Als der Bubikopf Wien eroberte…

Die neue #Kurzhaarfrisur für Frauen wurde 1924 auch in Wien zu einem viel diskutierten und heftig umstrittenen Massenphänomen. Der Bubikopf galt vielen als das bedeutendste Zeichen der neuen Frauen, da er gegen die bis dahin üblichen Vorstellungen von Weiblichkeit verstieß. Scharfe Kritik am Bubikopf kam insbesondere aus konservativen, deutschnationalen und klerikalen Kreisen. Kündigungen am #Arbeitsplatz, #Scheidungsfälle und #Betretungsverbote in #Kirchen waren durchaus üblich. Besonders brisant war das Thema im damals noch vorwiegend von Männern geprägten #Friseurgewerbe. Mehr zur Geschichte des Bubikopfes in einem neuen Magazin-Beitrag: https://magazin.wienmuseum.at/ganz-schoen-revolutionaer-der-bubikopf

Trude Fleischmann: „Frl. K.“, Fotografie von Trude Fleischmann, um 1930, #Wien Museum

#Frauenkampf #Misogynie

Ganz schön revolutionär – Der Bubikopf

Vor 100 Jahren wurde der Bubikopf in Wien populär. Die neue Kurzhaarfrisur für Frauen sorgte für große Aufregung, denn sie war sehr viel mehr als eine bloß oberflächliche Modeerscheinung.