level durch Einkommen. Wir verkürzten dies zu Einkommensquelle. Denn schließlich würde dieser Part des Arguments sofort kollabieren, wenn die Menschen keine Angst mehr davor hätten mit ihrem Arbeitsplatz auch ihr Einkommen zu verlieren. Wenn es stattdessen ansatzweise 1:1 oder mindestens auf einem okayen Level ersetzt würde, wäre ein Arbeitsplatzverlust auf individueller Ebene schon unfassbar viel angstbefreiter.“
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...mal ein kleiner Einblick in längere Dinge, die ich so schreibe für euch. Und nein, nicht Alles an dem ich arbeite ist so ernst und realitätsnah. Muss mich endlich mal um einen zeichenunbeschränkten Blog kümmern. 😅

#MurmelSchreibt #Gemurmel

Wenn Sie vom Erhalt des Wohlstands faselten stand wohl nicht das Gemeinwohl, also das Wohl der Allgemeinheit, sondern der wohl große Abstand Ihrer reichen Selbst, also den bereits Wohlhabenden, vom gemeinen Volk im Vordergrund Ihrer Gedanken. Somit wollten Sie wohl verdeckt als "Wohlstand" nur das Wohl Ihres wohlhabenden Standes bewahren.

#Gemurmel

Finde es ja auch immer wieder faszinierend wie Manche reagieren, wenn ich erkläre "wie ich auf all diese Ideen komme".

...ich weiß nicht wie andere innerlich funktionieren und habe auch erst vor wenigen Jahren begriffen, dass mein Innenerleben _nicht_ identisch mit dem Anderer ist, da wir alle uns seeeehr unterscheiden.

Also, wie komme ich nun "auf solche Ideen"? Schon die Frage funktioniert für mich nicht richtig, da meine Geschichten idR keinen "Ideen", also cleveren Gedanken, entspringen. Mein Innenleben ist viel lebendiger. Gemäß einer Untersuchung habe ich etwas, dass sich "Hyperphantasie" nennt. Innere Bilder sind nicht nur Bilder, sondern nur einen Hauch von der Realität getrennt. Und ich denke und entdecke in Form innerer Erlebnisse und Reisen.
Schreibe ich also zb von einem blaugetupftem ramirischen Dunkelzahn-Drachen, der einer Magierin im Wald jeden Morgen goldenes Gewölle auf der Türschwelle hinterlässt, weil sie ihm einst beim Schlüpfen half, so schreibe ich das nicht nachdem ich aktiv drüber nachgedacht habe was ich euch als Beispiel erzählen könnte. Nein, ich schreibe es nachdem ich _dort_ war, es erlebt, gesehen, gefühlt, gerochen, gehört, kurzum, nachdem ich es wahrgenommen habe.

Die Kehrseite von solch einem Innenleben ist der Hang zu Dissoziation und Maladaptive Daydreaming. Wobei da ein wenig das Henne-Ei-Problem auftaucht, da ich natürlich nicht weiß, ob meine Seele/Psyche erst so oft zerbrochen werden musste bevor sie so wurde oder ob sie immer so war und daher dieses Mittel auch zum Coping nutzt.

#Gemurmel #MurmelSchreibt

In meinem Universum, dass ich in mir trage, gibt es so endlos viele und detaillierte Welten, dass mich ihr Erleben, Wahrnehmen und in ihnen zu wandeln so sehr fesseln und (über)fordern, dass ich vor dem weißen Blatt sitzend oft still zusammenbreche, da ich nicht weiß wie und wo ich beginnen kann all dies für Außenstehende sinnvoll nieder zu schreiben. So unfassbar gern möchte ich Menschen einladen und all diese fantastischen Dinge erleben und sehen lassen. Und doch, steh ich mir selbst im Weg.

Gäb es nur bei uns auf der realen Erde etwas Vergleichbares zu den Innen-Recordern der Vujahym, die die Innenwelten ihrer Fantasievollsten für alle zugänglich machen - ganz ohne Übertrag auf und Verlust durch ein Medium.

*seufz

#Gemurmel #MurmelSchreibt

Ich bin bloß ein kleiner Stein.
Ein Kiesel.
Kaum größer als eine Murmel.
Mit buntem Mineraleinschluss schimmere ich in allen Farben.
Mikroskopisch ist meine Gravur.
Dort steht auf ewig gemeißelt mein Ideal:
"Leben, Klima & Umwelt bewahren."
So lieg ich hier.
Ob Wind, ob Regen, Schnee oder Sturm.
Ich lieg hier und bin doch nicht stumm.
Denn Ich bin vielleicht klein, doch mit all meinen Geschwistern bilde ich ein Bergmassiv, dass auch den schlimmsten und längsten Stürmen trotzt.
Auf Uns werden die Zukünftigen bauen.
Denn Wir sind die Bewahrenden des Zukünftigen.

#Gemurmel #MurmelSchreibt

Merkt ihr was die andere Sprache der Klimawissenschaft gerade mit euch macht?

...vielleicht musste erst die harte Nuss der zurückhaltend kommunizierenden Wissenschaft geknackt werden bevor es zu positiven sozialen Kipppunkten kommen kann bezüglich des ganzen Themenkomplexes.

...Werd diesen Tröt speichern und im Verlauf der Zeit nochmal hervorholen.

#Gemurmel #ZukunftsGemurmel

#HitzewellenHacks #LangTroet

Da es die nächsten Tage wohl sehr heiß wird, wollte ich euch im Vorfeld einmal nach euren besten "Hacks" und Tipps zum guten Überstehen sehr heißer Tage und Nächte fragen und diese sammeln.

Beginne dann direkt einmal mit Dingen, die ich über die Jahre gelernt habe - vorsicht wird länger, ist aber alles nur Laienwissen. ^^

Wohnung vorher abkühlen:
Die Morgen und Nächte vor der Hitzewelle nutzen und so ausgiebig wie möglich lüften, sodass Mauerwerk, Möbel und alles andere möglichst kühl sind zu Beginn der Hitzewelle. Am besten beim Lüften Schränke etc öffnen, sodass auch diese schneller durchkühlen.

Weiße/helle Laken außen über Fenster spannen die keine Fensterläden/Außenrollos haben. Wichtig dabei: die Hitze bereits Außen abzuwehren. Innen bringt es nicht mehr halb so viel, da die Hitze dann ja schon drinnen ist und nicht mehr komplett nach draußen kommt (ohne Klimaanlage o.ä.).

Achtet auf euren Elektrolythaushalt. Wer viel schwitzt , und daher viel trinkt, muss aufpassen auch genügend Salze/Elektrolyte zum Ausgleich aufzunehmen.

Schämt euch nicht einen Schirm zu nutzen wenn ihr doch einmal durch die pralle Sonne müsst. Im Idealfall nutzt einen mit UV-Schutz (gibt es immer mehr).

Wenn ihr viel (draußen) unterwegs seid, kann ich empfehlen ein Kopftuch/Bandana/Dreieckstuch mitzunehmen, welches ihr hin und wieder nass machen und um den Kopf binden/drauf legen könnt. Oder eine Kappe/Mütze die ihr nass machen könnt. Nasser Stoff auf dem Kopf macht die Hitze wesentlich erträglicher.

Achtet auf andere Menschen. Viele wissen nicht gut über die Gefahren von Hitze bescheid und erkennen daher beispielsweise auch nicht wenn eine Person damit körperlich zu kämpfen beginnt. Helft einander.

Die kälteste Phase des Tages, und daher während einer Hitzewelle ideal zum Lüften, ist leider in aller Regel nicht abends, sondern erst gegen Ende der Nacht, kurz bevor für die meisten der Tag beginnt. Grob zwischen 4 und 5 Uhr morgens.
Abends ist der Boden, und in Städten insbesondere der Asphalt, nämlich noch so lange mit "Nachglühen" beschäftigt, dass die Temperatur nur langsam abfällt.

Achtet auch auf eure Haustiere. Es gibt mittlerweile ganz praktische Kühldecken, die durch Körperwärme funktionieren - für mich reinste Magie xD. Hab davon welche für die Katzen und tatsächlich sogar eine XXL-Hunde-Kühldecke, die ich mir an Hitzetagen aufs Bett lege um mich selbst drauf zu packen - tut unfassbar gut ^^.

Selbst wenn ihr die größten Sportskanonen seid: legt für die heißesten Tage besser eine Pause ein. Es ist wirklich lebensgefährlich.
Stattdessen anstrengende Gartenarbeit zu machen empfiehlt sich übrigens ebensowenig ^^''.

Und denkt dran, dass die Sonnencreme vom Strandurlaub von vor der Pandemie ganz sicher nicht mehr den Schutz bietet, den ihr euch erhofft...lieber neue besorgen wenn ihr dieses Jahr noch keine angebrochen habt.

Noch ein letzter Erfahrungswert in unserer multikatastrophalen Zeit: steckt euch mehrere Wechselmasken ein - durchgeschwitzte FFP2/3 Masken sind für die Tonne.

Und nun bin ich gespannt was für Ratschläge ihr noch parat habt :)

EDIT:
Nachtrag, hier eine (englische) DIY Anleitung um einfache Cool Packs, die bereits bei 18°C gefrieren (!!) herzustellen (mit Salz, Natriumsulfat, Wasser und einem Verdicker wie zb Xanthan Gum): https://climatejustice.social/@MurmeltHier/112655411904350612

#Gemurmel

MurmeltHier (@[email protected])

Sorry for YouTube link, but I think this is too important. NightHawkInLight has uploaded a video in which he describes how to make exceptionally easy and good cooling packs and cooling sheets which already freeze at 18°C! without any energy requiered (except of cooking the recipe at first). The mixture of Salt, Water, Sodium Sulfate, and something to make it more of a gel like Xanthan Gum, is easy and cheap to come by. https://www.youtube.com/watch?v=Nqxjfp4Gi0k This should be useful to everyone living through heat waves. Lets make some Cool Packs and save lives.

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