Düsseldorfs Visitenkarte: Die Geschichte hinter den bekanntesten Bauten der Stadt
Am 8. Mai 1926, einem Samstag, startete die GeSoLei, die größte und erfolgreichste Ausstellung der Weimarer Republik.
In nur einem Jahr war sie in Düsseldorf auf die Beine gestellt worden, inklusive der bis heute erhaltenen und genutzten Dauerbauten des Ehrenhofensembles mit der Tonhalle plus Rheinterrasse.
1926:
"Gesolei" Hauptrestaurant m. Rheinterrasse
kurz vor seiner Fertigstellung.
Um frühzeitig für die Ausstellung werben zu können, kamen auch Motive der unfertigen Ausstellung in Umlauf.
Dieses Exemplar ist allerdings nach der Eröffnung gelaufen: am 15. Juni 1926 nach Hörde mit herzlichem Gruß aus "fröhlicher Runde".
Dazu eine Detailaufnahme des Werbestempels.
Bald jährt sich zum 100. Mal die Eröffnung der #GeSoLei .
Die wissenschaftliche Generalsekretärin der Ausstellung war Dr. med. Marta Fraenkel (1896–1976).
›Tsurikrufn‹, ein gemeinschaftliches Erinnerungsprojekt des ASKI zum Festjahr »1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« (2021), zeigt ihre Biografie u ihre Beiträge zur Popularisierung der Erkenntnisse der Öffentlichen Gesundheitspflege. DANKE!
Fraenkel musste, um ihr Leben zu retten, Deutschland 1933 verlassen.
Bald wird die große Ausstellung "GeSoLei" eröffnet. – Also, vor hundert Jahren bald.
Ansichtskarten waren wichtige Werbemittel. Hier die frisch fertiggestellte 'Rheinhalle', heute 'Tonhalle', und die weiteren Dauerbauten an der Rheinfront des Ausstellungsgeländes, die alle heute noch stehen. Sie bilden zusammen und mit den gärtnerischen Anlagen das 'Ehrenhof'-Ensemble.
Die Echtfoto-Karte von 1926 hat sich in typischer Weise gebogen.