Finde es ja auch immer wieder faszinierend wie Manche reagieren, wenn ich erkläre "wie ich auf all diese Ideen komme".
...ich weiß nicht wie andere innerlich funktionieren und habe auch erst vor wenigen Jahren begriffen, dass mein Innenerleben _nicht_ identisch mit dem Anderer ist, da wir alle uns seeeehr unterscheiden.
Also, wie komme ich nun "auf solche Ideen"? Schon die Frage funktioniert für mich nicht richtig, da meine Geschichten idR keinen "Ideen", also cleveren Gedanken, entspringen. Mein Innenleben ist viel lebendiger. Gemäß einer Untersuchung habe ich etwas, dass sich "Hyperphantasie" nennt. Innere Bilder sind nicht nur Bilder, sondern nur einen Hauch von der Realität getrennt. Und ich denke und entdecke in Form innerer Erlebnisse und Reisen.
Schreibe ich also zb von einem blaugetupftem ramirischen Dunkelzahn-Drachen, der einer Magierin im Wald jeden Morgen goldenes Gewölle auf der Türschwelle hinterlässt, weil sie ihm einst beim Schlüpfen half, so schreibe ich das nicht nachdem ich aktiv drüber nachgedacht habe was ich euch als Beispiel erzählen könnte. Nein, ich schreibe es nachdem ich _dort_ war, es erlebt, gesehen, gefühlt, gerochen, gehört, kurzum, nachdem ich es wahrgenommen habe.
Die Kehrseite von solch einem Innenleben ist der Hang zu Dissoziation und Maladaptive Daydreaming. Wobei da ein wenig das Henne-Ei-Problem auftaucht, da ich natürlich nicht weiß, ob meine Seele/Psyche erst so oft zerbrochen werden musste bevor sie so wurde oder ob sie immer so war und daher dieses Mittel auch zum Coping nutzt.
#Gemurmel #MurmelSchreibt