Hinweis für freunde der deutschen sprache

Ja. Doof, wenn’s mal wieder zu groß wird und Kreise dreht. Ging nicht anders. Musste auch schnell gehen. Musste schnell weg, möglichst ohne wieder die Detektive, Kommissare, Meldeheinis und sich das Maul zerreißende Waschweiber auf den Plan zu rufen.

Der Bock aufs Schreiben ist gerade anlassbezogen weg, deswegen finden Sie hier eine lange Weile nur liegengebliebene Entwürfe und Linkschleudereien – versteckt hinter einer Privatschranke. Und irgendwann vielleicht gar nichts mehr, weiß ich nicht.

Der Vorteil hinter der Schranke: Sie dürfen frei kommentieren.

Ob der Bock auf das Schreiben von neuen Dingen wiederkommt, kann ich nicht sagen, ebensowenig ob das Ding jemals wieder hinter der Schranke hervorkommt. Das freie Schreiben im Internet ist unter Beschuss und das wird vermutlich nicht besser werden, eher noch unangenehmer.

Wenn sie das jetzt wirklich untergründige Ding weiterempfehlen wollen, tun Sie das gerne. Ich nehme erstmal jeden in den lustigen Club auf, schmeiße aber raus, wer auf den Läufer kackt. Viel Spaß.

Teilt uns der ma… ähm… betongflüsterer mit [der link führt in ein blog, bei dem man sich zum lesen registrieren muss]. Und sagt damit eigentlich alles, so dass ich nichts hinzufüge. Bis auf das folgende geblahe.

Ein bisschen schade ist es, dass man dort keinen brauchbaren RSS-fiehd hat, aber weil ich ja — unter anderem wegen dieses rotzvollen blögchens hier — ein konto bei wordpress punkt com habe, kann ich mir wenigstens mäjhlbenachrichtigungen zusenden lassen. So ein konto ist schnell eingerichtet, und nehmt besser einen eigenen mäjhlalias dafür, falls die klitsche automattic sich demnächst auf asozjale spämmartige reklamemäjhls diversifizieren sollte. Und fragt mich nicht, wie man das zusammenklickt. Ich habe es eben irgendwie geschafft, aber ich weiß nicht mehr wie. Ich bin zu alt für moderne ideen in der benutzerführung. Immerhin musste ich noch nicht mit einem begriffsstutzigen und dummen angelernten neuronalen netzwerk rumtschätten oder gar kwasseln (und dafür eigens ein mikrofon anstöpseln), aber das kommt sicherlich demnäxt auch noch. Inklusive „schreibassistent“, der mir auf ein rülpsen hin einen kompletten text zusammenschreibt und bloggt. Ach, so etwas ähnliches gibt es bei wordpress punkt com schon, wenn man ein paar dollar hinlegt…

Die zustände mit den detektoren, parteikommissaren, anzeigenhauptmeistern, gewäschweibern und hochnottapferen petzheldys kann ich leider auch nicht ändern. Dass blogger in der BRD gemobbt, gedoxxt und gejuragängelt werden, habe ich ungefähr seit 2005 wieder und wieder erlebt, bei einigen ging es bis an den rand der existenzvernichtung. Jedes mittel und jeder rechtsmissbrauch kam dafür recht. Darunter sind einige richtig gute stimmen verstummt, und natürlich eine menge brotloser kunst, scharfer beobachtung und sonst unbeachteten lebens, die sich einfach nur ausdruck verschafft haben.

Und es wird immer schlimmer.

Außer natürlich für die monetarisierungsstrebigen deutschsprachigen alfablogger mit ihrem klickheischenden scheißstil und ihrer geschäftstüchtigkeit. Jede narzisstisch um sich selbst kreisende schulterwundklopfrunde namens re:pups-ich-da [link geht auf eine arschivversjon] ist voll davon, und der uneheliche bruder des alfabloggers, der nach frischem brechdurchfall stinkende scheißjornalist, steht mit feste parteitagsklatschenden händchen in tausendheroldstärke dabei, wenn „wichtiges“ und tolle „visjonen“ verkündigt werden, in einer mischung aus kanzel, bütt und fünfjahresplan verkündigt werden. Davor wirbt die bundeswehrmacht mit „zu bunt gehört auch natoolivgrün“, denn die zielgruppe stimmt. Nur, was die stimmen verstummen lässt, ist dort niemals ein tema gewesen. Seit achtzehn beschissenen jahren nicht. Auf mich wirkt es nur noch wie die totenmesse des bloggens. Es klingt zwar keine feierliche orgel, aber die arschgeigen sind dafür um so lauter.

(Beim letzten mal scheint da jemand die parole ausgegeben zu haben, dass man sich mehr untereinander verlinken soll. Und die machen es. Wie die dressierten hündchen. Es gibt sogar wieder stöckchen und blogparaden — die spätgeborenen, die das nicht mehr kennen, haben einfach ein bisschen glück gehabt — die in erster linje zum linkaufbau und damit der suchmaschinenrelevanz dienen. Und das nur, weil der tote blaue vogel tot und das fratzenbuch zur parallelgesellschaft mit geisterbahnambiente geworden ist. Wenn doch nur vorher jemand vor börsennotierten klitschen ohne seriöses geschäftsmodell jenseits der zentralisierung aller kommunikazjon und ihrer vergällung mit reklame gewarnt hätte!)

Ach, jetzt wird in den betong geflüstert!

#Bitteres #Blogsterben

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Philbo Beutlin 🤷‍♂️ on Twitter

“Ich kotze im Strahl. @StardustApp hat geantwortet und auf Grund der neuen #DSGVO ziehen sie die App (vorerst) aus dem kompletten EU-Raum zurück. All meine Reactions, Unterhaltungen, Filmtalks, usw. werden gelöscht. Ich hab quasi alles umsonst gemacht & aufgenommen. GG! 😩🤮”

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