Den "Harten Handel" O. M. Grafs beendet. Ein ungeschöntes Sittenbild des Bauerntums, das ich genau so (und ärger) erlebt habe. Es gibt keine positiv konnotierte Figur, sondern nur mehr oder weniger große Egoisten. Was weitgehend außen vor bleibt in diesem Roman ist das Kindsein, zwischen Geschlagenwerden und Arbeit. Sehr zu empfehlen diesbezüglich Franz Innerhofers "Schöne Tage". Kernkompetenz am Land: Kinder schlagen, in die Kirche rennen. 1/2