#Morgenschreibstunde mit #Lyrik verbracht und weil mir die gestrige Lösung, ein Gedicht wegen Zeichenzahlüberlänge auf zwei Posts aufzuteilen, nicht wirklich gefällt, kann man meinen poetischen Ausflug ins #Niemandsland hier nachlesen:
#Morgenschreibstunde mit #Lyrik verbracht und weil mir die gestrige Lösung, ein Gedicht wegen Zeichenzahlüberlänge auf zwei Posts aufzuteilen, nicht wirklich gefällt, kann man meinen poetischen Ausflug ins #Niemandsland hier nachlesen:
#Morgenschreibstunde mit dem Sichten und Bearbeiten von #Lyrik verbracht:
In der Schwebe
Sie schleicht
durch die Hülle ihres Daseins
ein unruhiger Geist
gefangen im Haus des alten
einst gemeinsamen Lebens
Er schwebt
zwischen Zeiten und Welten
traumschlafend am Rand des Lebens
liegende Existenz
bewegt in Erinnerung und Emotion
Geborgen in brüchigen Schalen wie Küken
auf den Moment des Durchbruchs
so warten
sie beide
Als ich mich vor über 15 Jahren von meiner letzten Traumatherapeutin verabschiedete, sagte sie sinngemäß, ich solle mich ruhig melden, wenn mit Altern und Tod meiner Eltern erneut Therapiebedarf auftauchen sollte.
Tja. Nun ist es Dank #Demenz meiner Mutter soweit. Bloß sind inzwischen alle Therapeut*innen, mit denen ich im Lauf der Zeit zu tun hatte, in Rente und Selbsthilfegruppen für diese Lebenslage kann ich auch keine finden. 😶
Der Pfarrer von Mutters Kirchgemeinde ahnt nicht, dass ich die Strippenzieherin seines SeniorInnenkreises bin. Themen, Kuchenbestellungen, Geburtstagsgeschenke, Tratsch ohne Ende, Transporte - alles geht über mein Telefon, durch meinen Kopf. Plane jetzt eine Werbekampagne im Kirchenblättchen, damit ein paar U80 dazukommen, die Organisation übernehmen und Leerstellen füllen können.