Steinzeitkunst wie aus zurück in die Zukunft

Das auf dem Bild nennt man Kykladenidole. Ein ganz besonderer Fund aus der griechischen #Archäologie. Die Marmorfiguren werden oft für moderne Kunst gehalten. Aber: Sie sind bis zu 5.400 Jahre alt.

Sogar Pablo Picasso ließ sich in seiner Kunst von diesen Figuren inspirieren.

In der #Jungsteinzeit verbreiteten sich diese Figuren auf den Mittelmeerinseln. Dort wurden sie noch in der #Bronzezeit hergestellt:

https://www.miss-jones.de/2026/03/20/kykladenidole-ist-ihnen-kalt-haben-sie-bauchschmerzen-oder-sind-sie-sauer/

Ein definiter Lieblingsfund!

Kykladenidole. Diese Funde aus dem östlichen Mittelmeerraum sind einfach von einer solchen Schönheit, und von so einer schlichten Ausdruckskraft, das einem den atmen raubt. Entstanden ist diese Figurenform auf den griechischen Kykladen, schon in der #Jungsteinzeit aber sie waren viel weiter verbreitet, und es gab sie bis tief in die #Bronzezeit hinein.

Lest hier mehr über diese stummen Zeugen einer lang vergangen Zeit:

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Kykladenidole – Ist ihnen Kalt? Haben sie Bauchschmerzen? Oder sind sie sauer? | Miss Jones

Kykladenidole faszinieren seit Jahrtausenden. Waren sie Ritualobjekte, Grabbeigaben oder Zeugnisse weiblicher Initiationsriten? Archäologische Deutungen neu gedacht.

Völlig unerwartet kam 2011 auf einer Ausgrabung im Landkreis Diepholz (Niedersachsen) einer der größten jemals in Europa gefundenen Goldhorte der Bronzezeit ans Tageslicht. Gefördert von der @dfg_public sollen die Fundstücke und das Umfeld des Fundortes jetzt umfassend untersucht werden. Beteiligt sind das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege, das Landesmuseum Hannover, die @unigoettingen und die @kieluni

Mehr Informationen findet Ihr hier: https://www.uni-kiel.de/de/cluster-roots/detailansicht/news/037-goldhort-gessel

#Bronzezeit #Goldhort #Gessel #Niedersachsen #Archäobotanik

📷 V. Minkus, NLD

Fiona Walker-Friedrichs untersucht im Rahmen ihrer Doktorarbeit die bronzezeitliche Landwirtschaft in Jütland. Anhand von archäobotanischen Untersuchungen zum Fundplatz Bjerre konnte sie zusammen mit Kolleginnen jetzt zeigen, dass der Getreideanbau dort über Jahrhunderte auf lokaler Wissensweitergabe beruhte. Mehr dazu: https://www.uni-kiel.de/de/cluster-roots/detailansicht/news/026-bjerre-bronzezeit

Fotos: Fiona Walker-Friedrichs/Sophia Politt

#Archäobotanik #Bronzezeit #Bjerre #Jütland #Archäologie

Eine Treppe von einem #Erdbeben zerbrochen

Ein Blick auf den Fundplatz Mu, ein Ort der Bronzezeit der nach einem Erdbeben verlassen wurde. Hier lebten gut situierte Familien, bei denen ein Teil der Macht lag.

Doch das endete mit dem #Erdbeben, das sowohl die Siedlung als auch den Palast zerstörte. Ein neuer Palast mit viel mehr Machtbefugnissen wurde errichtet. So gibt es mit der Siedlung Mu einen Ort, an dem man Machtverhältnisse in der #Bronzezeit nachvollziehen kann: https://www.miss-jones.de/2021/08/20/mu-und-der-wandel-der-macht/#comment-13074

Hat die Einführung der Landwirtschaft in der Jungsteinzeit automatisch zu immer größerer Ungleichheit in menschlichen Gesellschaften geführt? Forschungen im Karpatenbecken und nördlich des schwarzen Meers erbrachten Gegenbeispiele. Darum geht es in einer neuen Folge des Podcasts @DasWissen

https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e24bd88bb5ebecd5/

#Archäologie #Ungleichheit #Gleichheit #Jungsteinzeit #Bronzezeit #Archäobotanik

Dieser #Octopus ist richtig cute 🐙 – aber ist er ein Begleiter des #Todes? ⚱️

Diese Oktopusflasche stammt aus der #Bronzezeit (#Kreta). Bedeutung des Oktopusses scheint sich verändert zu haben. Der, auf dem Bild, ist auf einer Flasche.

Im Laufe der Zeit ändert sich der Ort, wo man #Oktopoden (ja, das ist der Plural von Oktopus) findet - sie wurden immer stilisierter. Man findet sie immer häufiger auf Keramiken, die man Larnax nennt. Das sind Bestattungsgefäße:

https://www.miss-jones.de/2021/03/12/octopusse-auf-keramik/

Das ist ein Stabdolch aus der #Bronzezeit

Eine Dolchform, von der man nicht weiß, ob es ein #Dolch ist – oder was auch immer es für eine Bedeutung oder einen Nutzen hatte.
Man hat sie in Depots gefunden. Das heißt, sie wurden in der Bronzezeit vergraben oder im Moor versenkt.

Im Forscherzeitgeist der 90er wurden daraus Kultgegenstände. Und das ist bei Depots gar nicht so unwahrscheinlich. Der Clou: die Objekte waren nicht zurückholbar.

Das Rätsel um Deponierungen:
https://www.miss-jones.de/2020/10/16/von-niederlegungen-horten-und-depots/

Es ist nicht mehr zu erkennen, aber bei diesem Grab handelt es sich um ein sogenanntes Ganggrab. Der Zugang erfolgte von Süden über einen kurzen, engen und niedrigen Gang, der mit einer großen Stufe von der eigentlichen Grabkammer abgesetzt ist. Die Grabkammer war mit Feldsteinen gepflastert.

➡️ Mehr zur Geschichte & Architektur gibt es im Entdeckerpfad durch Dötlingen (LK Oldenburg, Wildeshauser Geest)

#dotlingen #wildeshausen #wildeshausergeest #oldenburg #denkmal #steinzeit #bronzezeit

Vor 3000 Jahren tobte hier das Leben

Auf dem Bild seht ihr die Reste des kleinen Ortes #Gournia auf #Kreta. Eine Kleinstadt der #Bronzezeit. Die #Minoer lebten hier, und bis heute haben sich viele Spuren dieses Lebens erhalten.

Interessant daran ist: Befestigungsanlagen fehlen in. Den Menschen ging es so gut, dass man keine Angriffe fürchtete. Mit dem Tsunami endete dies abrupt – und eine der spannendsten #Ausgrabungsstätten der #Archäologiegeschichte entstand:

https://www.miss-jones.de/2021/06/25/wenn-das-meer-zur-gefahr-wird-eine-bronzezeitliche-hafengeschichte/