„Living beyond limits“ –   ein Alarmruf nach dem Verfehlen der Klimaziele

Klima- und Erdsystem-Forschende um Johan Rockström haben in einem kurzen Text Konsequenzen aus dem Verfehlen des 1,5°-Ziels des Pariser Klimaabkommens formuliert und zum Handeln aufgerufen (Rockström et al., 2025). Aus Graz waren Ilona Otto vom Wegener Center und Franz Prettenthaler von Joanneum Research beteiligt. Der als Kommentar in der Zeitschrift One Earth publizierte Text zeigt, wie sehr sich die politische (nicht nur die klimapolitische) Lage durch die fortschreitende Klimakatastrophe verändert hat. In den Medien ist er – außer von den Autoren und ihren Instituten (Dyke, 2025; Dyke & Rockström, 2025; Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, 2025) – bisher kaum erwähnt worden, und wenn, dann nur in englischsprachigen Publikationen. James Dyke ist in einem Seminar, das als Video (James Dyke, 2025) und als Audio (“Lost the Climate Gamble! Now What?” 2025) publiziert wurde, ausführlich, verständlich und mit eigenen Akzenten auf diesen Text eingegangen1. Ich versuche, den Text zusammenzufassen und dann als Dokument zur Geschichte der fossilen Expansion zu interpretieren. […]

https://wittenbrink.net/living-beyond-limits-ein-alarmruf-nach-dem-verfehlen-der-klimaziele/

Klimafolgenforschung: Sieben von neun Öko-Limits gesprengt

Die Menschheit reißt immer mehr planetare Grenzen, warnen Forscher*innen. Soziale Faktoren wie Ungleichheit verschärfen das Risiko.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

Versuch, Bruno Latours Zugang zur ökologischen Politik verständlich zu machen

Cover von La mutation écologique

Wahrscheinlich habe ich in diesem Blog über keinen Autor so viel geschrieben wie über Bruno Latour. Seit meiner Arbeit für das Web Literacy Lab an der FH Joanneum lese ich Latour. Vor allem durch Latours Bücher Face à Gaïa (Latour, 2015; dt. Kampf um Gaia 2023a) und Où atterir (Latour, 2017; dt. Das terrestrische Manifest 2018) habe ich erkannt, wie radikal sich unsere historische Situation durch die Klimakrise und die Anthropozän-Situation verändert hat.

[…]

https://wittenbrink.net/versuch-bruno-latours-zugang-zur-oekologischen-politik-verstaendlich-zu-machen/

Johan Rockström hat in einem neuen TED-Talk den Stand des Wissens zu den Kippunkten des Klimasystems zusammengefasst: The tipping points of climate change

Wer der Klimabewegung Panikmache vorwirft, sollte sich diesen Vortrag anhören: Einer der renommiertesten und nüchternsten Vertreter der Erdsystemwissenschaften stellt darin dar, wie nah wir einer Katastrophe sind, die die menschliche Zivilisation, wie wir sie kennen, beenden würde.

Rockströms kurzer Vortrag ist ein Update älterer Präsentationen zum selben Thema, die er selbst und andere Vertreter der Erdsystemwissenschaften gegeben haben, darunter Will Steffens Die große Wende voraus.

Rockström greift auf neuere Forschungsergebnsse zurück. Die Situation des Erdsystems, die er beschreibt, ist noch dramatischer, als bisher bekannt war:

  • Die Treibhausgas-Emissionen nehmen nicht ab, sondern zu. Ihre Wirkungen, vor allem die Erhitzung der Atmosphäre, verstärken sich.
  • Die Erhitzung der Atmosphäre und der Ozeane beschleunigt sich. Die Ursachen dieser Beschleunigung sind noch nicht verstanden. Möglicherweise haben Emissionen und Erhitzung Prozesse in den Ozeanen ausgelöst, durch sich ihre Pufferwirkung – die Fähigkeit, Hitze und CO2 aufzunehmen – verringert.
  • Einige Kipppunkte des Klimasystems könnten bei deutlich niedrigeren Temperaturen erreicht werden, als es bisher bekannt war. Das Risiko dafür, dass die großen Systeme, die das Klima bisher stabilisieren, in einen Zustand umkippen, bei denen sie die Klimaveränderungen vorantreiben, ist viel höher als noch vor kurzem angenommen.

Die Prozesse, die Rockström beschreibt, lassen sich nicht sicher voraussagen – anders als die Erhitzung der Erde, die eine direkte Folge der Emissionen ist. Es geht Rockström um die Risiken dafür, dass Kipppunkte erreicht werden. Die Folgen wären katastrophal. Nicht auszuschließen ist auch das Risiko, dass Kippelemente sich in einer Kaskade gegenseitig auslösen. Wenn der Amazonas-Regenwald von einer CO2-Senke zu einer CO2-Quelle wird, kann er z.B. zur Destabilisierung des AMOC beitragen – des atlantischen Strömunssystems, das für milde Temperaturen in Westeuropa sorgt. Eine solche Kaskade könnte dazu führen, dass sich die Erde in ein Treibhaus – die Hothouse Earth – verwandelt. Unsere Zivilisation würde diesen Umbruch nicht überstehen.

Selbst wenn keine Kippelemente ausgelöst werden, steuert die Erde gerade auf etwa 3° Temperaturerhöhung zu. Auch dieser lineare und wissenschaftlich gut verstandene Prozess führt zu radikalen Veränderungen für fast alle Ökosysteme und die von ihnen abhängigen Gesellschaften. Große Teile der Erde werden nicht mehr bewohnbar sein.

Die Klimabewegung und die Klimapolitik haben eine doppelte Zielsetzung: die Erhitzung zu stoppen, die eine lineare Folge der Treibhausgasemissionen und der Veränderungen in der Landnutzung ist und das Risiko auszuschließen, dass die Kippelemente des Klimasystems ausgelöst werden und sich damit die weitere Erhitzung der Erde kaum mehr kontrollieren lässt. Praktisch lassen sich diese Ziele nicht voneinander trennen – zumal die Erhitzung inzwischen an einem Punkt ist, an dem die Schwellenwerte für die ersten Kipppunkte, etwa das Absterben der tropischen Korallenriffe, möglicherweise schon erreicht sind.

https://wittenbrink.net/die-strasse-ist-steiler-denn-je-zum-letzten-ted-talk-von-johan-rockstroem/

#Erdsystemwissenschaften

Professor Dr. Johan Rockström

Direktor

Potsdam Institute for Climate Impact Research

Von der Venus lernen - Verbindung von #Erdsystemwissenschaften mit #Planetenwissenschaften: @volkswagenst fördert neue Tenure-Track-Professur „Earth and Planetary #Geodynamics“ an der #UniFreiburg.

ufr.link/unr-erdsystemwissenschaften

Schon ist der neue #TKFDMCoffeeLectures -Tag wieder da:
Heute um 14 Uhr online beim Lieblingsgetränk ☕🍹🧉 "#Forschungsdaten durch #Ontologien und #standards effizient beschreiben und nachhaltig nutzen – Ein Beispiel aus den #Erdsystemwissenschaften ".
Referentin Angelika Kraft zeigt uns die Funktion des #tibhannover #Terminology Service am Beispiel. Anmeldung ist auch heute noch möglich:
https://forschungsdaten-thueringen.de/veranstaltung/coffee-lecture-der-tib-terminology-service.html
Forschungsdaten durch Ontologien und Standards effizient beschreiben und nachhaltig nutzen - ein Beispiel aus den Erdsystemwissenschaften - Kompetenznetzwerk Forschungsdatenmanagement Thüringen

Eine Coffee Lecture die den Dienst Terminology Service der TIB vorstellt..

Am Montagabend fand die erste öffentliche Veranstaltung des neuen FH-Lehrgangs Nachhaltigkeitskommunikation und Klimajournalismus statt. Bei der Feier danach hat sich eine kleine Gruppe lange mit Torsten Schäfer unterhalten. Er hat viel über journalistische Projekte erzählt, die mit der Erforschung von Tieren und Biotopen zu tun haben. Auf dem Weg in Richtung Bahnhof nach der Feier hat Torsten dann auch Themen wie Deep ecology und Deep adaptation angesprochen.

Als ich allein war, ging mir der Satz „Es geht ums Leben!“ durch den Kopf. Er fiel mir wie eine Überschrift ein—für die Eröffnung und den neuen Lehrgang, für das Blogpost, das ich am Dienstag veröffentlicht habe, für die Themen, mit denen ich mich seit ein paar Jahren beschäftige, und auch als positive Bezeichnung der Haltung, die mit „Eco-Anxiety“ gemeint ist. Für mich drückt das Wort „Leben“ aus, was es wertvoll macht, sich mit ökologischen Krisen auseinanderzusetzen. Das Leben bildet einen Horizont, der diese Krisen umfasst und über sie hinausgeht.

Ganz unterschiedliche Texte, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, bestimmen für mich mit, wie ich diesen Satz verstehe: Schriften zur ökologischen Ökonomie und das Buch Der Große Krieg (Münkler, 2017) von Herwig Münkler.

„Es geht ums Leben!“—das gilt für die ökologische Ökonomie, die Wirtschaft als Energie- und Stoffwechsel mit der Natur analysiert und auf ein Wirtschaften abzielt, das die Voraussetzungen für die Lebensprozesse, auf die wir angewiesen sind, bewahrt und verbessert. Letztlich orientiert sie sich an einer regenerativen Landnutzung, nicht an der industriellen Produktion, die auf die Förderung von Material angewiesen ist, das im wirtschaftlichen Prozess zu Abraum und Abfall umgeformt wird—etwa zu den Treibhausgasen, die die Erde erhitzen. „Degrowth“ bedeutet, diesen Materialverbrauch und die Produktion von industriellem Abfall zu reduzieren, statt sie immer weiter zu steigern. Möglich ist das nur über eine gerechte, nicht vor allem profitorientierte Nutzung der vorhandenen Ressourcen.

Münkler stellt in „Der Große Krieg“ ausführlich die Materialschlachten des ersten Weltkriegs dar. Es zeigt—auch wenn er sich damit kaum explizit beschäftigt—wie die technische Infrastruktur und die Fähigkeit, sie auszunutzen und zu optimieren, den Ausgang des Kriegs 1914-18 und die Welt danach bestimmten. Im 20. Jahrhundert, das für Münkler wie für viele andere Historiker als Epoche erst mit dem 1. Weltkrieg begann, war „Leben“ keines der politischen, intellektuellen oder kulturellen Themen, die die öffentlichen Diskurse bestimmten. Wenn man von Jahrhundertthemen, von über Jahrzehnte bestimmenden „public issues“ sprechen kann, dann waren sie mit Wirtschaft (nicht im Sinne der ökologischen Ökonomie), Technik und Gesellschaft verbunden.

Vor dem 20. Jahrhundert hat sich sicher schon das konstituiert, was wir heute als „Leben“ bezeichnen, das Leben im Sinne der Biologie und der Medizin. Der Vitalismus und die Entgegensetzung von Leben und Mechanisierung und Industrialisierung sind älter als das 20. Jahrhundert. Zu einem zentralen öffentlichen Thema wird das Leben aber erst heute, angesichts seiner Bedrohung. Als Teil dieses Prozesses kann man verstehen, dass sich die Erdsystemwissenschaften etabliert haben, die untersuchen, wie das Leben den Planeten, auf dem wir leben, formt und von ihm geformt wird (Zukunftsreport Wissenschaft. Erdsystemwissenschaft – Forschung Für Eine Erde Im Wandel., 2022). Eng mit dem Leben als „public issue“ verbunden ist auch das Konzept der planetaren Gesundheit.

Das Leben—nicht im Sinne der überzeitlichen Entgegensetzung von lebendiger und toter Materie, sondern im Sinne des einmaligen, zusammengehörenden Lebens auf der Erde und seiner Bedingungen, also dessen, was Latour mit Gaia meint (Latour, 2015)—ist zu einem epochalen Konfliktfeld geworden, auch wenn es noch immer von Konflikten aus den vergangenen Jahrhunderten überlagert wird. Seine Weiterexistenz wird mit der Verschärfung der Klima- und der übrigen ökologischen Krisen immer öfter auch zum zentralen lokalen Thema. Die Konfliktlinien werden dabei mit davon bestimmt, ob es technischen Ersatz für die Prozesse gibt, die für menschliches Leben in unserer Zivilisation nötig sind, ob sich also z.B. die CO2-Absorption auch technisch regulieren lässt. Unterdrückung, Ungleichheit und Ungerechtigkeit werden nicht mehr nur als soziale, zwischenmenschliche Phänomene definiert, sondern in ökologischer Ökonomie und politischer Ökologie in Bezug auf den Umgang mit den Ressourcen, die für das Leben notwendig sind, wie Klima, Wasser und Boden. Wir erkennen, dass der Kapitalismus durch seine materiellen Voraussetzungen, vor allem durch fossile Energien, mitdefiniert wird, dass er nicht nur als soziales, sondern auch als ökologisches Phänomen begriffen werden muss.

Für viele Vertreter dieses Kapitalismus ist ausgemacht, dass sich Leben ersetzen lässt, bis hin zum transhumanistischen Ideal eines vom biologischen Organismus unabhängigen Bewusstseins. “Es geht ums Leben!” bedeutet diese Ersetzbarkeit des Lebens in Frage zu stellen, und zwar nicht nur als theoretische Möglichkeit, sondern als eine Praxis, die das Leben gefährdet. Es gibt keine ontologische Sicherheit über die Unersetzbarkeit des Lebens. Niemand weiss, in welchem Ausmass es sich modellieren, simulieren und steuern lässt. Aber wenn das Leben ersetzbar ist, dann sind wir selbst als Lebewesen davon nicht ausgenommen.

Latour, B. (2015). Face à Gaïa: huit conférences sur le nouveau régime climatique. La Découverte : Les Empêcheurs de penser en rond. https://editionsladecouverte.fr/catalogue/index-Face____Ga__a-9782359251081.html Münkler, H. (2017). Der Große Krieg: die Welt 1914 bis 1918 (2. Auflage). Rowohlt Taschenbuch Verlag. Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Ed.). (2022). Zukunftsreport Wissenschaft. Erdsystemwissenschaft – Forschung für eine Erde im Wandel. Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina. https://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Publikationen/Zukunftsreport/2022_Zukunftsreport_Erdsystemwissenschaft_DE_web.pdf

https://wittenbrink.net/es-geht-ums-leben/

#Erdsystemwissenschaften #Gaia #ÖkologischeÖkonomik

FH JOANNEUM Nachhaltigkeitskommunikation und Klimajournalismus

Willkommen an der FH JOANNEUM.

Nachhaltigkeitskommunikation und Klimajournalismus
Im Dezember angekündigt – jetzt ist sie da: die neue Förderinitiative der @[email protected] zu den #Erdsystemwissenschaften. Für Juniorprofessuren mit Tenure Track in den #Geowissenschaften. Hier mehr: https://volkswagenstiftung.de/de/foerderung/foerderangebot/erdsystemwissenschaften
Erdsystemwissenschaften | VolkswagenStiftung

Mich beschäftigen drei Ereignisse, von denen ich gestern gelesen habe:

  • James Lovelock ist an seinem 103. Geburtstag gestorben (Horton, 2022, der Guardian stellt fest, dass die Klimakrise, auf die er die Öffentlichkeit aufmerksam machen wollte, ein Grund dafür war, dass Lovelock so lange aktiv bieb.)
  • Die Leopoldina hat ein langes Papier veröffentlicht, das eine Neuorganisation der Erdwissenschaften in Deutschland fordert und in die Erdsystemwissenschaft als eine wissenschaftliche Leitdisziplin einleitet (tagesschau.de, 2022).
  • Im Guardian ist ein Artikel über eine Bewegung erschienen, die Besetzungen von Hochschulen und Schulen in vielen Ländern ab dem nächsten Schulstreik im November vorbereitet (End Fossil, 2022).

Lovelock war ein Pionier der Erdsystemwissenschaften und der Begründer eines neuen wissenschaftlichen Paradigmas, das ich vor allem durch Bruno Latour kennengelernt habe. In dem Papier der Leopoldina ist davon die Rede, dass die Erdsystemwissenschaft die Voraussetzungen für die Gestaltung eines Planeten im Wandel schafft (noch vor kurzem hätte man von Gesellschaft im Wandel gesprochen). Die Besetzung von Hochschulen ist für mich eine Konsequenz aus derselben Entwicklung.

Timothy Mitchell schreibt in seinem Buch über fossile Demokratie über die Bergarbeiter, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgreich demokratische Reformen durchsetzen konnten (2011). Die Bergwerke spielten eine entscheidende Rolle für die Wirtschaft und konnten von den Arbeitern tatsächlich blockiert werden. Wenn die Bergarbeiter streikten, stand die Wirtschaft still – deshalb musste auf ihre Forderungen eingegangen werden. Das sei, so Mitchell, entscheidend für ihren Erfolg gewesen, nicht das Bewusstsein von der Notwendigkeit demokratischer Reformen. Das Problem der Klima- und Ökologiebewegung besteht darin, solche Engstellen zu finden: Man kann das Business as Usual nicht ohne solche Engstellen stoppen – offenbar nicht einmal durch zivilen Ungehorsam in Hauptstädten, wie es Extinction Rebellion versucht hat.

Vielleicht sind Hochschulen und die Wissenschaft heute so etwas wie die Bergwerke am Beginn des 20. Jahrhunderts. Ohne sie funktioniert der moderne fossile Kapitalismus nicht (auch nicht ohne Medien und ohne Finanzsystem). Wenn es wirklich gelingen würde, Hochschulen über längere Zeit zu besetzen, und wenn sich die Forschenden und Lehrenden mit den Besetzern solidarisieren würden, könnte das einen großen Schub für die Klimagerechtigkeitsbewegung bedeuten. Hochschulen und Schulen mit der Polizei gegen Studierende, Jugendliche und Forschende und Lehrende zu sichern ist wenigstens in Europa nicht gut vorstellbar. Hochschulen und Schulen zu besetzen wird allein nicht für die notwendige revolutionäre Wende ausreichen, aber es könnte einen wichtigen Schritt zu ihr hin bedeuten.

Nachweise: End Fossil. (2022, July 26). We’re occupying schools across the world to protest climate inaction. The Guardian. https://www.theguardian.com/commentisfree/2022/jul/26/school-strikes-climate-protests-activists Horton, H. (2022, July 27). James Lovelock, creator of Gaia hypothesis, dies on 103rd birthday. The Guardian. https://www.theguardian.com/environment/2022/jul/27/james-lovelock-creator-of-gaia-hypothesis-dies-on-103rd-birthday Mitchell, T. (2011). Carbon democracy: political power in the age of oil. http://public.ebookcentral.proquest.com/choice/publicfullrecord.aspx?p=5252115 tagesschau.de. (2022, July 26). Leopoldina empfiehlt Umbau der Geowissenschaften. tagesschau.de. https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/wissenschaft-klimawandel-umwelt-leopoldina-101.html

#erdsystemwissenschaften #extinction-rebellion

https://wittenbrink.net/end-fossil-occupy-neue-bruchstellen-im-wissenschaftssystem/

We’re occupying schools across the world to protest climate inaction

We can’t keep sitting in school, pretending everything is all right, and studying as if the planet wasn’t on fire

The Guardian

Zukunftsszenarien von einer Erde im Wandel erfordern Lösungsoptionen und vor allem deren wirksame Vermittlung an die Öffentlichkeit und an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger. Diesbezügliche Fähigkeiten werden an Universitäten und Forschungszentren in der Regel nicht gelehrt. (Zukunftsreport Wissenschaft. Erdsystemwissenschaft – Forschung Für Eine Erde Im Wandel., 2022, p. 7)

Wenn ich heute einen Contentstrategie-Studiengang konzipieren würde, wäre das mein Ausgangspunkt. Das Marketing für sozial und ökologisch schädliche Produkte und die kapitalistischen Firmen dahinter (und hinter den Marketing-Maschinen) hat damit nichts zu tun.

Quelle: Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina (Ed.). (2022). Zukunftsreport Wissenschaft. Erdsystemwissenschaft – Forschung für eine Erde im Wandel. Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina. https://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Publikationen/Zukunftsreport/2022_Zukunftsreport_Erdsystemwissenschaft_DE_web.pdf

#erdsystemwissenschaften

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