“Silvesterchlaus“

Am Bahnhof Urnäsch auf meinen Zug himwärts in Richtung Gossau wartend, traf es sich, dass ich neben vier älteren Passagieren stand. Eine der Frauen klärte die anderen über dieses und jenes auf. Ihr breites Halbwissen reichte von REKA („das ist vor allem für Leute, die sich sonst keine Ferien leisten könnten“) bis hin zu den Appenzeller Bahnen („Die haben einen sehr guten Ruf. Die sind eben auch unabhängig“).

Ihr Interesse richtete sich bald auf den Zug, der auf dem Nachbargleis auf die Weiterfahrt in Richtung Appenzell wartete. „Silvesterchlaus“ war der Name der Komposition, was sie selbstverständlich auch kommentierte.

Der Name dieses Zuges passte sehr gut zum Tag, und trotz der vielen Touristen steht fest: Ich komme wieder!

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Alter Silvester

Von all den Silvesterbräuchen ist mir das Silvesterchlausen am liebsten. Dabei ziehen Gruppen von Männern kunstvoll gekleidet im Appenzeller Hinterland von Hof zu Hof, wo sie mit einem „Zäuerli“, einem Naturjodel, die Bauersleute beglücken.

Unterwegs sind sie als „schöne“, „wüeschte“ und „schö-wüeschte“ Schuppel, die jeweils ihre eigene Art sich zu kleiden haben. Dreissig Schuppel sollen es scheints in Urnäsch sein.

Weit draussen, auf den Höfen, hat der Tourismus noch nicht so enorm Überhand genommen. Da ist alles noch sehr authentisch. Im Tal, wo die Cars und Shuttle-Busse die Touristen hinkarren, ist es ungleich schwieriger, die nötige Ruhe und Einkehr zu spüren.

Zum Glück war ich gestern Morgen bereits vor fünf Uhr mit dem Zug von uns aus losgefahren; so war ich abseits der – und vor allem auch vor den – Touristenströmen unterwegs …

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Impressionen aus Urnäsch. #AlterSilvester
Frohes neues Jahr! #AlterSilvester
Frohes neues Jahr! Und Grüsse aus Urnäsch! #AlterSilvester