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Pronunciation[ˈvɔɪd]. deprecated: [ˈvɔɪdːpɔɪntəɹ]. never has been: [ˈvɔɪdːp​eːtəɹ].
Pronounsde: mensch, en: they
DECT+EPVPN4144

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal hieran erinnern: https://chaos.social/@voidptr/112580034731520540

Auch wenn die Situation enttäuschend und extrem belastend ist, helfen Schuldzuweisungen hier nicht weiter.

Bei Betroffenenschutz im Chaos besteht noch viel Verbesserungsbedarf.
Wichtig ist, so viel Sicherheit wie möglich zu schaffen, aber auch die Einschränkungen davon klar und offen zu kommunizieren.

void (@[email protected])

Eine Bitte an alle Chaos-Mitwesen: Wenn ihr Kritik an Menschen oder Vorgehensweisen im Chaos-Umfeld habt, versucht bitte, sie direkt an die betreffenden Leute heranzutragen (oder von euch vertrauten Personen herantragen zu lassen); übt öffentliche Kritik nur sachlich und auf Basis verlässlicher Informationen. Das Chaos ist kein Staat und keine Firma, hinter fast allem stecken Menschen mit positiven Absichten, Probleme können konstruktiv besprochen werden. #37c3 #eh2024 #gpn22 #igerla #38c3 uvm

chaos.social

Im gesamten Verlauf hat sich kein anderes Orga-Mitglied dazu geäußert; es gibt keinerlei offizielle Nachricht oder Stellungnahme.

Stand 31.01.2026 ist der Vorfall weiterhin ungeklärt.
Der weitere Umgang mit diesem und zukünftig auftretenden Fällen ist ungewiss.

Ich habe versucht, die Konsequenzen der Nicht-Entscheidung zu erklären, und habe die Orga gebeten, sich zu diesem Vorfall und insbesondere zum weiteren Umgang mit ihren Regeln zu äußern.

Die Person, die initial die Kommunikation übernommen hatte, hat diese Funktion zwischenzeitlich aus Kapazitätsgründen abgelegt und erklärt, sie könne nicht im Namen des Orga-Teams sprechen.

Dass die Orga keine Entscheidung zu den geschilderten Vorfällen getroffen hat, ist bedauerlich und hat mich viel Stress und meine Teilnahme an der Veranstaltung gekostet, ist aber bei einem Team von Freiwilligen und in der kurzen verfügbaren Zeit nachvollziehbar.

Mehr Sorge bereitet mir die fehlende Kommunikation, auch im Nachgang des Events.

Bis heute gibt es keine Aussage dazu, welche Konsequenzen dieser Vorfall hatte, und wie die Orga der MRMCD zukünftig mit Regelverstößen umgehen will und kann.
Die Regeln, der Hinweis auf das Vorgehen und mögliche Konsequenzen bei Verstößen sind weiterhin unverändert veröffentlicht.

Ich sehe darin die Gefahr, Teilnehmende in einem falschen Gefühl von Sicherheit zu wiegen, wenn diese Regeln letztlich nicht angewendet werden.

Meine Nachricht wurde von einer Orga-Person am selben Tag bestätigt und die Person hat sich für die weitere Kommunikation zuständig erklärt.

Die weitere Klärung und das Warten auf Reaktion der beschuldigten Person nahm einige Zeit in Anspruch.
Am 08.09. wurde mir mitgeteilt, dass in dieser Sache keine Entscheidung absehbar und ein Ausschluss der Person daher unwahrscheinlich sei.

Ich habe daraufhin darum gebeten, mein Ticket zu erstatten, was zeitnah passiert ist.

Am 28.08.2025 habe ich die MRMCD-Orga über übergriffiges Verhalten einer Person informiert, das sich bereits über mehrere Jahre hinzieht und auch schon bei vergangenen MRMCD aufgetreten ist.

Der knappe Zeitraum ist dem Warten auf die CCC-Schiedsstelle geschuldet. Dort wurde mir am 29.07. versichert, man würde sich rechtzeitig vor den MRMCD melden. Erst als das bis 15 Tage vor dem Event nicht passiert war, habe ich die MRMCD-Orga kontaktiert.

tldr: Die selbst festgelegten Regeln der MRMCD (https://2025.mrmcd.net/de/rules/ "Wir tolerieren keine Belästigung", "[es] werden weitere Konsequenzen besprochen […]") wurden bei den MRMCD 2025 nicht umgesetzt. Eine Stellungnahme der Organisator:innen dazu gab es nicht.

Nach mehreren Kommunikationsversuchen und der üblichen Wartezeit veröffentliche ich diese Responsible Disclosure, um potenziellen Teilnehmenden Klarheit zu geben, was sie bei den MRMCD erwartet.

#mrmcd

MRMCD 2025 - VOLLE TRANSPARENZ

Die Bundestags-Petition Keine Führung eigener Register zur Erfassung von trans* und nichtbinärer Personen wurde bis jetzt von 6737 Personen mitgezeichnet.

Baden-Württemberg hat längst Nägel mit Köpfen gemacht: Das CDU-geführte Innenministerium hat per Verordnung so eine Art „Rosa Liste“ mit trans* und nichtbinären Personen mitsamt früheren Vornamen und Geschlechtseintrag durchgesetzt. Andere Bundesländer werden, davon darf man ausgehen, nachziehen. Auch das Bundesinnenministerium hat im Bundesrat einen entsprechenden Anlauf gemacht, aber – zumindest vorerst – zurückgezogen, da man offenbar ein Scheitern befürchtet hat.

Abgesehen davon, dass solche Register nicht erforderlich sind, sind sie für die Personen, die daraufstehen, gefährlich. Nicht erst, wenn die AfD irgendwie daran käme und dann eine schöne geordnete Liste mit vielen Namen hätte. Was dann geschieht, lässt sich leicht vorstellen.

Das Quorum für eine Bundestags-Petition liegt bei 30000 geprüften Mitzeichnungen. Mit bis jetzt 6737 sind wir noch weit davon entfernt – und haben nur noch 16 Tage, also gut zwei Wochen, Zeit.

Wenn Ihr noch nicht mitgezeichnet habt, dann tut das bitte. Und für alle gilt: Bitte macht diese Petition bekannt.

Für trans*, inter*, nichtbinäre und agender Personen ist diese Petition wichtig. Wir sind sehr besorgt, dass solche Register verwendet werden können, um uns und unseren Familien Schaden zuzufügen. Es würde unsere Privatsphäre gefährden, uns stigmatisieren und uns ständig zu Outings zwingen.

Für Bundestags-Petitionen ist es notwendig, Euch mit Euren personenbezogenen Daten (zwingend Vor- und Nachname, Adresse, Land) zu registrieren. Dafür kann der Bundestag, wenn das Quorum erreicht wird, die Petition nicht einfach ignorieren, sondern muss sich im Petitionsausschuss damit befassen.

Eure persönlichen Daten werden nur einmal benötigt, nicht für jede Petition, die Ihr beim Bundestag mitzeichnet. Sobald Ihr Euch registriert habt, könnt Ihr damit jede Petition beim Bundestag mitzeichnen.

Wichtige Ergänzung: die persönlichen Daten werden nur für die Registrierung benötigt. Mitzeichnen könnt Ihr wahlweise mit Namen oder anonym.

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2025/_07/_14/Petition_183950.nc.html

#Selbstbestimmungsgesetz #SBGG #RosaListen #RosaListe #Transfeindlichkeit

Petitionen: Petition 183950

Vielleicht ist das nur mein persönlicher Eindruck — der Ton auf und um Chaos-Events scheint in den letzten Monaten rauher geworden zu sein.

"Excellent" sein heißt sicherlich nicht, Probleme stillschweigend hinzunehmen. Aber Lösungen lassen sich nur finden, wenn man _mit einander_ statt über einander redet.

Wir sind alle hier, um gemeinsam unsere Utopie und eine sichere Gemeinschaft zu bauen. Bitte helft mit, so wie es euch möglich ist.