AstroGeo Podcast: Kann eine Supernova ausfallen?
Wie sieht eine Supernova aus, die nicht explodiert? Astronomen sind auf der Suche nach gescheiterten Supernovae – und wollen kürzlich in der Andromedagalaxie eine solche Un-Nova namens M31-2024-DS1 gefunden haben.
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Es geht bald weiter
Ihr habt es mitbekommen, wir haben gerade eine Sendepause. Erst war das geschätzte Personal krank, dann gab’s Verzögerungen im Betriebsablauf, dann war der Luftraum…
SteadyAstroGeo Podcast: Wie ist der Mond entstanden?
Abspaltung, Einfang, Explosion oder doch ein gewaltiger Rumms? Wie die Erde zu ihrem Mond gekommen ist, war lange Zeit ein Rätsel. Trotz des Heureka-Moments vor 40 Jahren sind bis heute einige Fragen offen.
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Theias großer Einschlag: wie der Mond entstanden ist
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"Abspaltung, Einfang, Explosion oder doch ein gewaltiger Rumms? Wie die Erde zu ihrem Mond gekommen ist, war lange Zeit ein Rätsel. Trotz des Heureka-Moments vor 40 Jahren sind bis heute einige Fragen offen."
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#Audio: https://astrogeo.de/podlove/file/1172/s/webplayer/ag131-mond-entstehung.mp3
22.1.2026
#Astronomie #Astrophysik #Erdmantel #Geologie #Geophysik #Mond #Mondentstehung #Protoerde #Sauerstoff #Theia

Theias großer Einschlag: wie der Mond entstanden ist
Abspaltung, Einfang, Explosion oder doch ein gewaltiger Rumms? Wie die Erde zu ihrem Mond gekommen ist, war lange Zeit ein Rätsel. Trotz des Heureka-Moments vor 40 Jahren sind bis heute einige Fragen offen.
Im Juni 1986 erlebten Planetenforscher einen Heureka-Moment. Denn sie waren zum ersten Mal einig, wie die Erde zu ihrem ungebührlich großen Mond gekommen ist. Diese Erklärung gilt bis heute als das wahrscheinlichste Szenario: Kurz nach der Entstehung der Erde vor rund 4,5 Milliarden Jahren stieß ein marsgroßer Planet mit der Protoerde zusammen. Aus dem verdampften Gestein, das dabei ins All geschleudert wurde, bildete sich wenig später der Mond.
Karl erzählt in dieser Folge, wie es zu diesem Heureka-Moment kam – denn nur wenige Jahre zuvor war die Forschungswelt noch hochgradig zerstritten, was die Entstehung des Mondes anging. Mindestens eine Handvoll Hypothesen war im Rennen. Man diskutierte, ob der Mond sich von der Erde durch allzu große Fliehkraft abgespalten hatte oder ob er friedlich an der Seite der Erde aus dem Urnebel gewachsen war. Andere glaubten an ein eingefangenes Objekt aus der kosmischen Nachbarschaft – oder sogar an eine natürliche, nukleare Explosion tief im Erdinneren nahe dem Erdkern.
Schon in den 1940er Jahren war dem kanadischen Geologen Reginald Daly aufgefallen, dass die mittlere Dichte des Mondes recht genau der Dichte des Erdmantels entspricht. Aber erst die astronautischen Mondlandungen des Apollo-Programms und die Proben verschiedener Raumsonden brachten ab 1969 Gewissheit: Erdmantel und Mond müssen aus dem gleichen Urmaterial entstanden sein. Gleichzeitig besitzt der Mond nur einen winzigen Eisenkern. Alles zusammen wirkte wie ein Sieb für die diversen Modelle der Mondentstehung. Übrig blieb am Ende nur der große Einschlag.
Trotz der klaren Hinweise bleiben bis heute einige Fragen offen. Zum Beispiel ist weiter unklar, warum zwar der Fingerabdruck der Sauerstoff-Isotope in Erdmantel und Mond sehr gut übereinstimmen – immerhin das häufigste Element von Erde und Mond – aber einige Spurenstoffe teilweise radikal abweichen. Dazu gehört der Anteil von Eisen und anderen Metallen, aber auch von flüchtigen Stoffe wie Wasser oder Kohlendioxid. Herausfordernd für die heutige Forschung ist vor allem das Wachstum des Mondes direkt nach dem großen Einschlag, bei dem es ziemlich heiß hergegangen sein muss.
AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und GeologieAstroGeo Podcast: Wo sind die ersten Sterne?
Als der Methusalem-Stern gefunden wurde, war die Aufregung groß – denn er schien älter als das Universum. Die Suche nach den allerersten Sternen im Universum hatte da aber gerade erst begonnen – und führte von der Milchstraße bis fast zurück zum Urknall.
#Astrogeo https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-wo-sind-die-ersten-sterne/@heiseonline
Zum Thema Eine Empfehlung für meine Podcast-Entdeckung des Jahres
https://astrogeo.de/aluminium-im-himmel-wie-satelliten-die-ozonschicht-gefaehrden/
#AstroGeo @astro_geo
Wann werden unsere oligarchen endlich für ihre Taten gerade stehen?

Aluminium im Himmel: Wie Satelliten die Ozonschicht gefährden
Zwei unscheinbare Satelliten läuteten 2018 eine neue Ära ein: Megakonstellationen aus tausenden Satelliten bieten Chancen, könnten aber die Ozonschicht gefährden. Karl erzählt von seiner Langzeitrecherche über die Risiken für unsere Atmosphäre.
Am 22. Februar 2018 starten zwei unscheinbare Satelliten in eine Umlaufbahn: Sie sind weder besonders groß, noch auf andere Weise auffällig. Aber diese zwei Satelliten, die den Namen Starlink tragen, läuten einen Wandel im erdnahen Weltraum ein. Und der ist auch heute längst noch nicht abgeschlossen. Wir befinden uns mitten im Zeitalter der Megakonstellationen - von tausenden Satelliten, die viele neue Anwendungen möglich machen. Allerdings kommen diese Chancen der Raumfahrt zu einem hohen Preis.
Karl erzählt in dieser Podcastfolge von seiner Langzeitrecherche über die letzten sechs Jahre. Er wollte herausfinden, ob die Atmosphäre durch immer mehr startende Raketen und vor allem durch die stark wachsende Zahl verglühender Satelliten beschädigt werden könnte. Wieder mal geht es um die Ozonschicht: Denn jeder verglühende Satellit hinterlässt Partikel aus Aluminium, die chemische Abbaureaktionen anstoßen könnten und dadurch den planetaren Schutzschicht gegen krebserregende UV-Strahlung der Sonne beschädigen.
AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie@astro_geo
Die Marsbesiedelung ist nur eine besonders ekelhafte Form der Euthanasie.
Nachdem Karl sich erst den Mund mit wissenschaftlichen Argumenten gegen die Marsbesiedelung fusselig geredet hat, trifft Franzi den wirklichen - ethischen - Punkt der Diskussion. Vielen Dank dafür.
#AstroGeo #podcast
In der neuen Folge erzählt Franzi vom Ende des Universums. Denn dass es irgendwann zu Ende geht, daran besteht kein Zweifel. Wie genau das passiert, da gibt es noch ein paar offene Fragen.
➡️ https://astrogeo.de/aus-und-vorbei-das-universum-und-sein-ende/
PS: Big Rip ist kein Hamburger. 🍔
📷 : ESO
#podcast #astrodon #astrogeo #weltraum #universum #space
@astro_geo "Cygnus X-1: Wie findet man ein Schwarzes Loch?" und die vorherigen
#AstroGeo Folgen zum Thema
#SchwarzeLöcher waren ja der Hammer. Nicht, dass ich mir das alles merken könnte. Aber für einen Augenblick fühlte ich mich, als hätt ich alles verstanden😁 Danke Leute!
#riffreporter https://astrogeo.de/cygnus-x-1-wie-findet-man-ein-schwarzes-loch/ 
Cygnus X-1: Wie findet man ein Schwarzes Loch?
Wie beobachtet man etwas, das unsichtbar ist? In dieser Folge erzählt Franzi, wie Forschende das erste Schwarze Loch entdeckten – eine helle Röntgenquelle im Sternbild Schwan – und warum der Beweis so lange auf sich warten ließ.
Je nach Masse beenden Sterne ihre Entwicklung auf unterschiedliche Weisen. Ein Stern wie unsere Sonne – eher klein, eher gelb – endet als Weißer Zwerg. Massereichere Sterne hingegen verwandeln sich in Neutronensterne, die dichtesten Gebilde im Universum. Nur den massereichsten Sternen ist das wohl spektakulärste Schicksal vorbehalten: Sie kollabieren zu einem Schwarzen Loch. Weiße Zwerge und Neutronensterne können Astronominnen und Astronomen problemlos im All beobachten – aber Schwarze Löcher? Wie sollte man ein Schwarzes Loch beobachten können, das seinem Namen wirklich alle Ehre macht, da schließlich noch nicht einmal Licht ihm entkommen kann? Schwarze Löcher sind per Definition unsichtbar.
Nachdem Forschende im Jahr 1939 die Existenz von Schwarzen Löchern vorhergesagt hatten, blieben diese zunächst ein rein theoretisches Gebilde. Wenn überhaupt, beschäftigten sich Mathematiker und theoretische Physiker damit, vor allem waren das die Liebhaber der Allgemeinen Relativitätstheorie. Astronomen und Astrophysikerinnen hingegen kümmerten sich nicht um Schwarze Löcher – denn noch war sich niemand sicher, dass es sie tatsächlich gibt.
Das sollte sich erst in den 1960er-Jahren ändern. Damals wurde klar, dass Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie nicht nur ein theoretisches Konstrukt ist, sondern sich auch an astronomischen Himmelsobjekten beobachten lässt. Da Schwarze Löcher eine Konsequenz aus der Allgemeinen Relativitätstheorie sind, stellte sich damit die Fragen, ob es sie tatsächlich gibt und falls ja, wie man sie überhaupt beobachten könnte.
In dieser Folge erzählt Franzi, wie Astronominnen und Astronomen das erste Schwarze Loch entdeckt haben: eine helle Röntgenquelle namens Cygnus X-1 im Sternbild Schwan – und warum sie sich trotzdem lange Zeit nicht sicher sein konnten, dass es wirklich existierte.
AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie@astro_geo Ich hab's gekauft. Danke für die
#Buchempfehlung für Locked in Time.
#astrogeo