Querbeet: Currykraut-Urkorn-Aufstrich - hier anschauen

Da blüht einem was! Im Garten von Melanie Lanzinger sind zahlreiche Heilkräuter, viel davon dienen als Gewürze. Darauf fliegen nicht nur Insekten. Unter all den Pflanzen hat die Kräuterpädagogin einen Liebling: die Immortelle. Mit der hat sie heute noch etwas Besonderes vor. Denn mit dieser Pflanze verbindet sie viel. Die erste „Begegnung“ der Kräuterpädagogin mit der Immortelle Es hat schon bei der ersten Begegnung gefunkt. Sozusagen die Liebe auf den ersten Blick. Es war auf Korsika. Dort wächst sie auf sehr sonnigen und steinigen Böschungen und Wegsäumen - die attraktive Wildpflanze mit silbrigem Blattwerk und goldgelben Blüten. Nach Regen und bei Berührung verströmt sie einen intensiven, würzigen Duft. Der warme exotische Duft war einfach immer präsent und der tat der Seele gut. Das hat Melanie Lanzinger so angesprochen, dass sie sich mit dem Wildgewächs mehr beschäftigte. Zurück im heimische Walpertskirchen fand die Kräuterpädagogin heraus, dass es sich um die Immortelle handelt, eine Heilpflanze, die in der Aromatherapie für Entspannung und Trost sorgt. Zudem werden ihr Kräfte wie der Arnika nachgesagt. Eigenschaften und Verwendung Dank ihren antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften wird die Immortelle gegen Prellungen und Blauflecken eingesetzt und soll bei der Wundheilung helfen. Aber auch kulinarisch ist sie ein Schatz. Melanie Lanzinger setzt mit ihr Öl und Essig an, stellt Kräutersalz und kalten Immortellen-Ölauszug her, kreiert neue Rezepte. Anbau und Pflege Im Anbau ist die Pflanze recht unkompliziert. Wie alle mediterranen Gewächse mag sie kargen, sandigen und gut durchlässigen Boden. Eine bestimmte Herausforderung stellt die Überwinterung dar. In Pflanzgefäßen erfolgt die Überwinterung wie bei anderen mediterranen Pflanzen in geschützten Räumen, hell und recht trocken. Im Beet soll die überwinternde Immortelle mit Vlies geschützt und dabei kühlen Nord-Ostwinden nicht ausgesetzt werden. Mittlerweile gibt es auch winterharte Züchtungen, die Wintertemperaturen bis minus 15 Grad trotzen können. Ernte und Verwendung in der Küche Currykraut kann man das ganze Jahr über ernten, am besten jedoch kurz vor der Blüte im Sommer. Die Blätter und Triebe sind dann besonders aromatisch. Melanie Lanzinger achtet stets darauf, dass sie möglichst sparsam das Currykraut verwendet. Denn sonst wird das Produkt bitter. Heute geht es um die jüngste Kreation der Kräuterpädagogin – einen Urkorn-Aufstrich mit Curry-Kraut. Mit dem Ergebnis ist Melanie Lanzinger mehr als zufrieden: Der Aufstrich schmeckt nach Curry, ist würzig, ein bisschen scharf, ein bisschen salzig und kräuterig. Einfach gut. Mehr als 20 Gewürze stecken üblicherweise in einem Currypulver. Das Currykraut vereint aber alle Aromen dieser Gewürzmischung auf eine dezente und feine Art. Eine gute Alternative aus dem eigenen Garten.

#Pflanzen #Aussaat #Currykraut
#garten #Experimente

Grade hier in meinem Aufzuchtregal Currykraut ausgesät.
Dadurch, dass die Samen so miniminiklein sind, hab ich die einfach in einen großen Topf verteilt und werd dann später pikieren.
Aaaaber... ich hab nicht auf die Packung geschaut, wie viele Samen da überhaupt drinne sind... 100 Samen!
Das war wohl bisschen viel 🫣 😅
Mal schauen, was davon aufgeht...

Ausserdem ein kleines Experiment angefangen... Habe einfach mal ausprobiert, #Feldsalat und #Spinat im #Topf auszusäen. Keine Ahnung, ob das so wächst und bis zum Ernten was wird. Aber dadurch, dass mein neuer Kleingarten noch nicht ready ist, muss das jetzt mal so ausporbiert werden.