Klimawandel bremst die Erde und verlängert den Tag in beispiellosem Ausmaß

Fossile Meeresorganismen zeigen: Die heutige Verlängerung der Tageslänge aufgrund der Umverteilung von Schmelzwasser ist in den vergangenen 3,6 Millionen Jahren ohne Parallele

Eine Eiskunstläuferin, die ihre Arme ausstreckt, dreht sich langsamer. Dieses simple physikalische Prinzip gilt auch für unseren Planeten – und es erklärt, warum der Klimawandel die Erde bremst. Schmelzende Polkappen und Gebirgsgletscher verlagern Masse von den Kontinenten in die Ozeane. Der Meeresspiegel steigt, das Wasser verteilt sich weiter vom Erdmittelpunkt, und die Rotation verlangsamt sich. Derzeit verlängert sich ein Tag dadurch um 1,33 Millisekunden pro Jahrhundert.

https://www.derstandard.at/story/3000000312277/klimawandel-bremst-die-erde-und-verlaengert-den-tag-in-beispiellosem-ausmass

#Erdwissenschaft
#Klimakrise

Klimawandel bremst die Erde und verlängert den Tag in beispiellosem Ausmaß

Fossile Meeresorganismen zeigen: Die heutige Verlängerung der Tageslänge aufgrund der Umverteilung von Schmelzwasser ist in den vergangenen 3,6 Millionen Jahren ohne Parallele

DER STANDARD

Kippt die Symmetrie der Erdhalbkugeln

Gleichgewicht in der #Strahlungsabsorption der Hemisphären hat sich messbar verschoben

Früher absorbierten Nord- und Südhalbkugel der Erde ungefähr gleich viel Sonnenstrahlung.
Jetzt enthüllen neue Messungen, dass diese #Symmetrie zunehmend schwindet. Für ihre Studie hatten Loeb und sein Team Satellitendaten zur globalen Sonneneinstrahlung, #Albedo und #Strahlungsbilanz der letzten 24 Jahre ausgewertet. Dabei zeigte sich: Beide Erdhalbkugeln sind seit 2001 dunkler geworden und reflektieren zunehmend weniger Strahlung. Als Folge ist die #Strahlungsabsorption beider Hemisphären um insgesamt 0,83 Watt pro Quadratmeter und Dekade gestiegen.
Allerdings hat sich die #Nordhalbkugel dabei stärker verdunkelt als die #Südhalbkugel: Sie absorbiert dadurch 0,34 Watt pro Quadratmeter und Dekade mehr, wie Loeb und sein Team ermittelten. Dieser #Wärmeüberschuss wird zwar teilweise durch Luft- und Meeresströmungen und andere Mechanismen der globalen Wärmeumverteilung ausgeglichen, aber nicht mehr vollständig: Es bleibt ein Überschuss von 0,21 Watt pro Quadratmeter und Dekade für die Nordhalbkugel.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/kippt-die-symmetrie-der-erdhalbkugeln/

#Klimawissenschaft
#Erdwissenschaft

Kippt die Symmetrie der Erdhalbkugeln?

Gebrochene Symmetrie: Früher absorbierten Nord- und Südhalbkugel der Erde ungefähr gleich viel Sonnenstrahlung. Doch das hat sich geändert:

scinexx | Das Wissensmagazin

Santorini: Gefahr durch nahen Unterseevulkan?

Reservoir unter dem Kolumbo-Vulkan füllt sich schnell mit flüssigem Magma

Sieben Kilometer vor der Küste der Insel #Santorini könnte sich ein unterseeischer #Vulkanausbruch anbahnen. Denn seismische Messungen enthüllen, dass sich unter dem #Kolumbo-#Vulkan schmelzflüssiges #Magma sammelt. Die Magmakammer könnte sich in den nächsten 150 Jahren weit genug füllen, um eine starke explosive Eruption mit #Tsunami auszulösen, wie #Vulkanologen berichten. Sie empfehlen eine engmaschige Überwachung.

Unter dem Kolumbo-Vulkan hat sich demnach schon wieder flüssiges, potenziell eruptives Magma angesammelt. Die aktuelle Füllmenge liegt den Daten zufolge bei rund 1,4 Kubikkilometer – und nimmt stetig weiter zu. Wie die Vulkanologen ermittelten, füllt sich das Reservoir mit einer Rate von rund 0,004 Kubikkilometer pro Jahr oder 330 Kilogramm pro Sekunde.

https://www.scinexx.de/news/geowissen/santorini-gefahr-durch-nahen-unterseevulkan/

#Mittelmeer
#Griechenland
#Erdwissenschaft
#Geologie

Santorini: Gefahr durch nahen Unterseevulkan?

Eruption möglich: Sieben Kilometer vor der Küste der Insel Santorini könnte sich ein unterseeischer Vulkanausbruch anbahnen. Denn seismische Messungen

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„Menschenzeitalter" nicht mehr zu leugnen

„Modelliert man das gestörte #Erdklima in die ferne Zukunft, zeigt sich, dass die nächste #Eiszeit noch mindestens 50.000 Jahre auf sich warten lässt, bei weiteren #Treibhausgasemissionen wird es aber mindestens eine halbe Mio. Jahre dauern“, sagt Michael Wagreich. Erst dann werde das überschüssige #CO2 durch die extrem langsame #Silikatverwitterung absorbiert sein.

#Anthropozän
#Klimakatastrophe
#Erdwissenschaft

https://science.orf.at/stories/3227245/

Menschenzeitalter: „Anthropozän gekommen um zu bleiben“

Offiziell wird die Anerkennung des Anthropozäns als neues Erdzeitalter bisher noch abgelehnt, doch das „Menschenzeitalter“ ist nicht zu leugnen. Zu tiefgreifend hat der Mensch den Planeten und das Erdsystem insgesamt bereits verändert – das Anthropozän wird bleiben. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam, dem auch der Geologe Michael Wagreich von der Universität Wien angehört.

ORF.at

Diese Erdöl-Reserven müssen ungenutzt bleiben

Weltkarte zeigt Lage der #Ölvorkommen, die nicht mehr gefördert und verbrannt werden sollten.
Konkret bedeutet dies: „Für das 1,5-Gradziel müssten 97% der vorhandenen #Kohle'vorkommen, 81 % der konventionellen #Erdgas'vorkommen und 71 % der konventionellen Erdöl'lagerstätten unverbrannt bleiben“.

https://www.scinexx.de/news/energie/diese-erdoel-reserven-muessen-ungenutzt-bleiben/

#Klimakatastrophe #FossileEnergie #Erdwissenschaft

Diese Erdöl-Reserven müssen ungenutzt bleiben

Hände weg: Wenn Klimaschutz funktionieren soll, muss die Menschheit einen Teil der weltweit vorhandenen Erdöl- und Gasvorkommen ungenutzt im Boden lassen.

scinexx | Das Wissensmagazin

Nordwest-Grönland war vor 400.000 Jahren eisfrei

In einer globalen Warmphase vor rund 400.000 Jahren war der dicke Eispanzer im Nordwesten #Grönland's etwa 16.000 Jahre lang verschwunden. Dies geht aus neuen Analysergebnissen eines Bohrkerns aus der geheimen Militärbasis #CampCentury hervor
Zum Abschmelzen hatte eine globale Durchschnittstemperatur geführt, auf die wir momentan im Rahmen des anthropogenen #Klimawandel's erneut zusteuern.

https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/klimageschichte/

#Erdwissenschaft

Nordwest-Grönland war vor 400.000 Jahren eisfrei

Düstere Zukunft im Spiegel der Vergangenheit: In einer globalen Warmphase vor rund 400.000 Jahren war der dicke Eispanzer im Nordwesten Grönlands etwa

wissenschaft.de

Die Erdachse verschiebt sich – und unser Wasserverbrauch ist schuld

Erdachse hat sich um knapp 80 cm verschoben

„Unsere Studie zeigt, dass neben klimabedingten Ursachen die Umverteilung von #Grundwasser den größten Einfluss auf die Verschiebung der Rotationsachse hat“, sagt Ki-Weon Seo, Geophysiker an der Universität Seoul und Leiter der Studie. Fast 50% der #Polwanderung wird durch unseren #Wasserverbrauch beeinflusst.
https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2023/06/erdachse-verschiebt-sich-wasserverbrauch-landwirtschaft-grundwasser

#Anthropozän #Erdwissenschaft

Die Erdachse verschiebt sich – und unser Wasserverbrauch ist schuld

Der geografische Nordpol wandert jährlich etwa zehn Zentimeter nach Südwesten. Eine koreanische Studie ist den Ursachen auf den Grund gegangen und fand heraus: Ein Auslöser ist unser Umgang mit dem Grundwasser.

National Geographic