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Macedonia FYROM

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Sehe ich das richtig, dass es jetzt zwei Fußballverbände gibt, die gegen die #dfb-Auswahl eine lupenreine Bilanz haben? #sparwasser #fyrom #ddr
Am Sonntag fand in Thessaloniki eine denkwürdige Demonstration statt. Nach Polizeiangaben hatten sich rund 90.000, nach Angaben der Veranstalter 500.000 Griechen versammelt, um gegen den Namen der nördlichen Nachbarrepublik zu demonstrieren. "Mazedonien ist griechisch" lautete das alle vereinende Motto. Es geht um die Verhandlungen, die Außenminister Nikos Kotzias mit seinem Amtskollegen über eine Lösung des seit Jahrzehnten bestehenden Namenstreits begonnen hat.

Der Streit, ein Ergebnis uralter nationalistischer Konflikte auf der Balkanhalbinsel, wurde jahrzehntelang von sukzessiven griechischen Regierungen immer wieder unter den Teppich gekehrt. Zum aktuellen Zeitpunkt hat Hellas wegen der aufgrund der Untätigkeit geschaffenen Fakten aber auch wegen der eigenen wirtschaftspolitischen Schwäche kaum eine Chance, seinen Standpunkt durchzusetzen.

Aus Sicht der Veranstalter war die erste Demonstration in Thessaloniki ein unbestreitbarer Erfolg. Als Stargast sprach der "Chef der griechischen Streitkräfte" hc General a.D. Frangoulis Frangos, der einen Volksentscheid forderte und mit nationalistischen Floskeln den Grundstein für eine eigene politische Karriere legte. Mit ihm sprach auch der Bischof von Thessaloniki Anthimos zu den Demonstranten. Die Kirche steht auf Seiten der Nationalisten. Kirchenvertreter waren während der gesamten Demonstration auf dem Rednerpult präsent. Unter den Demonstranten fanden sich auch zahlreiche Mönche und Nonnen, die gemeinsam mit in antike Kostüme gekleideten Griechen Parolen riefen.
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Zeitgleich zur Demo in Thessaloniki hielt im peloponnesischen Kalawrita, das im Weltkrieg von SS-Truppen niedergebrannt wurde, der dortige Bischof Amvrosios seine Demonstrationspredigt. Dort, wo die SS die Bürger niedergemetzelt hatte, fand es Amvrosios passend zu sagen:

"Einige wagten es mich, mit Amvrosios der Nazi, Amvrosios der Junta, Amvrosios der Nationalist zu betiteln. All jenen antworte ich von dieser Stelle aus, dass mir all dies lieber ist, weil es mit der Heimat verbunden ist. Also ich werde lieber Faschist als kommunistischer Bandit, Revolutionär oder Verräter genannt. Faschist, ja - kommunistischer Bandit niemals!"
https://www.heise.de/tp/features/Nieder-mit-dem-Volksverraeter-Er-hat-das-M-Wort-gesagt-3947870.html https://www.heise.de/tp/features/Nieder-mit-dem-Volksverraeter-Er-hat-das-M-Wort-gesagt-3947870.html #FYROM #Griechenland #Mazedonien
"Nieder mit dem Volksverräter - Er hat das M-Wort gesagt!"

Ein bizarr anmutender, nationalistische Erregung hochspülender Namensstreit um Mazedonien oder FYROM