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interessiert sich für Züge und alles was sonst so zum ÖV gehört 🚆🚊🚍 | studiert Nachhaltige Mobilität 👨‍🎓 | Der Weg ist das Ziel 🛤️
Träwellinghttps://traewelling.de/@vonAnachA
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Pronomener/ihm

Der ÖPNV zwischen Derneburg, Bockenem und Seesen ist auf maximale Effizienz ausgerichtet. Bis 1990 gab es auf der dort verlaufenden Bahnstrecke noch SPNV, heute muss für das kreiseigene Busunternehmen ein Van mit 8 Fahrgastplätzen reichen.

Dieser war tatsächlich komplett voll und laut Aussage des Fahrers können nicht immer alle Fahrgäste befördert werden 

Die heutige Rückfahrt führte unter anderem über Herzberg (Harz). Die dortigen Formsignale dürften bald das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben, wie man an den neuen, noch abgedeckten Ks-Signalen unschwer erkennen kann.

Besonders schade ist es um das schöne kleine Ausfahrsignal an Gleis 4 

Am Abend standen dann nach dem historischen Doppeldeckerbus gestern heute noch 2 weitere Höhepunkte des Berliner ÖPNV auf dem Programm: Mit der Straßenbahnlinie 68 ging es zunächst auf der überlandartigen Uferbahn von Alt-Schmöckwitz nach Grünau.

Dort beginnt auch eine der Fährlinien der  und mit "FährBär 2" als F12  wurde die Dahme zwischen Wassersportallee und Wendenschloß/Müggelbergallee überquert. Die Fahrzeit beträgt nur etwa 2 Minuten.

Dessen Ziel war Eberswalde, eine der 3 deutschen Städte mit einem Obus-Netz 🚎

Danach ging es wieder mit Mireo Plus B (weitere Fotos von den Zügen erspare ich euch 😄) durch den Oderbruch über Wriezen und den Turmbahnhof Werbig nach Frankfurt (Oder) und anschließend weiter über Beeskow nach Königs Wusterhausen.

Zum bis 2022 laufenden Schorfheidebahn-Probebetrieb, der wegen zu geringer Fahrgastzahlen wieder beendet wurde, habe ich es leider nie geschafft, weshalb dann erst in Joachimsthal wieder ein Zug (natürlich wieder ein Mireo Plus B der ) auf mich wartete.

Fahrzeugvielfalt hatte heute Pause, denn es ging von einem  Mireo Plus B zum nächsten  

Zuerst stand Werneuchen auf dem Programm und danach Templin Stadt. Der dortige planmäßige Nicht-Anschluss zum Plusbus war für mich kein Problem, denn die Templiner Altstadt ist mit ihrer gut erhaltenen Stadtmauer durchaus sehenswert.

Zum Schluss stand dann ab Berlin-Wannsee noch eine Fahrt im historischen Doppeldeckerbus (MAN SD200, Baujahr 1985) auf der Linie 218 auf dem Programm 

Von Jüterbog ging es dann mit einem  LINT über Treuenbrietzen und Beelitz Stadt weiter nach Potsdam.

Bis vor wenigen Jahren hätte man für diese Fahrt noch in Michendorf umsteigen müssen. Durch die Wiederinbetriebnahme der Brücke über die Wetzlarer Bahn bei Seddin gibt es seit dem Fahrplanjahr 2023 eine durchgängige Verbindung.

Besonders schön ist hier ist der Abschnitt ab Lienewitz entlang des Schwielowsees und des Templiner Sees.

Ein bisschen Streckensammeln in Brandenburg und auf dem Weg dorthin auch in Sachsen-Anhalt 😁

Los ging es unter anderem mit Wittenberg-Falkenberg und Falkenberg-Jüterbog. Diese Strecken sind was die Infrastruktur betrifft noch sehr "ursprünglich", wobei jedoch aktuell teilweise auch Modernisierungsarbeiten wie Bahnsteigerneuerungen laufen.

Die Gegend ist sehr ländlich geprägt und dünn besiedelt. Gleichzeitig haben die Strecken für überregionale SPNV-Verkehrsströme auch keine wirkliche Relevanz, was sich auch am Fahrgastaufkommen bemerkbar macht.

Die Trassenpreisbremse im Nahverkehr ist europarechtswidrig. Der EuGH hat sie gerade gekippt. Der SPNV wird damit deutlich teurer. Damit haben wir dann 2 Optionen:

1️⃣ Der Bund erhöht die Regionalisierungsmittel und wir behalten den Nahverkehr auf der Schiene

2️⃣ Linien müssen gekürzt, Takte ausgedünnt, Halte gestrichen und Züge abbestellt werden.

Option 2 wäre fatal. Wir brauchen mehr ÖPNV und nicht weniger. Die Bundesregierung muss jetzt schnell reagieren