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Neues Physikkonkret: 👨‍🏫 Der Mangel an Physiklehrkräften gefährdet die Physik

Die neue Ausgabe betont die Relevanz einer fundierten naturwissenschaftlichen und speziell physikalischen Grundbildung. Die DPG weist darin auf dringenden Handlungsbedarf seitens der Hochschulen und Politik hin.

Jetzt lesen: https://www.dpg-physik.de/veroeffentlichungen/publikationen/physikkonkret/der-mangel-an-physiklehrkraeften-gefaehrdet-die-physik

#PhysikKonkret #DPG #DPGPhysik #Physik

Vortrag: Energie aus der Tiefe: Geothermie 2.000m aus dem Erdinneren
Geothermie ist die einzige regenerative Energiequelle, die rund um die Uhr und ganzjährig verfügbar ist. Erdwärme steht in menschlichen Dimensionen unendlich zur Verfügung und könnte in Deutschland bis zu 25 % des Wärmebedarfs decken. Thema sind unter anderem Herausforderungen, aktuelle Demonstrationsvorhaben und die Kampagne des Bundes.
📅 15.04.2026, 16:00 | Berlin & Online
🔗 https://www.dpg-physik.de/veranstaltungen/2026/berlin-agsen-2026-04-15
#DPGPhysik #Geothermie
Heute kam ein Anruf auf mein Handy von unterdrückter Nummer.
Dann kam eine Ansage:
"Hier ist Paypal. Ihre Zahlung über 554 Euro wurde wegen verdächtiger Aktivitäten gesperrt. Bitte drücken sie sofort die 1, um ..." - an der Stelle hab ich aufgelegt.
Denkt einfach dran, nie etwas zu machen, wenn irgendwie Zeitdruck aufgebaut wird. Nix drücken, nicht ja sagen oder so was.

Engagierte Physiklehrer:innen aufgepasst! 2026 bietet die DPG wieder Fortbildungen von Physiker:innen für Physiker:innen – u. a. zu Freihandexperimenten, Data Literacy, Astronomie, Wetter und KI im Unterricht.
👉 Infos & Anmeldung: https://www.dpg-physik.de/ueber-uns/physikzentrum-bad-honnef/dpg-lehrerfortbildungen
Gefördert durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung. DPG-Mitglieder erhalten bis zu 60 % Kostenerstattung.

#DPG #DPGPhysik #Physiklehrkräfte #Fortbildung #Physik

Da ich viele Fehlannahmen dazu sehe: nein, das Problem des Atommülls ist *nicht* lösbar, auch in der Theorie nicht.

Was bei der Spaltung eines Uran-Atomkerns herauskommt, ist dem Zufall überlassen. Es hängt davon ab, in welche Teile sich der Kern gespalten hat, und es gibt hier etliche Möglichkeiten. Größtenteils werden es aber deutlich leichtere Elemente sein, und sie werden fast ausnahmslos instabil (also radioaktiv) sein.

Einige Leute scheinen zu glauben, dass ein Kernkraftwerk Radioaktivität nutzen würde. Das tut er nicht. Er nutzt die Tatsache aus, dass sich schwere Atomkerne recht einfach (mit geringem Energieeinsatz) spalten lassen und dabei viel Energie freigesetzt wird. Selbst wenn man diesen Prozess auf weitere Atomkerne als die paar Uran- und Plutonium-Isotope ausweiten könnte: die Zerfallsprodukte des Urans sind größtenteils viel zu leicht dafür, dass es energetisch hinkommt. Sprich: Atommüll kommt für Energiegewinnung mittels Kernspaltung nicht mehr infrage.

Dementsprechend lassen sich abgearbeitete Brennstäbe auch nicht recyceln. Bei der Wiederaufbereitung wird lediglich das Rest-Uran angereichert. Dann haben die Brennstäbe wieder die notwendige Uran-Konzentration, um im Kraftwerk verwendet zu werden. Man spart dabei am teuren Rohstoff Uran. Die Menge des Atommülls verändert sich dagegen (gemessen am Energiegewinn) überhaupt nicht. Das Uran, das nicht entsorgt, sondern wieder der Kernspaltung zugeführt wurde, ist nur minimal radioaktiv und fällt nicht ins Gewicht.

Also hat man Atommüll, der aus zig verschiedenen radioaktiven Isotopen besteht, die alle gemäß ihren jeweiligen Zerfallsketten zerfallen. Der ist zunächst extrem gefährlich, diese Radioaktivität wird aber vor allem durch die kurzen Zerfallsketten erzeugt, die relativ bald durch sind. Es bleiben aber die langen Zerfallsketten, die Jahre, Jahrzehnte oder gar Jahrtausende in Anspruch nehme. So ein abgearbeiteter Brennstab wird noch sehr lange sehr viel Radioaktivität produzieren, bevor er soweit zu stabilen Isotopen zerfallen ist, dass er als ungefährlich eingestuft werden kann.

Dieser Zerfallsprozess lässt sich *nicht* beschleunigen. Man könnte rein theoretisch die Kerne mit hohem Energieeinsatz weiter spalten (der Mechanismus dafür ist nicht einmal ansatzweise bekannt), aber dann hätte man nur noch mehr radioaktive Materialien, bloß andere. Man könnte auch versuchen, den Zerfall beispielsweise durch Neutronenbeschuss zu beschleunigen - aber auch hier wäre es Glückssache, ob man dadurch stabile Isotope bekommt oder noch mehr langlebige radioaktive Elemente. Es gibt keinen bekannten Prozess, mit dem sich das steuern ließe.

Was wir also an Atommüll produzieren, das wird über Jahrtausende irgendwo lagern müssen, dazu gibt es keine Alternativen. Da werden auch zukünftige Generationen, die das ausbaden dürfen, keine andere Lösung finden.

Das Jahr 2026 ist schon voll im Gange. Wir brauchen 5000€, um unsere Dienste dieses Jahr zu finanzieren.

Hier könnt ihr spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/77247-librechurch-freie-softwareloesungen-fuer-die-digitale-kirche-der-zukunft

Die Details und eine FAQ habe ich hier aufgeschrieben: https://kirche.social/@csett86/116104973815873893

Danke für eure Unterstützung!

LibreChurch - freie Softwarelösungen für die digitale Kirche der Zukunft

Mit deiner Spende unterstützt du den LUKi e.V. (Linux User im Bereich der Kirchen) beim Server-Betrieb von kostenfrei zugänglichen Kommunikationsdiensten für die digital nachhaltige Kirche von morgen.

betterplace.org

Cool, die deutsche Physikalische Gesellschaft #DPG ist inzwischen auch auf Mastodon 🙂

@DPGPhysik

Auszug aus einem Artikel dazu:

"Leider verbreiten die von großen
Konzernen betriebenen Plattformen
X, Instagram, TikTok, Facebook und
YouTube systematisch Desinforma-
tion, Wissenschaftsfeindlichkeit und
Verleumdungen, da Empfehlungs-
algorithmen diese Inhalte aufgrund
der besseren Monetarisierbarkeit be-
vorzugen"

https://pro-physik.de/zeitschriften/download/23119

edit: Hinweis auf Artikel korrigiert

Are you into #opensource ? And in the #eu ?
There is a Call for Feedback by the European Commission for a 'European Open Digital Ecosystem Strategy' For strategic approach to #foss in Europe, and a framework for using open source within the European Commission. You can respond until 3 February. It is useful to respond even if your point has already been submitted by someone else. The number and repetition of arguments is used as a weight. https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/16213-European-Open-Digital-Ecosystems_en cc #fosdem
Mein Vorsatz bis zum neuen Jahr: Mein normales Profil am Handy komplett "degoogeln". Mal sehen...