Steffen Kaethner

@radoteur901
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Politik, Wissenschaft, Kultur und Freizeit.
Marburg, Berge & anderswo
#Marburg, #Wissenschaftspolitik, #BdWi, #Bergsport, #Freie_Radios
Heute ist also #TagderSchiene. Die #Bahn lädt ein: Feiern Sie mit!
Mal sehen. Bislang zwei pünktliche Züge, nur "ein Wagen fehlt".

https://shademap.app

Ziemlich geil: Schattenwurf für jedes Haus, jeden Hügel, und Baumreihen, für jede Tageszeit.

Simulate sun shadows

Every mountain, building and tree shadow in the world simulated for any date and time

Sportliches Jubiläum (2):
Heute jährt sich nun der Beginn meiner regelmäßigen Laufeinheiten zum 10. Mal. 1.007 Laufrunden ergeben 8.590 km, entsprechen ca. 9 Millionen Schritten und dauerten 870 Stunden. Zu den Erlebnissen gehören auch etwa 50 verschluckte Insekten (dank des rekordmilden Februars 2024 schon besonders früh), sowie allerlei Wetterkapriolen. Die Gefühlspalette schwankt zwischen Selbstüberwindung und Lust, Zufriedenheit und Leiden. Euphorische Momente gab es auch, aber sehr selten.
9. Februar 1984: In Moskau stirbt schon wieder ein Generalsekretär. Auch wenn in der DDR öffentliche Trauer inszeniert wird, wirkt es - anders als bei #Breschnew vor 15 Monaten - eher nebensächlich. Die laufenden Winterferien tragen dazu bei, dass das Ereignis im Schulalltag keine Rolle spielt.
Den angehenden Teenager elektrisieren eh die gerade eröffneten Olympischen Winterspiele in #Sarajevo viel mehr - vor allem das große Duell im Skispringen zwischen Jens #Weißflog und Matti #Nykänen.
Sportliches Jubiläum (1):
Dank präziser Aufzeichnung kann ich meine heutige Laufrunde als die 1.000ste würdigen. Seit 2014 habe ich laufender Weise 8.524 km - meist entlang der mittelhessischen Lahn - zurückgelegt.
Den Jüngeren, die sich (so wie ich damals), mit dem "man-müsste-mal-anfangen,-regelmäßig-Sport-zu-machen" rumplagen, sei also gesagt: Auch jenseits der 40 kann man das noch erfolgreich angehen. In diesem Sinne: Prost!
Demo linker Gruppen gegen Rechte Hetze und Rassismus in Marburg.
Trotz dünner Informationslage gute Beteiligung mit 1.000 Leuten. Oder mehr.
Schön, dass das ZDF gerade meine Jugenderinnerungen auffrischt (oder bin ich schon sooo alt?):
Gestern "La Boum" (beide Teile), heute gleich drei Mal "Zurück in die Zukunft". Die junge Sophie Marceau gibts auch in der Mediathek https://www.zdf.de/filme/la-boum.
La Boum | Zweiteiliger französischer Komödien-Klassiker

Teenagerin Vic erlebt alle Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens.

La Boum
Sportliche Jahresbilanz '23:
Trotz Hochwasser, Urlaubsreisen und Krankheitszeiten ist die Laufbilanz sehr zufriedenstellend. Neuer Jahresrekord (1.301 km) auf der Standardstrecke Lahnauf - Lahnab. Zudem im Frühjahr auch eine neue eigene Bestzeit (49'03" für 9,3 km). Durchschnittliche Rundenzeit in diesem Jahr: 55'25". Schauen wir mal, was das neue Jahr so bringt - auf jeden Fall schon bald zwei Jubiläen.
Euch allen einen guten Start!
Schäämie-Fans in Mittelhessen?
Dokumentarfilme sind nicht immer gelungen, aber diese rückblickende Doku über fünf Amateurmusiker*innen in der DDR, ihre Lebensbedingungen und was sie kulturell draus gemacht haben, ist wirklich anrührend, informativ und mit viel Liebe gemacht. Eine Empfehlung!
https://www.ardmediathek.de/video/mdr-dok/amateurbands-in-der-ddr/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC80MjM5NzQtNDA0NDMw
MDR Dok: Wie Tina Turner nach Niedertrebra kam - Amateurbands in der DDR | ARD Mediathek

Wie Tina Turner nach Niedertrebra kam - Amateurbands in der DDR | Video | Sie waren die Stars zum Anfassen: Wochenende für Wochenende tingelten in der DDR Cover-Bands, Tanz-Combos und Liedermacher im Nebenberuf übers Land, schleppten ihr oft selbstgebautes Equipment in die Säle der Dorfgaststätten oder Kulturhäuser - ließen es krachen. Die Dokumentation 'Wie Tina Turner nach Niedertrebra kam - Amateurbands in der DDR' erzählt ihre Geschichten und spürt einem Lebensgefühl nach: Eine Reise zurück in die Jugend, als die Musik laut und die Nächte lang waren. Fast alle Rockmusiker in der DDR haben einmal als 'Amateurmusiker' angefangen. Auch Dirk Michaelis: Der Sänger und Komponist ('Als ich fortging'), gelernter Maurer, fuhr jahrelang jedes Wochenende von Jugendclub zu Jugendclub, um dort aufzutreten. In dieser Dokumentation erzählt er erstmals von diesen Anfängen: 'Durch dieses Hobby hatten wir die Möglichkeit, so ein Stück Freiheit zu spüren. Auch wenn es mit Trabant und Anhänger nur nach Eisenach ging, fühlte es sich an wie ein 'Raus in die Welt'. Mitte der 1980er Jahre gab es in der DDR etwa 200 Amateurbands - und rund 110 Profi-Gruppen. Die 'Freizeit-Mugger' waren eine tragende Säule der 'kulturellen Grundversorgung'. Sie spielten dort, wo kein Star aus dem Westen sich je hin verirrte und gaben der Jugend die ersehnten Hits von Billy Idol und Bryan Adams, BAP oder Tina Turner - live! Die Songs hatten sie sich aus dem West-Radio 'abgehört'. Wie Britta Radig aus Apolda, die mit 16 das erste Mal auf einer Bühne stand - im Gasthaus Niedertrebra. 'Ich war völlig schüchtern und introvertiert, und dann vorzugehen als Rampensau, das ist mir schon schwergefallen. Aber dann war ich plötzlich drin - als Tina Turner mit 'Nutbush City Limit'. Amateurmusiker in der DDR lebten für die Musik - aber nicht von der Musik: 'Die Musik war Hobby, Spaß - meine Erfüllung. Um Berufsmusiker zu werden, musstest du ein Musikstudium haben. Und das hatte ich nicht.', sagte Michael Krusche, gelernter Kraftwerker, der 1982 in Bleichrode die Gruppe Yoga gründete. Eine Rockband 'Marke Eigenbau', denn brauchbares Equipment war in der DDR schwer zu kriegen: 'Ich hab sogar unsere Lichtanlage selbst gebaut - aus Kuchen-Backformen!' Yoga hat sich für diesen Film nach über 30 Jahren Pause noch einmal wiedervereint. Doch was als einmaliger Auftritt geplant war, hat das alte Feuer neu entfacht. Nun wollen sie weitermachen. Auch die erste Frauen-Rockband der DDR hat einst als Amateurband angefangen: 'Na Und?' aus Dresden. Das Quintett hatte mitunter 35 Auftritte im Monat: 'Wir hatten sicher einen gewissen Exotik-Effekt', erinnert sich Schlagzeugerin und 'Kapellenleiterin' Angela Ullrich, 'bei der NVA z.B. waren wir sehr gern gesehen - da tanzten die Soldaten auf den Tischen, wenn wir AC/DC spielten'. So erzählt die Geschichte der Amateurbands auch viel vom Alltag, den Sehnsüchten und Zwängen des Lebens in der DDR. Als sich die Underground-Band 'Die Zucht' aus Leipzig um eine staatliche Spielerlaubnis bemühte, wurde ihr zwar gewährt. 'Aber die sagten uns