🧵 … mein #Yamaha #01V96i Studiopult, Exemplar #2, ist nun unrepariert zurück, weil Reparatur zu teuer.

Die Yamaha-Vertragswerkstatt rief mich noch nett an und erklärte, ein Diagnose-Tool habe mitgeteilt, das Processing der Omni-Ausgänge sei kaputt, daher würde man die Hauptplatine tauschen müssen. Und das kostet dann eben richtig fett.

Man habe diesen Fehler noch nie gehabt. Ich hingegen habe zwei Mischpulte, bei denen alle analogen Ausgänge bis auf Monitor Out kaputt sind.

Nicht aber die Digitalausgänge, auf die ich die gleichen Signale frei routen kann…

So bleibt mir noch zu hoffen, dass hier letztendlich ein übliches Trivialproblem der Elektronik vorliegt: Nicht selten verrrecken Bauelemente, die mit der Stromversorgung auf den Platinen zu tun haben, da die am meisten belastet sind… und ohne saubere Spannung auch kein Processing und keine DA-Wandlung.

Aber diesen Aufwand der Analyse muss ich selber betreiben, darauf hat der Fachmann wohl wenig Lust.

Nun, da es grob verdaut ist, dass zumindest in der Werkstatt mein Studiomischpult #Yamaha #01v96i nicht ökonomisch sinnvoll zu reparieren ist, kommen so die Gedanken…

… es ist einfach so: #Musik aufnehmen ist ein Hobby. Auch für die meisten Menschen, die von WasMitMusik leben, die also Profis sind.

Konsequenterweise ist auch das Anfertigen und Mischen von Aufnahmen für andere Leute ein Hobby – ich mache es so selten, weil ich es nicht kostenfrei mache.

Und folglich ist es schlicht utopisch zu glauben, dass zumindest die Kosten für die Infrastruktur von Musikproduktion gedeckt sein könnten.

Ja, es gibt Leute, die das hinbekommen, es ist die Minderheit.

(Dass sich für meine eigene Musik nahezu niemand interessiert, ist ja wieder eine andere Geschichte.)

Was die offizielle Yamaha-Vertragswerkstatt angeht: Die haben vermutlich keinen Bock auf das alte Mischpult und schlagen daher pauschal teuren Mainboard-Tausch vor.

Wenn man es nicht selber machen kann, ist man da verlassen.

#Recording #Musikproduktion