„Dies gilt für den #Westen, aber noch stärker für den #Osten Deutschlands: Unter dem dünnen Firnis des staatlich verordneten #Antifaschismus wurden in den Familien noch stärker als im Westen Einstellungsmuster tradiert und konserviert, die nahtlos an die Zeit des Nationalsozialismus anknüpften.“
So, so. Alles was bei Euch (den Autor*innen) scheiße ist, ist im Osten noch scheißer. In jedem Artikel. Immer. Seit über dreißig Jahren. Neulich ja auch in dem Beitrag von Garet Joswig.
Könnte ich da bitte mal irgendwelche empirische Forschung sehen? Woher weiß Prof. Lothar Probst das denn? Und dann noch vergleichend Ost-West? War Herr Probst jemals in der DDR? Wie groß war die Stichprobe? Nach der Wende? Befragungen?
Aber hey, wie wäre es denn, wenn Ihr mal die #Juden fragtet, die in der #DDR gelebt haben? Jan Feddersen war in der Ausstellung zu Juden in der DDR und bedauerte, dort nichts darüber gefunden zu haben, wie es wirklich war. Nämlich total antisemitisch. Wenn er richtig gelesen hätte, hätte er gemerkt, dass es diesen Antisemitismus, so wie er ihn sich vorstellt, in der DDR nicht gegeben hat. Aber er weiß ja, dass es ihn gegeben hat. Evidenz ist dann auch irgendwie egal.
Lest doch mal das Buch von #DanielaDahn, einer Jüdin.
Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute: Die Einheit – eine Abrechnung
Über Antisemitismus, u.a. über Friedhöfe und was da wie passiert ist und den Vergleich mit dem Westen, wo Neonazis jüdische Gräber in die Luft gesprengt haben.
Und geht in die Ausstellung im jüdischen Museum, falls die noch läuft.
https://taz.de/Kritik-an-Israel/!5985605/
#jüdischesLeben #Antisemitismus