Leute, wenn ich hier nur schreiben könnte durch was für einen Wahnsinn wir da gerade versuche durchzusteigen…
Ich sag mal so; würden wir es als Filmprojekt einreichen, würde es wahrscheinlich wegen "zu unrealistisch" abgelehnt.
Unser Mitarbeiter Tobias Seitz durfte vergangene Woche eine Diskussion der Berliner Landeszentrale für politische Bildung zum Thema #Arbeitsausbeutung moderieren.
Neben der Situation und dem Widerstand von Zwangsarbeiter*innen im Nationalsozialismus beleuchteten die Diskutant*innen, inwiefern #Zwangsarbeit auch heute noch öffentlich sichtbar stattfindet.
Ein Großteil der Kinder & Jugendlichen, die von Menschenhandel und #Ausbeutung betroffen sind, bleibt in Deutschland unentdeckt und erhält deshalb keine Unterstützung.
Was es deshalb braucht: spezialisierte Beratungsstellen #Kinder & #Jugendliche in allen Bundesländern.
Zudem sind verbindliche Absprachen zwischen allen Akteuren nötig, die mit betroffenen Kindern & Jugendliche in Kontakt kommen – von Ermittlungsbehörden bis zu Jugendämtern.
Das Bundesministerium der Finanzen hat am 07.07. den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung bekanntgegeben. Am 26.09. nahm der Bundesrat dazu Stellung. Er empfiehlt, den #Schutz und die #Unterstützung von Menschen, die von #Arbeitsausbeutung und #Menschenhandel betroffen sind, im Rahmen der Reform des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes zu stärken.
Die #Bundesregierung sieht in ihrer Reaktion vom 01.10. jedoch keinen Änderungsbedarf.
Großbaustelle, Paketdienst, Spargelfeld, Schlachthof: #Arbeitsausbeutung in Deutschland betrifft #Wanderarbeiter*innen besonders häufig! Deutschland muss sie durch Gesetzesänderungen besser vor Rechtsverletzungen schützen und die UN-Wanderarbeitendenkonvention unterzeichnen.
Die Situation von Wanderarbeiter*innen thematisieren wir in unserem aktuellen #Menschenrechtsbericht an den #Bundestag.
Seit 2016 legt das Institut dem Bundestag im Dezember jährlich den Menschrenrechtsbericht vor. Dort wird die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland im Zeitraum von Juli - Juni des jeweiligen Kalenderjahres aufgezeigt.
Unsere Berichterstattungsstelle #Menschenhandel hat sich dieses Jahr schwerpunktmäßig mit #Arbeitsausbeutung beschäftigt. Wir haben dazu zahlreiche Expert*innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gefragt:
Warum sollte es mehr Aufmerksamkeit für Arbeitsausbeutung geben?
Danke für all die inspirierenden Antworten!
#Menschenhandel wird u.a. zum Zweck der #Arbeitsausbeutung begangen.
Unsere Berichterstattungsstelle Menschenhandel beschäftigt sich dieses Jahr schwerpunktmäßig mit dieser Form der Ausbeutung, weshalb wir Helma Lutz gefragt haben:
Warum sollte es mehr Aufmerksamkeit für Arbeitsausbeutung geben?