Hälfte der Themen Indoor abgeschlossen beim #Fotomarathon #WFM2025. Jetzt geht es endlich nach draußen.
Heute wieder beim #Fotomarathon dabei
#wfm2025
Die Themen
#wfm2025 - Themen
(1)Farbenspiel
(2)zerkleinert
(3)Herzensmomente
(4)halbe Sachen
(5)unter Strom
(6)filmreif
(7)am Wegesrand
(8)architektonische Meisterwerke
(9)strapazierfähig
(10)Wo Licht ist, ist auch Schatten.
(11)aus anderer Perspektive
(12)im Eimer

Eine Viertelstunde vor Start entscheiden, dass ich dieses Jahr doch mitmachen will beim Wiener #Fotomarathon. Hach ja. ;D Die Themen sind grad schon auf der Webseite freigeschaltet worden.

12 Themen, 12 Stunden Zeit, Bilder in genau der Reihenfolge, direkt out-of-cam, keine Bearbeitung erlaubt.

Ihr könnt übrigens von überall aus mitmachen, ihr müsst nicht in #Wien sein. ;)

https://www.fotomarathon.at/

Heute erstmals nach 10 Jahren Pause wieder beim #FotoMarathon dabei. Bin schon gespannt.
#WFM2025

Das war mein Fotomarathon 2014

Boah! Er ist rum! Der Fotomarathon 2014. Wow. Was für ein Tag!

Nach ein wenig Spannung ob ich es pünktlich zur Anmeldung schaffe, war ich dann doch pünktlich genug am Hofbräukeller um dort alte gute Bekannte zu treffen und sich langsam auf den Fotomarathon einzustimmen. Meine Vorbereitungen waren eher rudimentär – ich hatte mir sogar vergessen meine Startnummer zu notieren und musste diese erst nachfragen. Um für alles bereit zu sein habe ich dann auch quasi meine komplette Fotoausrüstung in den Kofferraum geworfen – mit dem Vorsatz aber nur mit kleinem Besteck loszuziehen. Kleines Besteck soll bedeuten: Nur ein Objektiv für alle Bilder! Aber erst wollte ich wissen was das Thema ist bevor ich mich entscheide. Naja, ich hätte es vorher wissen können wofür ich mich entscheide…
Als das Oberthema verkündet wurde und ich den Zettel mit dem ersten Themenblock in der Hand hatte, war dann auch der restliche Plan gefasst.

Im Gegensatz zum letzten Fotomarathon waren die beiden Themenblöcken offener, weniger konkret, kreativer gestaltet. Das ist mir ehrlich gesagt sehr entgegengekommen, wenn auch ich mit dem einen oder anderen Thema hier so meine Probleme hatte.

Das Oberthema lautete „München macht…“, die Unterthemen dann passend dazu:

1. wolkig (inkl. Startnummer)
2. heiter
3. ahnungslos
4. clever
5. verstopft
6. flutsch

7. zornig
8. verliebt
9. verlegen
10. gesellig
11. fromm
12. geil

In diesem Rahmen ist relativ schnell die Idee gereift, dass ich nicht nur mit einer Brennweite und einem Format arbeiten möchte, sondern das ganze als Selfies inszenieren möchte. Also im Sinne von „München macht mich…“. Ich habe es nicht ganz konsequent bzw. ehrlich durchgesetzt, dafür hoffentlich mit etwas Humor und Augenzwinkern. Als Brennweite bin ich mit 20mm an der D600 losgezogen – das ist schon ein wenig krass’, aber 20mm sind einfach nur genial! Und wie sagte Arndt bei der Eröffnung des Fotomarathons so schön: „Wenn ein Bild nicht gut ist, dann warst du nicht nah’ genug dran’!“ – und bei 20mm stimmt das definitiv. Weiter Querformat und diesmal – Farbe.
Die Idee mit den Selfies hatte ich schon ein wenig im Hinterkopf und ist ein wenig einem alten Projekt angelehnt, aber bei anderen Themen hätte das vielleicht nicht funktioniert. Ich hoffe damit ein durchgängiges Motto unter die Bilder zu heben und den Bildern auch etwas persönliches mitzugeben. Und da ich weder auf Plüschtiere, Glaskugeln oder sonstigen Krams in Bildern stehe, musste ich wohl selbst ran! Vielleicht gibt das ja Bonuspunkte… 😉

wolkig heiter ahnungslose clever verstopft flutsch zornig verliebt verlegen gesellig fromm geil

Am Ende bin ich mit den Ergebnissen recht zufrieden. Ob es für eine Platzierung reicht – keine Ahnung. Ist mir aber auch egal!

Zu jedem Bild gibt es natürlich noch einen Subtext, ein Gedanke, eine Idee. Ich hoffe jedoch, dass der Titel ausreicht um die Idee des Bilder zu vermitteln.

#Fotomarathon #München

Home

Fotomarathon München

Das war mein Fotomarathon München

Aha! Der Photowalk München veranstaltet einen Fotomarathon? Ob ich da Teilnehmen will? Naja, warum nicht. Wird schon ein Spaß werden.

So fing alles an. Relativ begeistert, relativ neutral.

Und so blieb es bis kurz vor Start auch. Lediglich in der letzten Woche vor dem Start wurde ich etwas “nervös”, eigentlich initiiert durch die Trainings von Matthias. Das bereitete mir dann doch schon gehöriges Kopfzerbrechen! Warum trainiert der???

Am Vorabend begannen die Vorbereitungen, Tasche packen, Akkus prüfen, S-Bahn raussuchen. Fertig.

Am Morgen war ich dann nervös! Wollte anstelle um 8:40 schon um 7:40 in zur S-Bahn gehen und hätte meine (Backup-S-Bahn) um 9 Uhr dann noch fast verpasst.

Die Anmeldung verlief sehr schnell und reibungslos – super Organisation kann ich nur sagen!!! Was etwas genervt hat war das warten auf Boggi – ich hatte mich leichtsinnig überreden lassen für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Anstelle doof rumzustehen und zu warten hätte ich gerne im Biergarten mit dem einen oder anderen bekannten Gesicht geklönt! Aber: Hätte ich nicht bei der Anmeldung warten müssen, dann hätte ich Birgit Engelhardt getroffen! Genau diese Birgit bei deren Stillen Post ich teilgenommen hatte.

Ich bin dann doch noch zum ratschen in den Biergarten gekommen und hatte da so meinen Spaß!

Um 11 Uhr gab es dann nach einer Ansprache von Arndt und dem Schirmherr Michael von Hassel (und zwar ganz ohne Schirm und “-blad”) endlich die Themen!

Überthema: “Am Rande des Lichts”

Themen 1-6

1. Sonne im Herzen (inkl. Startnummer)

2. Lichtspiel

3. Über seinen Schatten springen

4. Lichtfänger

5. Die dunkle Seite (der Macht)

6. Ein lichter Moment

Nach dem ich die Themen erhalten hatte bin ich erst mal zu dem Interview gegangen – das war dann auch recht zackig im Kasten (wenn gleich mich die Fragen etwas verwundert haben…). Um mal über die Themen nachzudenken bin ich in das nächste Kaffee auf einen Latte gezogen… dort hat mich dann auch endlich Matthias gefunden!

Meine Gedanken waren dann:

Das Überthema sollte in Richtung Exposure to the right/left sein, sowie hohen Kontrastumfang beinhalten. Also die Kameraeinstellung auf S/W stellen und hier noch etwas nachstellen.

Thema 1 war jetzt erst mal ein Problem – ich war ratlos wie ich das darstellen solle. Die Sonne im Herzen… Wort-Assoziationsspielchen (Sonne, Blume, Licht, Wärme, Lachen….) brachten mich nicht richtig weiter. Eigentlich gar nicht weiter. Ich bin dann zu Plan B umgestiegen, ein Bild meiner lieben Familie auf dem iPad mit der Startnummer ergänzt und abfotografiert. Später musste ich noch feststellen, dass es unscharf ist… doof!

Aber ich musste hier über die “Denkblockade” wegkommen.

Thema 2 “Lichtspiele” war für mich ziemlich klar – bei wirklichem Sonnenschein wäre es ein Bild der Isar mit den Lichtreflektionen gewesen. Danke der übergroßen Softbox hat das aber nicht funktioniert. Direkt an der Isar sind aber auch die Museum-Lichtspiele

Zu Thema 3 “Über seinen Schatten springen” ist mir sofort die Sonnenuhr am Deutschen Museum eingefallen – aber auch hier: Keine Sonne – kein Schatten! Also nochmals nachdenken: Was ist mein persönlicher “Schatten” – und das dann noch so, dass es jeder versteht! Ich hätte jemanden anquatschen können und ein People-Street Bild machen können. Definitiv etwas wo ich über MEINEN Schatten springen muss… aber das versteht ja keiner.

Was dann doch jeder versteht ist (hoffentlich) dieses Bild:

Oder springt ihr nicht auch über einen Schatten wenn ihr eine Bild-Zeitung kaufen müsst?

Zu Thema 4, dem Lichtfänger, brauchte ich dann auch 2 Anläufe. Idee 1 war “Ein Objektiv” – es fängt ja das Licht. Aber ich brauchte dazu eine Lichtquelle. Toll. Es war helllichter Tag! Nirgendwo ein Licht an! Also in einen Lampenladen! Diese Idee hatten wohl schon mehrere denn die Ladenbesitzerin begrüßte mich als Fotograf schon recht freundlich… shit! Okay, hier also nach einer passenden Location suchen und dann feststellen: Geht nicht! Kein Makro dabei! shit shit! Plan B! Gesucht, gefunden:

Diese Kristalle an einem Kronleuchter fangen das Licht doch perfekt ein…. oder???

Thema 5: Die dunkle Seite der Macht – naja, erste Assoziation war “Kirche”. Eine Marienstatue oder ähnliches wäre dann aber schon etwas sehr zynisch gewesen. Aber gibt es in der Frauenkirche nicht den Fußabdruck des Teufels?

Hier bin ich dann zum ersten Mal (und einzigen mal) von einer Festbrennweite (85er oder 35er) auf das 10-24 UWW gewechselt!

Der lichte Moment des Thema 6 kam mir dann bei einem Latte und MyMuesli2Go:

Mann beachte die Lösung der Navier-Stokes Gleichung!

Bis hier hin war ich sehr gut in der Zeit unterwegs, daher kam jetzt die Zwangspause bis zur Verteilung des zweiten Themenblocks um 15 Uhr. Im Nachhinein muss ich sagen – dieser Break war nicht gut! Ich hatte tatsächlich für Thema 7 wieder Probleme in den Kreativmodus zu kommen!

Die Themen 7-12 waren dann:

7. Lichter der Vorstadt

8. Lichtkunst

9. Scheinwelten

10. Randgestalten

11. Hoffnungsschimmer

12. Feuer und Flamme

Na DANKE für das Thema 7! Lichter der Vorstadt. Um 15 Uhr am Mittag! MESZ – nicht zur Wintersonnenwende! Ich gestehe: Dr. Google hat mir hier den Tipp gegeben: Das Vorstadtcafe! Auf meine freundliche Frage ob ich hier fotografieren darf gab es sofort ein „”ja” – und ich war nicht der einzige Teilnehmer des Fotomarathons der auf diese Idee kam…

Für Thema 8 habe ich mich einfach durch Schwabing treiben lassen um dann in einem der typischen Schwabinger Vorstadtlädchen eine Lichtkunst-werk zu finden.

Schön auch hier: Wenn man fragt, dann darf man ohne Probleme fotografieren – aber man sollte vorher fragen!

Zum Thema 9 hatte ich schon sehr früh eine Idee – die ich am Ende dann aber doch nicht umgesetzt habe. Dafür kam mir dann eine andere – sehr feinsinnige und mehrdeutige Idee zu “Scheinwelten”:

Es ist eine Welt voller Scheine und eine große Scheinwelt.

Mit dem Thema 10 hatte ich wieder so meine Probleme. Am Isartor hatte ich vorher ein paar Punks gesehen – die wären nun sehr passend gewesen. Aber ich war ja nun in Schwabing UND ich müsste dazu Menschen ansprechen… geht nicht! Also auch hier wieder eine Verlegenheitslösung:

Assoziationen wer hier eine Gestalt am Rand oder gar eine Randgestalt ist überlasse ich dem Auge des Betrachters.

Das Thema 11 hatte ich auch schon recht schnell im Kopf – auch hier sollte eine Kirche herhalten. Ursprünglich wollte ich betende Hände aber ich fand es dann nicht angebracht das zu fotografieren. Aber ich fand dann doch noch ein sehr passendes Motiv:

Insgesamt hatte ich für “Hoffnungsschimmer” noch mehr Bilder gehabt – was mich dann noch in ein Problem mit Thema 12 brachte. Denn die Bildidee für Thema 11 war eigentlich das für Thema 12 – also brauchte ich noch ein Backup-Bild sollte ich mich so entscheiden, dass ich das Bild mit den Kerzen für Thema 11 hernehme.

Sehr spontan kam mir hier noch die Idee an die ewige Flamme an der Münchner Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus einzufangen.

Dies ist das einzige Farbbild in meiner Reihe.

Zurück im Hofbräukeller machte ich mich an das Aussortieren der Bilder.

Dank iPad zum Preview in ordentlicher Größe war das einfacher – aber keinesfalls einfach!

Nach der Abgabe gab’ es noch ein nettes Abschlussbier mit einigen Teilnehmern – leider mussten wir in der Gaststädte mühsam einen Platz suchen und konnten wegen Regen nicht im Biergarten zusammensitzen. Somit blieb das eine oder andere Gespräch mit ehemals virtuellen Foto-Kollegen leider auf der Strecke. Sehr schade….!!!

Insgesamt eine klasse Idee die vom PWM-Team mehr als professionell umgesetzt wurde! Danke hier nochmals an das ganze PWM-Team, die Sponsoren, den Schirmherr und an die Jury die jetzt die Mammutaufgabe haben nun ca. 3.500 Bilder zu sichten und zu bewerten! Ich wollte jetzt nur ungern mit den Damen und Herren tauschen… 

Mache ich das nächste Jahr nochmals mit?

Ja, ich denke schon – es sei denn es wird nochmals richtig härter (z.B. so wie in Berlin).

Jetzt bin ich mal gespannt was die anderen Blogger so schreiben werden und welche Bilder man nun in Flickr so finden wird!

#Fotomarathon #München #Photowalk

Fotomarathon 2013

Hm, soll ich jetzt anfangen zu ranten?

Also liebes Orga-Team des Fotomarathon München 2013.
ich habe einen sehr großen Respekt vor dem Aufwand und der Zeit die Ihr hier investiert! Die Orga (inkl. Wetterbestellung) waren perfekt! Alles lief am Schnürchen (Sehen wir mal von dem Server-Schluckauf bei der Anmeldung ab…). Locations, Vorbereitung, Unterlagen… wirklich Hochachtung!!!

Hatte ich letztes Jahr über die Kombination von Thema/Aufgaben und Wetter gestöhnt, so hoffte ich bei dem heutigen Sommer-Sonnenschein auf die richtige Kombination. Ich bin sehr gut motiviert (ggf. aber schlecht vorbereitet) in den Hofbräukeller gefahren und habe mich auch sehr darüber gefreut gute alte Bekannte wieder zu treffen. Andere haben leider gefehlt.

Das Überthema lautet 2013: „Mia schau’n bayrisch!“
Prima. Bayern. München. Heimat (naja, Lebensmittelpunkt….). Da kann man was mit machen.

Die 12 Einzelthemen haben mich dann aber schon – irritiert. In Anlehnung an Fernsehserien oder Filme in/um München mussten die Themen

1. Löwengrube (Inkl. Startnummer)
2. Weißblaue G’schichten
3. Ein Münchner im Himmel
4. Monaco Franze
5. Irgendwie und Sowieso
6. Königlich bayrisches Amtsgericht
7. Zur Freiheit
8. Die schnelle Gerdi
9. Kir Royal
10. Der ganz normale Wahnsinn
11. Der Alte
12. Rama Dama

kreativ fotografisch umsetzen. Priml!

Ich gestehe: Ich war schockiert! Die Filme/Serien geben ein sehr enges Gerüst wieder – sofern man sie kennt! Ich kannte einige – aber alles kennt man eben doch nicht. Also iPad raus, Wikipedia und Dr. Google gefragt um überhaupt einen Kontext zu bekommen! Was machen die 1995 geborenen? Ist dies das Ziel des Fotomarathons? Google-Recherche um Begriffe/Aufgaben zu verstehen damit man anfangen kann diese kreativ zu interpretieren? Dazu geben diese Vorgaben ein dicht recht enges Korsett in dem man sich bewegen kann – also eher wenig Spielraum für Kreativität. Die Aufgaben dieses Jahr waren also schon „bemerkenswert“.

So hat es auch 2,5h gedauert bis ich die erste Aufgabe gelöst hatte.  2,5h in denen ich frustriert durch München gelaufen bin, an der Residenz vorbei um an den Löwen dort 10 andere Teilnehmer des Fotomarathons zu sehen, weiter zum Polizeipräsidium in der Löwengrube – wo weitere 25 Fotografen standen. Murx! Alles Murx! Warum konnte ich keine kreative Idee aus den Begriffen ableiten? Löwe – Bayernlöwe. Grube – Loch. 151? Murx! Wo war mein Hirn? Wo die Kreativität? Scheiß Google der einen auch nur dahin bringt wo die anderen längst waren? Die Löwen sind in München natürlich auch mit etwas anderem verbunden. Mit den 60ern! In einem Souvenirshop bin ich dann über diese Fußball-Schoko-Bälle gestolpert. Die wohl teuerste Milch-Schokolade die ich jemals gekauft habe…

Jetzt war der Knoten geplatzt! Die Weißblaue G’schichten waren einfacher. Weißblau – Farbe der Bayern. Geschichte. Da passt vieles.

Der Münchner im Himmel ist mir ebenfalls in dem Souvenirladen untergekommen. Und wo ist der echte Himmel für einen Münchner? Im Biergarten! Und was hätte sich der Alois denn am liebsten im Himmel gewünscht? Bier! Und keine Manna!

Der Monaco Franze war schwieriger. Auf keinem Fall wollte ich zur Münchner Freiheit fahren und dort das Denkmal fotografieren. Also musste der ewige Stenz, der Lebemann und Frauenheld anders reaktiviert werden. An der Schrannenhalle wurde ich fündig. Eine Familie hat sich als Rückenmodell bereitgestellt! 1000 Dank an diese lieben Menschen.

Zu Irgendwie und Sowieso ist mir nur bekannt, dass es Ende der 60er Jahre spielt, also Flower Power, Hippies, Sex’n’Drugs’n’Rock&Roll! Mir viel also wenig mehr als ein Flower-Power-Hippie-Mädchen ein.

Wer kennt es nicht, das königlich bayrisches Amtsgericht. „Jawohl Herr Richter!“. Oh wie gerne hab‘ ich das als Bub angeschaut. Ein Stück Kulturgut was meine Kinder sicher nicht mehr ansehen wollen. Aber woher nimmt man dies in München? Wurde die Serie doch in Tutzing gedreht? Aber kennt man ein Gericht – kennt man alle Gerichte. Lange Flure & Gänge, sitzen, warten.

Hier kam der Break (eigentlich ist der für mich schon vorher gekommen…) an dem man eine kleine Stärkung und die nächsten 6 Aufgaben erhalten hat.

Zur Freiheit. Eine Serie die ich so gar nicht kenne. Aber was ist Freiheit im Sommer für mich? Sandalenträger bin ich nicht – aber Cabrio ist schon fein!

Die schnelle Gerdi ist schon ein Begriff, aber dazu ist mir gar nichts mehr eingefallen. Die Assoziation zu „Taxi“ ist einfach zu nah‘. Vermutlich werden mehr als 100 Teilnehmer der FMM13 hier so wie ich einfach nur ein Taxi als Bild haben…

Bei Kir Royal gibt es natürlich auch offensichtliche Bilder. Aber neben „Baby Schimmerlos“ und dem naiven Fotografen ist mir auch nur noch die Sekretärin in Erinnerung geblieben. Kir Royal trinken mochte ich nie. Schampus is‘ nicht so meines. Aber die Artikel des Baby Schimmerlos waren bestimmt so schmierig und niveaulos wie dieser:

Und täglich grüßt das Murmeltier – äh – der ganz normale Wahnsinn. In München gehören für mich da die Baustellen und der Stau in der Innenstadt dazu, die Preise für Parken, Essen und Trinken und – und die MVG&DB

Der Alte. Ah! Den kennt man. Der war immer klasse. Aber ein Thema das man aufgreifen könnte? Fehlanzeige! Okay, der Lowitz ist irgendwie „DER Alte“, aber wo bekomme ich im Sommer in München einen älteren Herren in Regenmantel her?
Zum Glück gibt es noch andere „Alte“ Charakter in München.

Am Ende heißt es Rama Dama. Aufräumen. Wegräumen. Zusammenräumen. Die Trümmerfrauen haben hier in der Nachkriegszeit einen wirklichen Knochenjob gehabt. Das kann keiner nachvollziehen der nicht damals gelebt hatte. Zum Glück gibt es heute Trümmer nur noch auf regulären Baustellen

Aber was sollte nun der Rant am Anfang? Ich hab‘ doch 12 Bilder?

Es gibt sicherlich begründete Punkte die man hätte anders machen können bzw. die man in Zukunft durchaus überdenken könnte. Den meisten Groll habe ich am Ende auf mich selbst! nach 2,5h war ich fast soweit aufzugeben. Hinzuschmeissen. Heimzugehen! Hallo? Aufgeben? Es war einfach zum KOTZEN!

Und wenn ich dann im Vorbeigehen andere Teilnehmer gesehen habe, die super-kreativ einen Umriss eines Mordopfers mit Kreide auf den Boden gezeichnet hatten (Der Alte), die in den blauen Himmel gesprungen sind (Münchner im Himmel) oder sich Menschen was ins Ohr flüstern ließen (Münchner G’schichten), die den Gedankensprung vom königlich bayrischen Amtsgericht zu dem lustigen Richter mit seiner Vorliebe zum Schnupftabak hinbekommen haben – DANN ÄRGERE ICH MICH ÜBER MICH SELBST! Es ist ein eigen-rant. Ein mir selbst in den Hintern-beissen!

Es war anstrengend, ich bin super kaputt, es hat spass gemacht ein paar Bekannte zu treffen.

Werde ich wieder hingehen? Nächstes Jahr? Meine spontane Aussage war (laut meiner Frau) ähnlich wie letztes Jahr: NIEMALS WIEDER. Also: Schau’mer mal!

Dieses Jahr gilt mein Dank meinem Sohn Pascal der selbst teilgenommen hat und meiner Tochter Lucia die mich begleitet hatte und nicht nur Modell stand sondern auch meinen Frust in den Anfangsstunden ertragen hat. Hochachtung hierfür!

#Fotomarathon #Kreativ

Nein, ich habe mich jetzt nicht für Langstreckenläufe begeistert – aber ja, ich habe tatsächlich neue Laufschuhe! Und ich bin schon glücklich, wenn ich eine kleine Runde schaffe. Da muss man es ja nicht gleich mit 42 km übertreiben, oder?

Stattdessen habe ich am 2.11. in Frankfurt beim Hörertreffen des Fotopodcasts teilgenommen, und das war wirklich eine klasse Entscheidung. Ursprünglich passte es zwar gar nicht in meine Urlaubsplanung (Vorbereitung, Location, Timing) – aber nachdem der Zielort „spontan“ auf Frankfurt umgelegt wurde und ich mit meinem Junior am Ende der Herbstferienwoche dann doch in der Nähe von Würzburg war, hat alles perfekt zusammengepasst.

Neufi und Michael vom FPC-Team hatten einen kleinen Fotomarathon für uns organisiert und schickten uns auf eine Tour durch die Bahnhofsgegend – eine geniale Idee! Da ich von 1996 bis 2000 in Frankfurt gearbeitet habe, kenne ich Mainhatten ja ein bisschen. Trotzdem habe ich mich mit einem echten Local Guide (aka Vivien) zusammengetan, um die Stadt mal wieder neu zu entdecken und uns durch die Straßen treiben zu lassen. Dabei sind wir auch an einem meiner Highlight-Orte in Frankfurt vorbeigekommen: Der Kleinmarkthale und der Buchhandlung Walther König – zum Glück habe ich nie einen großen Rucksack dabei, wenn ich hier vorbeikomme… Die vier Aufgaben zu lösen, hat richtig Spaß gemacht und ich hatte eine tolle Möglichkeit mit Vivien zu quatschen!

Frankfurt – Hot Frankfurt – Spiegelung Frankfurt – Überragend Frankfurt – Street in Motion

Interessant war definitiv der Zwischenstopp am Main, wo wir das wunderschöne Panorama von Mainhatten der alten Mainbrücke einfangen wollten. Wollten – weil die Blaue Stunde hatte sich elegant hinter grauen Wolken versteckt. Auch ist eine Brücke für Langzeitbelichtungen wenig ideal (bei jedem vorbeifahrenden Auto gab es heftige Erschütterungen!), hatten alle ihren Spaß und erstaunlich viele Menschen blieben stehen und wissen wollten, was wir hier mit den ganzen Stativen auf der Brücke machen würden. Erst am Mainufer selbst wurde der Boden ruhiger für ordentliche Langzeitbelichtungen und Lightpainting. Als notorischer Stativ-Verweigerer habe ich hier dann die Chance genutzt, mich ein bisschen mit den anderen auszutauschen und die Atmosphäre zu genießen.

Zum Abschluss sind wir dann in Sachsenhausen versumpft und haben bei einem Äppler den Abend ausklingen lassen. Es war einfach großartig, neben ein paar netten Frankfurt-Schnappschüssen auch gutes Essen, klasse Gespräche und eine Menge Spaß zu haben – auch wenn die Lautstärke im Restaurant für mich schon fast an der Grenze war. 

Was für mich wirklich hängen bleibt, ist das Gefühl der Verbundenheit: Wie schön es ist, sich mit Menschen zu treffen, eine gemeinsame Foto-Idee zu verfolgen und die Leidenschaft zu teilen. Ich freue mich jedes Mal wieder riesig, das FPC-Team und die Hörer zu sehen. Nächster Treffpunkt: die Burg!

Es war wirklich wunderbar, mal wieder in Frankfurt gewesen zu sein. Die Zeit in der Stadt und mit den anderen Fotonerds ging natürlich viel zu schnell vorbei – aber solche Erlebnisse machen einfach Lust auf mehr!

Alle Bilder mal wieder #jpegonly #sooc und mit #fujirezept Kodak #tri-x-400

https://shashindo.de/frankfurt-marathon/

#Bilder #Fotomarathon #Fotopodcast #Fotowalk #Frankfurt #Fuji #Fujifilm #fujirezept #IShootJPEG #IshootJPG #jpegonly #KodakTriX400 #OoC #schwarzweiss #SooC #tri

Hörertreffen – Fotopodcast

Und neben dem Prüfungsergebnis kamen heute auch die Ergebnisse vom Wiener #Fotomarathon #wfm2023. Immerhin Platz 103. Na gut, nicht unter 100, aber besser als nix.

Falls jemand die Ausbeute sehen mag: https://www.viennawriter.net/fotografie/

Fotografie – ViennaWriter